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Werkself hofft nach Niederlage bei Villarreal aufs Achtelfinal-Rückspiel daheim in Leverkusen

Mit 0:2 im Gepäck wird s schwer

Bayer Leverkusen muss in der Europa League um den Einzug ins Viertelfinale bangen. Nach dem 0:2 (0:1) gestern am späten Abend beim FC Villarreal in Spanien wird es im Heimspiel in einer Woche ziemlich hart.

11.03.2016
  • DPA

Villarreal. Auch die Rückkehr von Roger Schmidt auf die Trainerbank hat Bayer Leverkusen beim Europacup-Jubiläum nicht aus der Krise geholfen. Nach dem Drei-Spiele-Bann in der Bundesliga stand der Coach wieder an der Seitenlinie und musste von dort das 0:2 (0:1) der Werkself im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League beim spanischen Tabellenvierten FC Villarreal mitansehen. Damit stehen die Leverkusener, die nur einen Punkt aus den letzten vier Liga-Spielen holten, vor dem Rückspiel in einer Woche gehörig unter Druck.

Im 200. Europacup-Spiel der Vereinsgeschichte schoss Cedric Bakambu vor 17 000 Zuschauern im Estadio El Madrigal den Sieg mit zwei Treffern für Villarreal heraus (4. und 56.). Dazu sah Tin Jedvaj in der Nachspielzeit wegen Handspiels die Gelb-Rote Karte (90.+4). Bayer droht wie schon beim letzten Duell mit den Spaniern vor fünf Jahren das Aus im Achtelfinale.

Dabei hatte Schmidt den früheren Champions-League-Halbfinalisten am Wochenende extra beobachtet und dafür sogar das Spiel seiner Mannschaft in Augsburg (3:3) verpasst, wofür er kritisiert wurde. Allzu groß waren die Erkenntnisse beim Kurztrip nach Spanien offensichtlich nicht, denn Bayer wirkte vor allem in der Defensive oftmals desorientiert. Auch das Offensivspiel lahmte, von den kreativen Führungsspielern Hakan Calhanoglu und Karim Bellarabi gingen kaum zündende Ideen aus. Die Gastgeber waren dagegen in puncto Passsicherheit, Beweglichkeit und Schnelligkeit deutlich überlegen.

Schon die Anfangsphase verschlief Bayer komplett. Konnte Leno in der dritten Minute noch gegen Roberto Soldado parieren, war der Keeper eine Minute später machtlos. Die Abwehrreihe war völlig indisponiert, als Soldado den Ball auf Bakambu spielte und dieser freistehend zur Führung einschob.

Leno war es zu verdanken, dass nicht vor der Pause Soldado gar auf 2:0 für Villarreal erhöhte. Mit einem Reflex klärte er gegen den Stürmer, als Jonathan Tah seinen Gegenspieler außer Acht ließ (40.). Ohnehin erwischte der Ex-Hamburger nicht den besten Tag, bei einem Befreiungsschlag wäre ihm beinahe ein Eigentor unterlaufen (29.). Derart brenzlig wurde es auf der Gegenseite nicht. Ein Kopfball des Mexikaners Javier "Chicharito" Hernandez war noch die beste Chance, wenngleich Villarreal-Torhüter Alphonse Aréola nicht wirklich gefordert wurde (24.). Der Keeper hatte zuvor schon bei einer Hereingabe von Christoph Kramer vor dem gut postierten Stefan Kießling geklärt (10.).

Im zweiten Durchgang wurde es bei Bayer kaum besser. Fehler brachten die Spanier immer wieder gut ins Spiel - und prompt zum zweiten Tor. Nach Ballverlust von Julian Brandt im Anschluss an eine Ecke ging es schnell in die andere Richtung. Bakambu marschierte allein aufs Tor zu und tunnelte Leno. Und es kam noch schlimmer für Bayer, vor allem personell. So musste Kramer verletzt vom Platz getragen werden, nachdem er den Ball ins Gesicht bekommen hatte. Erinnerungen ans WM-Finale wurden wach. In der Nachspielzeit verhinderte Leno ein drittes Gegentor beim Kopfball von Leo Baptistao.

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11.03.2016, 08:30 Uhr
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