Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Missbrauchsfall: Polizei lockt Mutter und Kind in den Wald

Im Breisgauer Missbrauchsskandal um einen jahrelang missbrauchten neun Jahre alten Jungen sickern immer mehr Details durch: Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben Ermittler der Polizei die Mutter des Neunjährigen und deren Lebensgefährten in den Wald gelockt, wo der vereinbarte Übergriff auf das Kind stattfinden sollte.

05.02.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. Auf dem Weg zum Treffpunkt im Münstertal südlich von Freiburg schnappte dann die Falle der Polizei zu. Die 45 Jahre alte Frau und der 39-Jährige wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestrafte Mann wurden festgenommen. Das Kind kam in staatliche Obhut.

Der Mutter des Kindes und ihrem Lebensgefährten wird vorgeworfen, den Jungen in zahlreichen Fällen über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren Männern für Vergewaltigungen überlassen und dafür Geld kassiert zu haben. Zudem sollen sie den Neunjährigen selbst mehrfach sexuell misshandelt und vergewaltigt haben. Insgesamt sitzen acht Tatverdächtige aus dem In- und Ausland in Untersuchungshaft.

Als Konsequenz aus dem Fall überprüfen Behörden nun Änderungen an dem seit 2010 laufenden Projekt KURS zum Umgang mit besonders rückfallgefährdeten Sexualstraftätern. Der 39-jährige Täter war in diesem Programm. Ihm war es unter anderem verboten, ohne die Anwesenheit der Mutter Kontakt zu dem Kind zu haben. Beide hatten sich jedoch nicht an diese Auflagen der Gerichte gehalten. Der 39-Jährige stand unter Führungsaufsicht.

Zum Artikel

Erstellt:
5. Februar 2018, 07:24 Uhr
Aktualisiert:
5. Februar 2018, 06:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2018, 06:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+