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Baden-Baden

Missbrauch im Schwimmkurs: mehr mögliche Opfer melden sich

Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen einen Schwimmlehrer in Baden melden sich immer mehr Kinder und ihre Eltern.

13.11.2017
  • dpa/lsw

Baden-Baden. Auf einen Rundbrief der Polizei an die Familien aller Schwimmschüler, die der 33-jährige Verdächtige unterrichtet hatte, haben bislang 20 vier- bis siebenjährige Mädchen beziehungsweise ihre Eltern reagiert. Bei ihnen gebe es Anhaltspunkte für einen sexuellen Missbrauch in Bädern in Achern, Bad Liebenzell, Baden-Baden, Gernsbach und Kuppenheim, teilte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden am Montag mit. Die mutmaßlichen Taten könnten zwischen Oktober 2015 und Juni 2017 begangen worden sein.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Susanne Eisenmann, dringt auf eine Null-Toleranz-Politik gegen sexualisierte Gewalt im Sport. «Sie ist im Sport wie in anderen Lebensbereichen keinesfalls zu tolerieren - bereits sexistische Witze sind vor dem Hintergrund des besonderen Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Trainer und Athletin oder Athlet ein absolutes No-Go», sagte die baden-württembergische Ministerin für Kultus und Sport. Sie bezog sich auf eine Studie namens «Safe Sport», nach der knapp 40 Prozent der teilnehmenden Kadersportlerinnen und -sportler schon einmal eine Form sexualisierter Gewalt im Sport erfahren haben. Sie verwies darauf, dass die Hälfte der Spitzenverbände die Prävention von sexualisierter Gewalt noch nicht in Qualifizierungsmaßnahmen verankert habe. Diese Lücke müsse rasch geschlossen werden.

Der nicht vorbestrafte selbstständige Schwimmlehrer deutscher Nationalität sitzt in Untersuchungshaft und hüllt sich weiter in Schweigen. Die Haft basiert auf zwei Anzeigen von Eltern fünfjähriger Mädchen und auf Auswertung von Videoaufnahmen, die der Schwimmlehrer unter Wasser gemacht hat. Danach hatte sich der Mann auch an vier weiteren Mädchen noch ungeklärter Identität vergangen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Taten unter Wasser, außerhalb des Beckens und auch in Umkleiden geschahen.

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13.11.2017, 15:40 Uhr | geändert: 13.11.2017, 16:00 Uhr
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