Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

Ministerin fordert vor «Mobilfunk-Gipfel» mehr Tempo

Beim Ausbau der Mobilfunknetze will Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) mehr Tempo sehen.

11.07.2018

Von dpa/lsw

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschafts- und Arbeitsministerin von Baden-Württemberg, spricht im Landtag. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Es werde dringend Zeit, sagte sie mit Blick auf den «Mobilfunk-Gipfel» bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Donnerstag. «In einem wirtschaftsstarken Land wie Deutschland dürfte es im Jahr 2018 eigentlich keine Funklöcher mehr geben», kritisierte Hoffmeister-Kraut.

Scheuer will sich mit Vertretern der Länder und der großen Mobilfunkanbieter treffen, um über Strategien zum Schließen der Löcher zu beraten. Neben den Anbietern seien zum Beispiel aber auch die Kommunen gefordert, etwa indem sie bei der Suche nach Standorten für Mobilfunkanlagen helfen, sagte die Ministerin.

Ein weiteres Thema bei dem Treffen sollen die Bedingungen sein, zu denen Anfang 2019 die Frequenzen für den schnelleren Mobilfunkstandard 5G versteigert werden sollen. 5G ist zum Beispiel für die sogenannte Industrie 4.0 oder für fahrerlose Autos wichtig. Beim Ausbau dieser Netze müssten daher Gewerbegebiete und Verkehrswege Vorrang haben, sagte Hoffmeister-Kraut.

Zugleich warnte sie davor, bei der Versteigerung nur auf den Erlös zu schauen. «Der 5G-Ausbau muss Vorrang vor staatlicher Gewinnmaximierung haben. Die Milliarden sind besser in den marktgetriebenen Ausbau und die Erfüllung von Ausbauauflagen investiert», sagte sie.

Zum Artikel

Erstellt:
11. Juli 2018, 13:09 Uhr
Aktualisiert:
11. Juli 2018, 11:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Juli 2018, 11:10 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+