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Stuttgart

Minister fordert Rechtsanspruch auf Lärmschutz

Angesichts von einer Viertelmillion unter gesundheitsschädlichem Straßenlärm leidenden Menschen hat Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) einen Rechtsanspruch auf Lärmschutz gefordert.

07.06.2018

Von dpa/lsw

Winfried Hermann. Foto: Steffen Schmidt dpa/lsw

Stuttgart. Ähnlich wie bei der Luftbelastung bereite die EU eine Klage gegen Deutschland vor, da Vorgaben zum Lärmschutz vielerorts nicht beachtet würden. So hätten 250 Kommunen im Südwesten noch keine Lärmminderungspläne vorgelegt, obwohl sie dazu seit etlichen Jahren aufgefordert seien. Hermann forderte zudem eine Absenkung der Grenzwerte. «Schlechte Luft macht krank, Lärm macht aber auch krank.»

Bei einem Lärmkongress in Stuttgart wollten sich am Donnerstag und Freitag rund 300 Experten über Erkenntnisse und Möglichkeiten der Lärmbekämpfung austauschen. Kernproblem bleibe der fehlende Anspruch auf Lärmschutz für Betroffene an bestehenden Straßen, sagte Hermann. Lediglich bei Neu- oder größeren Umbauten muss sichergestellt sein, dass kein schädlicher Lärm entsteht.

Winfried Hermann. Foto: Steffen Schmidt dpa/lsw

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Erstellt:
7. Juni 2018, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
7. Juni 2018, 13:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Juni 2018, 13:30 Uhr

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