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Minister: Bambus-Geschirr nicht so umweltfreundlich
Umweltfreundlich beworbenes Bambusgeschirr steht nun in der Kritik. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Minister: Bambus-Geschirr nicht so umweltfreundlich

So mancher kauft mit Blick auf die Umwelt inzwischen Geschirr aus Bambus - umweltfreundlich ist das nach Angaben von Verbraucherschutzminister Peter Hauk (CDU) aber nicht unbedingt.

24.11.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Viele Menschen verzichten aus ökologischen Überlegungen heraus zum Beispiel beim Kauf von «Coffee to go» auf Einwegbecher und nutzen stattdessen Mehrwegbecher, die aus vermeintlich umweltverträglichem Bambus bestehen», erklärte Hauk am Freitag. «Der Verbraucher wird vom Handel und auf den jeweiligen Internetseiten nicht klar und eindeutig darüber informiert, dass ein wesentlicher Anteil des sogenannten Bambus-Geschirrs aus Kunststoff besteht.»

Experten des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts in Stuttgart haben demnach festgestellt, dass die Produkte oft hohe Kunststoffanteile haben - und Bambus nur Füllmaterial ist. Von 35 untersuchten Produkten wurden demnach 31 als irreführend beurteilt. Nicht betroffen seien Produkte aus gewachsenem Bambusholz, wie zum Beispiel Schneidebretter und Salatschüsseln, bei denen die natürliche Holzstruktur deutlich erkennbar sei.

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24.11.2017, 13:11 Uhr | geändert: 24.11.2017, 12:00 Uhr
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