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Warum überlebte nur der Homo sapiens?

Millionenförderung für zwei Tübinger Forscher

Ein Paläoanthropologe und ein Neurowissenschaftler aus Tübingen erhalten je 1,5 Millionen Euro für ihre Forschungen.

27.09.2017
  • uja

Über jeweils 1,5 Millionen Euro Förderung dürfen sich zwei Tübinger Wissenschaftler freuen. Der Paläoanthropologe Radu Iovita vom Institut für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie und der Neurowissenschaftler Surjo Soekadar von der Psychiatrischen Universitätsklinik bekommen je einen „ERC Starting Grant“. Dies teilte die Uni mit.

Iovita sucht entlang der Seidenstraße, einem uralten Handelsweg, nach Spuren früher Besiedlung. Wie gelang es den Menschen in der letzten Eiszeit (zwischen 120000 und 10000 Jahren vor unserer Zeitrechnung) die teils erheblichen Klima- und Umweltschwankungen zu überleben? Das ist eine der Fragen, die sich der Anthropologe stellt. Der Wissenschaftler, der in Harvard und Cambridge studiert hat und zugleich Assistant Professor an der New York University ist, interessiert sich auch dafür, wie sich die Menschen damals ausbreiteten und warum von den drei Menschen-Arten, die in Kasachstan während der Eiszeit lebten, nur der Homo sapiens übrig blieb.

Surjo Soekadar, der zweite Grant-Gewinner, erforscht, wie sich das menschliche Gehirn mit Maschinen in Verbindung bringen lässt. Soekadars Team hat ein sogenanntes „Exoskelett“ für Hände entwickelt, das Gelähmte direkt über Hirnsignale steuern können. Der Forscher entdeckte, dass der Einsatz solcher Maschinen auch Regenerationsprozesse des Gehirns nach Verletzungen oder Erkrankungen begünstigen. Mit den Mitteln aus dem Grant möchte der Neurowissenschaftler diese Technologie jetzt weiterentwickeln, um zukünftig auch Hirnfunktionen zu verbessern, die bei Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen oder auch Demenz im Spiel sind.

Die hochdotierten ERC Starting Grants zählen zu den begehrtesten Förderungen in der Wissenschaft. Vergeben werden sie an junge vielversprechende Forscher, die schon exzellente Arbeiten vorgelegt haben. / Bilder: Uni Tübingen

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27.09.2017, 18:56 Uhr
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