Verbund

Millionen vom Bund für Afrika-Forschung

Neues Zentrum soll fächerübergreifend wichtige Themen mit Bezug zum Kontinent ergründen.

08.01.2020

Von EPD

Afrika, hier Kinder in Simbabwe, wird Forschungsgegenstand. Foto: Kb Mpofu/AP/dpa

Freiburg. Forschung mit Bezug zu Afrika, Austausch mit afrikanischen Forschenden und gemeinsame Publikationen sind Aufgabe des neuen „Africa Centre für Transregional Research“ (ACT) in Freiburg. Das Zentrum sei ein fächerübergreifender Verbund von Forschungsinstituten sowie einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und wolle helfen, „globale Wissensasymmetrien zu beseitigen“, teilte die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am Dienstag mit.

Gründer von ACT seien die Universität Freiburg und das Arnold-Bergstraesser-Institut. Bereits zum Start eingebunden sei das „Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa“ (MIASA) in Ghana. Im Rahmen von Eucor – The European Campus – sei zudem eine enge Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien an der Universität Basel/Schweiz und der Universität Strasbourg/Frankreich geplant.

Im Mittelpunkt der Forschung stehen Regionen übergreifende Studien mit Afrikabezug. Das Forschungskolleg werde ab September 2020 für sechs Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt knapp zwölf Millionen Euro unterstützt.

Migration und Ökologie

Die gemeinsamen Themen von Forschenden aus Afrika und Europa sollen globale Herausforderungen wie Migration oder ökologische Transformation sein, heißt es. Die Wissenschaftler wollen unter anderem Lösungen erarbeiten, mit denen sich das Ökosystem Erde schützen lässt. Zudem wollen sie ergründen, wie sich mehr globale Gerechtigkeit erreichen lässt. Mit ihren Ergebnissen wollen sie auch an die Öffentlichkeit gehen.

„Ich freue mich, dass wir mit unserem neuen Zentrum und dem MIASA dazu beitragen, die wissenschaftliche Kooperation mit Afrika zu stärken und zusammen mit afrikanischen Forscherinnen und Forschern die globalen Herausforderungen aus afrikanischer Perspektive zu bearbeiten“, sagte Professor Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Uni Freiburg. Es gehöre zum Selbstverständnis der Universität, „Brücken für den weltweiten Wissensaustausch zu bauen.“ epd/eb

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Erstellt:
8. Januar 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
8. Januar 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Januar 2020, 06:00 Uhr

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