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US-Unternehmen baut Geräte-Palette aus

Microsoft überrascht mit erstem Notebook

Große Herbstschauen sind heute Mode in der Computer- und Internet-Branche. Nach Apple und Samsung reiht sich nun Microsoft ein. Dem Software-Riesen gelang dabei sogar eine Überraschung.

08.10.2015
  • DPA

New York Der neue Chef Satya Nadella hatte es bereits im Januar angekündigt: Mit dem Betriebssystem Windows 10 will sich Microsoft neu erfinden. Dass es dem Unternehmen ernst damit ist, war nun in New York zu sehen.

Laut Microsoft-Manager Terry Myerson wurde Windows 10 in den vergangenen 10 Wochen 110 Millionen Mal heruntergeladen. Die Hälfte der Unternehmenskunden teste das System.

Erstmals zeigte Microsoft ein Notebook aus eigener Produktion. Das Surface Book sei der schnellste Laptop mit 13,5 Zoll Bildschirm, sagte Microsoft-Manager Panos Panay. Die Orientierungsmarke bietet Apples Macbook Pro: Mit einem Nvidia-Grafikchip und Intels Prozessoren Core i7 in der Top-Variante sei das Surface Book zwei Mal schneller. Das Gerät hat eine Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und ein sensitives Trackpad.

Der Clou: Das Display mit einer Auflösung von 6 Mio. Pixel lasse sich abnehmen und wie das Surface-Tablet nutzen. Das Gerät, das 12 Stunden ohne Nachladen durchhält, soll in den USA und Kanada am 26. Oktober in den Handel kommen. In der günstigsten Variante mit 128 Gigabyte Speicher und einem Core i5-Prozessor kostet es 1499 Dollar (1333 EUR), die High-End-Version mit Core i7-Chip und 512 Gigabyte Speicher sowie Nvidia-Grafik-Prozessor schlägt mit 2699 Dollar (2399 EUR) zu Buche. Informationen zum Marktstart in Deutschland sind noch nicht bekannt.

Microsoft schlägt damit möglicherweise einen Konfliktkurs gegenüber den Herstellern ein, die ebenfalls Windows-Geräte verkaufen. Das Surface Book soll zwar demonstrieren, was in dem neuen Windows steckt. Allerdings hatte das Unternehmen bereits den Groll so mancher Partner auf sich gezogen, die in der angespannten Lage der PC-Branche nicht noch Konkurrenz von Microsoft brauchen. Der Industrie könnte Microsoft mit dem Surface Book eine "Herzattacke" bereiten, kommentierte die "Tech Times". Doch die Hersteller hätten ohnehin eine schwache Position, denn Windows 10 könnten sie nicht den Laufpass geben.

Zugleich kündigte Micosoft ein Modell seiner Tablet-Reihe Surface an. Das Surface Pro 4 hat ein 12,3 Zoll großes Display und eine Auflösung von 5 Mio. Pixel. Damit wirkten die Inhalte auf dem Bildschirm wirklich real, sagte Panay. Dank des neuen Browsers Edge lassen sich Notizen auf Webseiten erstellen. Das Surface Pro 4 soll in Deutschland ab 999 EUR kosten und vom 12. November an verkauft werden.

Auch die Smartphone-Träume sind bei Microsoft nicht ausgeträumt. Mit zwei neuen Lumia-Modellen - den ersten Smartphones mit Windows 10 - meldet sich das Unternehmen zurück. Das Lumia 950 und das 950 XL mit jeweils 5,2 und 5,7 Zoll großem Display werden von Acht- bzw. Neun-Kern-Prozessoren angetrieben und haben eine 20-Megapixel-Kamera.

Das Aktivieren erfolgt per Gesichtserkennung. Mit Hilfe von Microsofts Display Dock lassen sich Inhalte am PC weiterbearbeiten.

Die Geräte sollen in Deutschland von Anfang Dezember an für 598 beziehungsweise 698 EUR in den Handel kommen.

Microsoft überrascht mit erstem Notebook
Microsoft-Vizechef Panos Panay präsentierte das Notebook des US-Konzerns. Foto: afp

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08.10.2015, 12:00 Uhr
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