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Microsoft schockt mit Umsatzminus

Der Software-Gigant Microsoft hat erstmals seit seinem Börsengang im Jahr 1986 einen Rückgang beim Jahresumsatz hinnehmen müssen.

25.07.2009

Den weltgrößten Softwarekonzern Microsoft haben die Wirtschaftskrise und die Flaute am PC-Markt weit drastischer getroffen als erwartet. Nach einem heftigen Gewinneinbruch im vergangenen Quartal beendet der US-Gigant erstmals seit seinem Börsengang 1986 ein Geschäftsjahr mit einem Umsatzminus. Microsofts Hoffnungen ruhen nun auf dem neuen PC-Betriebssystem Windows 7, das im Herbst startet. Die Aktie aber ging erst einmal auf Talfahrt. Der Überschuss des US-Konzerns brach im vierten Geschäftsquartal um fast 30 Prozent auf 3 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. EUR) ein. Der Umsatz fiel um 17 Prozent auf 13,1 Mrd. Dollar. "Das ist eine echte Enttäuschung ", kommentierte Analyst Brendan Barnicle von Pacific Crest Securities die Zahlen. Für den Rest des Jahres gab Microsoft-Finanzchef Chris Liddell keine echte Entwarnung. Eine Erholung sei erst 2010 zu erwarten. Sein einziger Trost: "Es gibt ein paar Anzeichen, dass wir zumindest das Schlimmste hinter uns haben. " Der Konzern tritt aber noch mehr auf die Kostenbremse. Microsofts Abschneiden gilt als wichtiger Gradmesser für die Entwicklung der Technologie-Branche und der Wirtschaft insgesamt, weil praktisch alle Unternehmen Computer nutzen. Andere IT-Riesen wie IBM und Intel hatten zuletzt für vorsichtigen Optimismus gesorgt. In Deutschland fiel das Microsoft-Geschäft besser als konzernweit aus. "Deutschland läuft gut. Wir wachsen ", sagte Landeschef Achim Berg. Bei den Firmenkunden hätten zuletzt besonders die Finanz- und die Chemiebranche deutlich zugelegt - ebenso Ämter und Verwaltungen. Deutschland ist für Microsoft nach Umsatz der drittgrößte Markt hinter den USA und Japan. Konkrete Zahlen nennt der Konzern für einzelne Länder nicht. Im gesamten Geschäftsjahr 2008/2009 (30. Juni) fiel der Microsoft-Konzernumsatz um 3 Prozent auf 58,4 Mrd. Dollar. Der Gewinn sackte um fast 18 Prozent auf rund 14,6 Mrd. Dollar ab. In allen großen Microsoft-Sparten sanken Umsatz und Ergebnis. Neben dem Kerngeschäft mit Programmen für Firmen und Jedermann litten zuletzt auch das Spielegeschäft (Xbox) und die Online-Sparte. dpa

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25.07.2009, 12:00 Uhr
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