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Kommentar

Merkels Schachzug

20.02.2018

Von ELLEN HASENKAMP

Berlin. Eine erfolgreiche Ministerpräsidentin will fortan als Sekretärin arbeiten. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch. Annegret Kramp-Karrenbauers Entscheidung, vom Saarland nach Berlin zu wechseln, ist eine kleine Sensation. Auch wenn auf ihrem Türschild natürlich noch der entscheidende Zusatz „General“ stehen wird.

Dass Merkel sich für die 55-Jährige entschieden hat, überrascht nicht. Kramp-Karrenbauer erfüllt aufs Schönste die Personalvorlieben der Parteichefin. Jünger, kritischer, konservativer – diese Forderungen aus den eigenen Reihen hat Merkel geschickt gekontert, ohne sie ausdrücklich zu erfüllen: meine Kandidatin, meine Entscheidung, meine Partei!

Heißt das nun auch: meine Nachfolgerin? Merkel jedenfalls hat ihren Zug gemacht. Und Kramp-Karrenbauer, die sich auch ein Ministeramt hätte sichern können, entschied sich für die politische Kärrnerarbeit und damit für die Gelegenheit, die Partei von Grund auf kennenzulernen. Begründet hat sie diesen Dienst an der CDU mit der Lage der Volksparteien und dem Zustand des Landes. So spricht keine Sekretärin. Sondern eine Regierungschefin.

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Erstellt:
20. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2018, 06:00 Uhr

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