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Memoiren

Merkels Buch wäre nur zwei Millionen wert

Wie der Buchmarkt funktioniert: Ex-Präsident Obama verkauft sich in einer ganz eigenen Liga.

09.03.2017
  • DPA

Washington. Ganze 42 Bücher hat Theodore Roosevelt geschrieben, der von 1901 bis 1909 US-Präsident war. Und seit 1952 hatte jeder US-Präsident vor seinem Einzug ins Weiße Haus mindestens ein Buch veröffentlicht. Auch Barack Obama; vor seiner Präsidentschaft (2009–2017) hatte er mit den Büchern „Ein amerikanischer Traum“ und „Hoffnung wagen“ von sich reden gemacht.

Bücher zu schreiben ist für US-Präsidenten (in spe oder Ex) also nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist aber der Betrag, den die weltgrößte Verlagsgruppe Penguin Random House nun für die Rechte an den Memoiren Obamas und seiner Frau Michelle bezahlt: Mehr als 65 Millionen Dollar (61 Mio Euro) will der Konzern, der mehrheitlich Bertelsmann gehört, der „Financial Times“ zufolge zahlen.

Der Betrag stellt so ziemlich alles in den Schatten, was bisher für Memoiren ranghöchster Politiker gezahlt worden ist. Zuvor soll der Rekord bei 15 Millionen Dollar (14 Mio Euro) gelegen haben, die Penguin Random House für die Rechte an den Memoiren „My Life“ des früheren US-Präsidenten Bill Clinton (1993–2001) zahlte. Die Verlagsgruppe Crown zahlte Ex-Präsident George W. Bush (2001–2008) Berichten zufolge einen Vorschuss von geschätzt 7 Millionen Dollar (6,6 Mio Euro) auf die Memoiren „Decision Points“ von 2010.

Obama gilt nicht nur als hervorragender Redenschreiber, sondern war auch für seinen literarischen Stil im seinem Buch „Ein amerikanischer Traum“ gelobt worden. Das hießt im Original „Dreams of My Father“ und erzählt die Geschichte von Obamas Kindheit und Jugend.

Beliebtheit steigert Honorar

Mit Beliebtheitswerten von rund 60 Prozent schwamm Obama in den letzten Monaten seiner Amtszeit auf einer Popularitätswelle, die das Honorar nach oben gedrückt haben dürfte. Michelle Obama, die als First Lady zu den beliebtesten Menschen in der US-Politik zählte, dürfte das Höchstgebot weiter gesteigert haben. Die Obamas schreiben getrennt Bücher, die Rechte daran verkauften sie aber gemeinsam. Das Obama-Paar ist auch außerhalb der USA so beliebt, dass man schon jetzt einen Bestseller ahnen kann.

Eine Kennerin des internationalen Buchmarkts sagt, sicher hätten alle Verlage gerne Obama verlegt. „Da wird dann auch gerne mal überzahlt, um einen großen Namen an sich zu binden.“

Sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Memoiren schreiben wollen, könnte sie recht gut daran verdienen, sagte die Agentin. Ein Buch von ihr wäre schätzungsweise 1,5 bis 2 Millionen Euro wert. dpa

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09.03.2017, 06:00 Uhr
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