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Umwelt

Merkel macht keine Klima-Zusagen

Kanzlerin verweist die Bonner Konferenz auf schwierige Regierungsbildung.

16.11.2017
  • MARTIN HOFMANN

Wer Konkretes erwartet hat, den hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihrer Rede auf der 23. Weltklimakonferenz enttäuscht. Sie hält zwar an der Zusage fest, dass Deutschland bis 2050 seine Treibhausgas-Emissionen um 80 bis 95 Prozent reduzieren will. Wie die nächsten Schritte dahin erreicht werden, ließ sie jedoch offen. Sie räumte ein, dass für das nächste Ziel auf diesem Weg – 40 Prozent Reduktion bis zum Jahr 2020 – „ein ganzes Stück“ fehlt. Wie diese Lücke geschlossen werden soll, ließ sie offen. Sie sagte, in den Sondierungsgesprächen mit FDP und Grünen werde hart darum gerungen. Es gehe um den Beitrag der Kohle in der Stromversorgung, um Arbeitsplätze in diesem Bereich sowie um die Bezahlbarkeit der Energieversorgung. Die Kanzlerin ließ aber keinen Zweifel, dass sie an den Zielen des Pariser Klimaabkommens festhält. Jetzt müsse jedes Land seine nationale Verpflichtung benennen, damit der Temperaturanstieg der Erdatmosphäre in diesem Jahrhundert die Marke von 1,5 Grad Celsius nicht übersteigt. Den Klimawandel zu begrenzen sei „die zentrale Herausforderung der Menschheit. Ihr Rat: „Den Worten müssen Taten folgen.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier appellierte an die Staatenvertreter, den kleinen Inselstaaten zu helfen, sich vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Die bisherigen Ziele zur Reduktion der Treibhausgase seien unzureichend.

Martin Hofmann

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16.11.2017, 06:00 Uhr
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