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Darmstadt

Merck-Chef Kley verabschiedet sich mit Rekorden

Nach mehr als neun Jahren an der Spitze verabschiedet sich Karl-Ludwig Kley zum Teil mit Rekordzahlen vom Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck.

09.03.2016
  • OTR

Darmstadt. Die Übernahme des US-Labor-Ausrüsters Sigma-Aldrich für fast 18 Mrd. Dollar (16,3 Mrd. EUR) beflügelte den Umsatz und brachte Merck laut Kleyein großes Stück nach vorne. Allerdings sind auch die Netto-Finanzschulden von 560 Mio. auf 12,7 Mrd. EUR in die Höhe geschossen. Finanzchef Marcus Kuhnert ist aber zuversichtlich, dass man die Belastung innerhalb wenigen Jahren deutlich wird reduzieren können. Allein im Januar und Februar wurden die Schulden schon um 400 Mio. EUR verringert.

Das Betriebsergebnis stieg im vergangenen Jahr um 7 Prozent auf 3,6 Mrd. EUR und lag damit so hoch wie nie zuvor. Der Umsatz erhöhte sich gar um 13 Prozent auf 12,8 Mrd. EUR, ohne die Übernahmen um 2,6 Prozent. Die Dividende wird von 1 EUR auf 1,05 EUR erhöht. Aufgrund der Übernahmen beschäftigte Merck Ende 2015 weltweit 49 600 Menschen und damit fast 10 000 mehr als ein Jahr zuvor.

Nach seinem "erfolgreichen" letzten Jahr an der Spitze von Merck ist der 64jährige überzeugt, dass er seinem Nachfolger Stefan Oschmann ein hervorragend aufgestelltes Unternehmen hinterlässt. Merck werde auch 2016 mit Raten von 10 bis 20 Prozent beim Umsatz und Ergebnis wachsen.

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09.03.2016, 08:30 Uhr
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