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Stuttgart

Mercedes will Özil-Vorwürfe gegen Sponsoren analysieren

Der DFB-Sponsor Mercedes-Benz will die Vorwürfe des zurückgetretenen Fußball-Nationalspielers Mesut Özil in Ruhe analysieren.

23.07.2018

Von dpa/lsw

Mesut Özil (l) und Sami Khedira trainieren mit der Fußball-Nationalmannschaft. Foto: Federico Gambarini/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Mercedes-Benz ist seit über 40 Jahren Partner des DFB und der Nationalmannschaft, in guten wie in schlechten Zeiten», hieß es in einem am Sonntagabend veröffentlichten Statement von Daimler-Kommunikationschef Jörg Howe bei Twitter. «Wir werden uns die Vorwürfe von Mesut Özil gegenüber den Medien, dem DFB und den Sponsoren in Ruhe ansehen, bewerten und anschließend entscheiden.» Darüber hinaus wollte sich der Konzern am Montag nicht äußern.

Özil hatte am Sonntag die Konsequenzen aus der Affäre um die umstrittenen Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor der WM gezogen. Dabei kritisierte er den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und vor allem dessen Präsidenten Reinhard Grindel, deutsche Medien und Sponsoren für ihren Umgang mit ihm scharf. Man habe ihn nach Erscheinen der Erdogan-Fotos aus einer Kampagne gestrichen und alle Werbeaktionen abgesagt, schrieb Özil mit Verweis auf Mercedes, aber ohne explizite Nennung des Namens.

Mercedes-Benz ist seit vielen Jahren Generalsponsor des DFB und der Nationalmannschaft, wird darin 2019 aber von Volkswagen abgelöst.

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Erstellt:
23. Juli 2018, 13:16 Uhr
Aktualisiert:
23. Juli 2018, 15:34 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2018, 15:34 Uhr

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