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Reusten

Menschenrettung als Übung für die Feuerwehr

Das Szenario war nahe an der Realität: Ein renovierungsbedürftiges Gebäude gerät in Brand, ein Arbeiter darin hat einen Unfall.

31.05.2019

Von and

Bild: Andreas Straub

Starker Rauch entwickelt sich, die Lage ist unübersichtlich. Diesen Fall übte die Feuerwehr Ammerbuch vergangenen Samstag nahe des Pferdehofes in Reusten. Dazu wurde die Straße in Richtung Altingen halbseitig gesperrt. „Nach dem Alarm in der Leitstelle Tübingen greift unsere Ausrückeordnung“, erklärte Feuerwehrmann Frank Gramer aus Reusten. Zur Abteilung vor Ort wurden die Abteilungen Poltringen und Altingen als Verstärkung herbei gerufen. Unter Leitung von Matthias Krauß, stellvertretender Gesamtkommandant in Ammerbuch, rückten drei Fahrzeuge mit rund 30 Feuerwehrleuten an. Das Deutsche Rote Kreuz kam ebenfalls mit einem Einsatzwagen und fünf Kräften. Die Führungsgruppe zeichnete nahe der Straße auf einer Tafel die Schadenslage ein und bestimmte den Standort der Fahrzeuge. Zunächst begann ein Trupp aus Reusten mit dem Innenangriff unter Atemschutz. Später unterstützten dabei Kameraden aus Altingen und Poltringen. Während die Menschenrettung lief, sicherte ein Trupp die eigenen Leute von außen. Parallel bildete die Feuerwehr eine Riegelstellung, um das Gebäude, aus dem noch keine Flammen drangen, zu kühlen. „Damit soll ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert werden“, sagte Gramer. Nach einigen Minuten öffneten Feuerwehrleute innen Fenster und die Altinger brachten einen Lüfter in Stellung. Dieser blies mit starkem Überdruck Rauch aus dem Gebäude und verbesserte so die Sicht. Alsbald konnte der vermisste Arbeiter gefunden und über den Balkon hinaus transportiert werden. Der Übung sahen ein Dutzend Neugierige zu, darunter auch Reustens Ortsvorsteher Gerd Bantleon.

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Erstellt:
31. Mai 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
31. Mai 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Mai 2019, 01:00 Uhr

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