Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Amnesty-Auszeichnung

Menschenrechtspreis für Spielfilm über Lieferungen von Heckler & Koch

Amnesty kürt Spielfilm „Meister des Todes“ zum Sieger.

23.10.2017
  • ede

Nach einem Grimme-Preis im vergangenen Jahr für die Dokumentation „Tödliche Exporte – wie das G 36 nach Mexiko kam“ ist nun der darauf aufbauende Spielfilm „Meister des Todes“ (mit Heiner Lauterbach, Veronica Ferres und Udo Wachtveitl, Regie: Daniel M. Harrich) beim 10. Marler Medienpreis von Amnesty International (AI) geehrt worden. Er wurde Sieger in der Kategorie „Spielfilm“.

Aus fast 100 Fernsehbeiträgen der Jahre 2015 und 2016 nominierte die Jury, die ausschließlich aus Mitgliedern von AI besteht, 15 Beiträge, jeweils drei in den Sparten Magazin In- und Ausland, Dokumentation In- und Ausland und Film. Der Spielfilm nahm – wie auch die Dokumentation – seinen Ausgangspunkt in Tübingen. Darin geht es um den widerrechtlichen Export des G 36-Gewehrs von Heckler & Koch nach Mexiko: „Ein spannender Politthriller, der wegen seines realen Hintergrundes erschreckend deutlich klarmacht, die in Wirklichkeit Agierenden sind immer bösartiger, hinterhältiger und raffgieriger, als ein Drehbuchautor sich das ausdenken kann“, so die Jury. Der Film habe mitgeholfen, Verantwortliche dieser Machenschaften vor Gericht zu bringen.

Die Geschichte kam ins Rollen, nachdem sich ein Mitarbeiter von Heckler&Koch an den Tübinger Anwalt Holger Rothbauer gewandt hatte. Zusammen mit dem Pazifisten Jürgen Grässlin stellte er Strafanzeige.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

23.10.2017, 01:00 Uhr
Menschenrechtspreis für Spielfilm über Lieferungen von Heckler & Koch





Wir bitten Sie, sachlich zu diskutieren und respektvoll miteinander umzugehen. Bitte kommentieren Sie mit Klarnamen und verzichten Sie auf externe Links. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren. Genauere Regeln fürs Kommentieren finden Sie in unserer Netiquette .

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuschauer-Stimmen
Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Diese Funktion wurde deaktiviert.

Um das neue Messenger-Widget zu nutzen, besuchen Sie bitte tagblatt.de/whatsapp.
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular