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Essingen

Nach Unfall mit Chemikalie geht es einigen Arbeitern besser

Nach dem Austritt von giftigen Dämpfen bei einem Recyclingsbetrieb in Essingen (Ostalbkreis) mit 17 Verletzten geht es einigen Arbeitern wieder besser.

12.07.2018

Von dpa/lsw

Ein Feuerwehrauto steht auf dem Betriebsgelände einer Schrottverwertungsfirma. Foto: Jan-Philipp Strobel dpa/lsw

Essingen. Mehrere hätten die Krankenhäuser wieder verlassen, wie viele wusste ein Polizeisprecher am Freitag nicht. Die Betroffenen, darunter fünf Schwerverletzte, hatten am Donnerstag über Atemwegsreizungen geklagt, als eine Ladung Altmetall geliefert wurde. Dabei stellte sich heraus, dass unter dem Schrott auch drei etwa 30 Zentimeter hohe Kanister mit Allylisothiocyanat waren. Der Stoff hat einen sehr scharfen Geruch und kann auf der Haut stechende, brennende Schmerzen, Entzündungen, Blasen bis hin zu Geschwüre hervorrufen.

Beim Verladen soll einer der Behälter durch den Greifarm eines Baggers beschädigt worden sein, wodurch das Gas austrat. Die Polizei will nun klären, wieso die Kanister in die Lieferung gelangt waren. Zwar sei die anliefernde Firma bekannt, wo genau aber die Behälter herkamen, sei bislang noch unklar, sagte der Polizeisprecher.

Als sicher gilt mittlerweile, dass es sich bei der gelblichen Flüssigkeit um Allylisothiocyanat handelt. Aufgrund des Geruchs und der Reaktionen der Arbeiter sei eine Zuordnung eindeutig, hieß es. Die Chemikalien werden nun zunächst auf dem Betriebsgelände verwahrt und sollen laut Polizei in Kürze vernichtet werden. Zunächst waren keine weiteren Kanister aufgetaucht.

Ein Feuerwehrauto steht auf dem Betriebsgelände einer Schrottverwertungsfirma. Foto: Jan-Philipp Strobel dpa/lsw

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Erstellt:
12. Juli 2018, 14:51 Uhr
Aktualisiert:
13. Juli 2018, 17:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Juli 2018, 17:10 Uhr

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