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Kommentar Jens Spahn

Mehr als nur Taktik

Wenn man nach 12 Jahren Kanzlerschaft etwas gelernt hat, dann dass Angela Merkel gnadenlos pragmatisch ist. Sie stellt den Ärger beiseite, den sie sicher über den CDU-Rebellen Jens Spahn empfindet und beruft ihn zum Gesundheitsminister – falls die SPD-Mitglieder „Ja“ zur GroKo sagen werden.

26.02.2018

Von GUIDO BOHSEM

Berlin. Merkel geht auf die Forderungen der jungen Wilden um Spahn und den Wirtschaftsexperten Carsten Linnemann ein und nimmt ihnen damit die Puste für den Protest. Denn Spahns Ressort lässt dem Amtsinhaber in der Regel wenig Zeit für andere Dinge, weshalb Spahn sich deutlich seltener zu den großen Streitthemen der Partei äußern wird, ihrem konservativen Profil und der Flüchtlingsfrage. Der CDU-Parteitag wird garantiert der harmonischste der vergangenen Jahre werden.

Das ist alles sehr taktisch, aber eben nicht nur. Denn Spahn ist ein Gesundheitsexperte. Mit Karl Lauterbach hat er in den Koalitionsverhandlungen 2013 die Agenda der Gesundheitspolitik der vergangenen vier Jahre vorgegeben. Jetzt muss er zeigen, dass er Dinge auch umsetzen kann, die andere vereinbart haben. Das wird nicht einfach.

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Erstellt:
26. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
26. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2018, 06:00 Uhr

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