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Kommentar

Mehr als Forschung

Publikationen sind die Währung der Wissenschaftler. Ohne sie gibt es keine Karriere und kein Geld. Der Druck, Erkenntnisse in Fachmagazinen unterzubringen, ist deshalb enorm.

20.07.2018

Von MATHIAS PUDDIG

Berlin. Zugleich ist der Weg zur Publikation zeitraubend, nervenaufreibend und oft genug erfolglos. Wie verlockend ist es für die Forscher, die Abkürzung zu nehmen – und wie verheerend für uns alle.

Denn die Wissenschaft steht unter Beschuss. Populisten setzen ihren Fakten einfach „alternative Fakten“ entgegen, so als handele es sich um Meinungen. Mit Erfolg: In einer Umfrage sagte 2017 nur jeder Zweite, dass er der Wissenschaft vertraut.

All diese Skeptiker werden sich durch den Skandal um scheinwissenschaftliche Verlage bestätigt sehen. Ihr Misstrauen ist gefährlich, denn es betrifft die Grundlagen des Zusammenlebens. Wo es keine unbestrittenen Fakten gibt, da gibt es keine Debatte und folglich auch keine Demokratie. Dem müssen sich Wissenschaftler aller Disziplinen entgegenstellen. Es reicht nicht, jeden Einzelfall zu prüfen. Gemeinsam mit der Politik müssen sie überlegen, wie es zu einem solchen Skandal erst kommen konnte.

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Erstellt:
20. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2018, 06:00 Uhr

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