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Stuttgart

Mehr Kooperation für schnelles Internet

Kommunen, Bürger und Infrastrukturanbieter müssen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, um die Lücken im Breitband-Netz im ländlichen Raum zu schließen. Bei der Tagung "Zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur für Kommunen: Vom Leerrohr zum Glasfasernetz" in der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) forderte LFK-Präsident Thomas Langheinrich von den Kommunen konstruktive Zusammenarbeit. Langheinrich forderte, bei Straßenarbeiten oder bei der Erschließung von Neubaugebieten automatisch Leerrohre zu verlegen, um später Glasfaserkabel zu erhalten und so der digitalen Schmalspurversorgung im ländlichen Bereich zu begegnen.

07.11.2008
  • tol

Aber auch die Infrastrukturanbieter müssten nach Ansicht von Langheinrich noch mehr Kooperationsbereitschaft zeigen. So sollen sie etwa anderen Providern besseren Zugang zu freien Glasfaserkapazitäten gewähren. Auch seien Unternehmen immer noch zu zögerlich, ihren Beitrag bei der Erstellung eines zentralen Glasfaseratlases für Baden-Württemberg zu leisten.

Wenn Anbieter den Verlauf ihrer Glasfasertrassen im Atlas offen legten, sei die Chance größer, technische Lösungen für die Bürger auf dem Land zu finden, so Langheinrich. Ansonsten gestalte sich die Suche nach Glasfaser für viele Kommunen wie nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen.

Grundsätzlich aufgeschlossen zeigte sich Langheinrich, auch Rundfunkfrequenzen unter gewissen Bedingungen für die Übertragung von Internet zur Verfügung zu stellen. Im nächsten Jahr kündigte er einen entsprechenden Versuch in Baden-Württemberg an.

Allerdings warnte der LFK-Präsident vor einer übertriebenen Erwartungshaltung. Denn Störungen von TV-Sendern seien möglich, Nutzungsszenarien von schnellem Internet über Rundfunkfrequenzen erst noch zu entwickeln. Darüber hinaus stellte Langheinrich klar, dass bei der Vergabe von Frequenzen an etwaige Mobilfunkbetreiber Kommunen ohne Internetversorgung priorisiert versorgt werden müssten.

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07.11.2008, 12:00 Uhr
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