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Verkehrserziehung

Mehr Kinder wacklig auf dem Rad

Im Kreis Ludwigsburg fehlen Übungsareale, gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Polizei.

23.02.2018

Von EB

Ludwigsburg. . Die Polizei im Kreis Ludwigsburg bemängelt fehlende Flächen für die Verkehrserziehung. Abgesehen von einer gut ausgestatteten Übungsanlage in Vaihingen/Enz stünden kaum passende Flächen zur Verfügung. „Wir brauchen realitätsnahe Übungsbedingungen mit Fahrbahnen und Verkehrseinrichtungen“, sagt Markus Geistler, Leiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Ludwigsburg. Zum einen dürfe man Kinder schon aus rein rechtlichen Gründen nicht komplett im öffentlichen Straßenverkehr schulen, zum anderen bräuchten diese Schonräume.

Die Situation im Kreis Böblingen, den das Polizeipräsidium Ludwigsburg ebenfalls betreut, ist offenbar entspannter – dort gebe es einige stationäre Übungsanlage. Die auch rege genutzt werden dürften, denn die Zahl der Kinder, die ihr Fahrrad nicht sicher beherrschten, steige, sagt Gerhard Puscher, Leiter der Verkehrsprävention im Kreis Böblingen. Die Fahranfänger seien der Mehrfachanforderung an Motorik, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit immer öfter nicht gewachsen. Puscher führt das auf die wachsende Zahl von Flüchtlings- und Inklusionskindern zurück, die aber nicht ausgeschlossen werden dürften. Die Polizei im Kreis Ludwigsburg sucht deshalb derzeit das Gespräch mit den Kommunen, um mehr Plätze zu finden. In Ludwigsburg zeichne sich eine erste Lösung ab. „Ein Fortschritt, aber noch nicht ausreichend“, sagt Geistler. eb

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Erstellt:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2018, 06:00 Uhr

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