Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Mehr Gewinn, weniger
Geschäft
John Cryan: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ ⇥Foto: dpa
Deutsche Bank

Mehr Gewinn, weniger Geschäft

Der Umbau des Konzerns soll den Anschluss an die Konkurrenz sichern. Erste Erfolge sind sichtbar.

27.10.2017
  • ROLF OBERTREIS

Frankfurt. Die Deutsche Bank hat vor allem wegen weiterer Einsparungen und geringerer Ausgaben für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten ihren Netto-Gewinn in den ersten neun Monaten überraschend deutlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,6 Mrd. EUR verdreifachen können. Die Erträge allerdings schrumpften erneut um 10 Prozent. Insgesamt finden sich nach Ansicht von Vorstandschef John Cryan aber „viele Belege dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Fest steht jetzt, dass die Bank ihr Privat- und Firmenkundengeschäft mit dem der Postbank im nächsten Jahr in eine Einheit zusammenführen wird. Damit drohen weitere Filialschließungen und ein weiterer Stellenabbau. Allerdings gilt bis Mitte 2021 ein Kündigungsschutz, sodass nur sozialverträgliche Einschnitte für die betroffenen 31 000 Beschäftigten möglich sind. Die Marke Postbank bleibt erhalten.

Zwar liegt der Gewinn der Bank über den Erwartungen der Analysten, aber die Erträge blieben deutlich darunter, vor allem im wichtigen Handelsgeschäft.

Ab 2018 werden beide Einheiten rechtlichen zusammengeführt. Während sich für die Kunden nichts ändert – auch die Marke Postbank bleibt erhalten – werden weitere sozialverträgliche Einschnitte bei den Filialen und Beschäftigten unvermeidlich sein, ohne dass konkrete Zahlen genannt werden.

Der Konzern hat seit 2015 bereits 190 seiner damals mehr als 700 Filialen geschlossen, bei der Postbank waren es 50. Insgesamt verfügt man derzeit in Deutschland noch über 1580 Ableger und damit 200 weniger als Ende 2016. Die Zahl der Beschäftigten liegt in Deutschland bei 42 900. Weltweit zählt die Deutsche Bank noch 96 800 Beschäftigte.

Derweil hat sich die Postbank mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für ihre rund 18 000 Beschäftigten auf Gehaltserhöhungen um 4,9 Prozent in mehreren Schritten und über den Kündigungsschutz bei der Zusammenführung mit der Deutschen Bank geeinigt. Dieser gilt auch für die rund 13 000 Beschäftigten der Privat- und Firmenkundensparte der Deutschen Bank. Rolf Obertreis

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

27.10.2017, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
 
Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Wirtschaft im Profil

Die aktuelle Ausgabe unseres Business-Magazins Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular