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Bahnprojekt Stuttgart-Ulm

Mehr Geld vom Bund für Nahverkehr

Der Bund will mehr Geld für einen besseren Schienennahverkehr beim Projekt Stuttgart-Ulm geben.

19.04.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. Die bisher bewilligten Mittel würden angesichts der Preissteigerungen im Bau auf den aktuellen Kostenstand gebracht, teilte Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilger (CDU) am Donnerstag in Berlin mit. Infolgedessen werde ein zusätzlicher zweistelliger Millionenbetrag in das Projekt fließen. Davon werde der Ausbau der Wendlinger Kurve profitieren. Diese erleichtert die Einfädelung der Züge aus Tübingen und Reutlingen auf die Schnellbahntrasse Stuttgart-Ulm. Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) forderte Bilger auf, die Summe konkret zu beziffern.

Bilger, der auch Bezirkschef der CDU Nordwürttemberg ist, rief die Landesregierung auf, den weiteren Ausbau der Wendlinger Kurve aus Landesmitteln zu finanzieren. Hermann habe dies in Aussicht gestellt. «Deshalb müssen den Ankündigungen Taten folgen.»

Derzeit verhandelt das Land mit der Region Neckar-Alb über eine Kostenaufteilung für den Ausbau des besseren Anschlusses an die Schnellbahnstrecke, der mit rund 80 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Hermann sagte: «Das zweite Gleis bei der Wendlinger Kurve ist notwendig, damit möglichst viele Züge die Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm nutzen können.» Sein Ressort habe eine Finanzierung aus dem Bundesprogramm zum Gesetz zur Finanzierung des Gemeindeverkehrs (GVFG) vorgeschlagen. Wenn der Bund das Land auf anderem Wege entlaste, sei er offen dafür.

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Erstellt:
19. April 2018, 22:47 Uhr
Aktualisiert:
19. April 2018, 19:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. April 2018, 19:40 Uhr

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