Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Megamind

Megamind

Trickfilm aus der "Shrek"-Schmiede über den durchtriebensten und zugleich dusseligsten Superschurken aller Zeiten.

Jetzt im Kino: Trickfilm-Parodie aufs Superhelden-Genre - "Megamind" (2.12.)

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Jetzt im Kino: Trickfilm-Parodie aufs Superhelden-Genre - "Megamind" (2.12.) --

02:03 min

USA

Regie: Tom McGrath


- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
24.11.2010
  • Verleihinfo

Gut und Böse sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Die klare Western-Unterscheidung zwischen Gesetz (Sheriff) und Gesetzlosigkeit (Outlaw) gilt nicht mehr. Diese bittere Wahrheit muss der wasserköpfige, blaugesichtige Schurke Megamind erfahren, nachdem er versehentlich seinen strahlenden Gegenspieler Metro Man endgültig ausgeschaltet hat. Die große Stadt Metro City, von Megamind stets wie „atrocity“ (Scheußlichkeit) ausgesprochen, ist ohne den überlebensgroßen Musternormalo, gegen den er in brillanter 3D-Technik anrennen kann, so öde wie der Mond.

Es hilft kaum, dass Megamind nun die Stadt übernehmen kann, als Anti-Obama überall „No, you can’t“-Poster hinpappt und den Müll wieder ins Stadtbild zoomt. Also pumpt er den trotteligen Kameramann Hal zum Schurken-Wiedergänger „Titan“ auf, dem er als leutseliger, weißhaariger „Space-Dad“ erscheint. Denn Megamind besitzt die Gabe, sich das Äußere gewöhnlicher Menschen anzueignen.

Leider ist auch Hal hinter der furchtlosen Reporterin Roxanne her, weshalb der Zweikampf des eindeutig miesen mit dem eher ambivalenten Bösewicht keinerlei Rücksichten folgt. Wie gut, dass Roxannes Sympathien noch nicht festliegen, und Megamind den fischköpfigen Adlatus „Minion“ an der Seite hat.

Nach der „Madagascar“-Niedlichkeit ist Regisseur Tom McGrath mit dem rasanten Trickfilm „Megamind“ bei den großen Fragen angekommen. Dabei lässt er seinen Oberbösewicht so sympathische Zweifel hegen, dass er einem bis zum Ende beinahe ans Herz wächst: „Ich fliege nicht in den Sonnenuntergang, und ich kriege auch nicht das Mädchen. Die echte Welt sieht anders aus.“ (Ab 6).

Schurke mit Anlauf: Megamind braucht Zeit, bis er seine Talente voll ausfährt.

dhe

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

24.11.2010, 12:00 Uhr | geändert: 12.01.2011, 12:00 Uhr
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuschauer-Stimmen
Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular