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Laichingen

McDonalds neues Konzept könnte teuer werden

Lutz Schönefeld hat seine drei McDonalds-Restaurants verkauft. Die Fastfood-Kette will künftig frisch kochen. Die Küche zahlt der Pächter.

15.02.2013

Von PETER SCHUMANN MARKUS FRÖSE

Laichingen Unternehmer Lutz Schönefeld ist christlich erzogen worden und hat die Einstellung: "Etwas von meinem Erfolg abzugeben ist mir wichtig." Erfolg hat der 60-Jährige in den vergangenen Jahren gehabt. So betrieb der Laichinger unter anderem drei Filialen von McDonalds.

Eine in Merklingen, die er im Jahr 1996 eröffnete, eine in Kirchheim und eine in Köngen. Doch eine geplante Umstellung des Konzepts bei McDonalds und die damit verbundenen Kosten hätten ihn veranlasst, die Restaurants zu verkaufen: "Ich will nicht noch mit 70 Jahren Schulden haben."

Zwei Jahre lang habe er bei der Fastfood-Kette parallel zu seinem Beruf eine Ausbildung gemacht. Danach habe er schließlich das Angebot bekommen, das Restaurant in Merklingen zu betreiben. Das Gebäude habe McDonalds gebaut, für die Einrichtung und den Betrieb sei er zuständig gewesen. Als Franchisenehmer habe er monatlich einen bestimmten Betrag an die Fastfood-Kette zahlen müssen, des weiteren eine Miete und Anteile der Kosten für Werbung.

Mit ein Grund für Lutz Schönefeld, seine drei McDonalds-Restaurants an die Fastfood-Kette zu verkaufen, liegt darin begründet, dass in den Filialen wohl ein neues Konzept eingeführt werden soll. Entsprechende Fragen wiegelte die Deutschland-Geschäftsstelle von McDonald in München aber ab: "Kein Kommentar zum jetzigen Zeitpunkt", heißt es lapidar.

Geplant ist aber wohl, dass künftig alle Speisen nicht mehr vorrätig sein sollen wie derzeit. Wer heute einen Hamburger oder ähnliches bestellt, bekommt in aller Regel einen, der vor seiner Bestellung schon hergestellt worden ist. Künftig soll das Essen wohl frisch zubereitet verkauft werden.

Um dies zu ermöglichen, müssen die Restaurant-Betreiber anscheinend auch neue Küchen anschaffen. Diese Neuanschaffung geht aber wohl ins Geld: Rund 250 000 EUR, so weiß Schönefeld, soll dies pro Restaurant kosten. Zu viel für ihn.

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Erstellt:
15. Februar 2013, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Februar 2013, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2013, 12:00 Uhr

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