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Brexit

May übersteht Misstrauensvotum

Der Fraktions-Aufstand der Konservativen gegen die britische Premierministerin findet keine Mehrheit.

13.12.2018

Von DPA

London. Die britische Premierministerin Theresa May hat die Misstrauensabstimmung um ihr Amt als konservative Parteichefin gewonnen. Das teilte der Vorsitzende des zuständigen Parteikomitees am Mittwochabend mit. May erhielt die Stimmen von 200 der 317 konservativen Abgeordneten im Unterhaus. Sie kann damit als Parteichefin und Premierministerin weitermachen. Ob sie für ihren Brexit-Deal eine Mehrheit im Parlament finden kann, ist aber weiter mehr als fraglich.

Hinter dem Misstrauensantrag gegen May standen hauptsächlich die Brexit-Hardliner in ihrer Fraktion um den erzkonservativen Hinterbänkler Jacob Rees-Mogg. Er steht einer Gruppe von rund 80 Abgeordneten vor. Das Ergebnis sei „schrecklich“, sagte er nach der Abstimmung. „Sie muss dringend zur Queen gehen und zurücktreten.“ Ausgelöst wurde die Kampfabstimmung durch den Streit über das Brexit-Abkommen, das die Unterhändler Großbritanniens und der EU in Brüssel ausgehandelt hatten. Die Brexit-Hardliner um Rees-Mogg befürchten, dass Großbritannien durch das Abkommen dauerhaft eng an die EU gebunden wird. Am 29. März soll das Land aus der Staatengemeinschaft ausscheiden.

Vor der Abstimmung machte May klar, dass sie nach dem Brexit zurücktreten werde und nicht mehr bei der Parlamentswahl 2022 antreten wolle. Heute beschäftigt sich der EU-Gipfel noch einmal mit den britischen Austrittsplänen. dpa

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Erstellt:
13. Dezember 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
13. Dezember 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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