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David Hasselhoff

Mauerfall doch kein Hit

Es wäre so schön gewesen. Ein Mann, ein Traum, ein Song, eine Revolution. Dass es der amerikanische Schauspieler und Sänger David Hasselhoff war, der die innerdeutsche Mauer zum Einsturz brachte, ist ein Gerücht, das sich vor allem in den Vereinigten Staaten lange hielt. Doch das war eine fake news, eine dicke, fette Ente, wie Hasselhoff jetzt klarstellte.

02.02.2018

Von Guido Bohsem

Berlin. Er und sein Song „Looking for Freedom“ hätten nichts mit der friedlichen Revolution in Ostdeutschland und der Wiedervereinigung zu tun. „Ich hatte nie etwas damit zu tun und habe das auch nie gesagt“, sagte der zwischenzeitlich vor allem durch heftige Alkoholexzesse auffällige Baywatch-Star.

Dass der einfallslos, aber eingängig daher stampfende Song seiner Meinung nach der Mauerbrecher Nummer eins gewesen sei – „eine Lüge“. Sein Lied habe nun mal zufällig auf Nummer Eins der deutschen Charts gestanden, als die Mauer fiel.

„Ich habe einen Song über Freiheit gesungen“, betonte „The Hoff“ – wie ihn seine Landsleute zärtlich nennen und zugleich wohlwollend veräppeln.

Wie schade. Wie toll wäre es doch gewesen, wenn in dieser Welt ausgerechnet ein Lied, ein einziger Song den Unterschied machen und alles Unrecht beseitigen könnte? Wenn es die Sänger wären, die die Mauern brächen und die friedlichen Revolutionen starteten.

Es wäre so schön, kaum zum Aushalten.

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Erstellt:
2. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
2. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Februar 2018, 06:00 Uhr

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