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Berlin

Mattheis steht zu Forderung nach Urwahl des SPD-Vorsitzes

Die Ulmer SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis hat den Aufruf der SPD-Linken zu einer Urwahl über den künftigen Parteivorsitzenden verteidigt.

11.02.2018

Von dpa

Die baden-württembergische SPD-Politkerin Hilde Mattheis. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa

Berlin. „Zur Erneuerung der SPD gehört auch, dass über das Führungspersonal in einem transparenten Verfahren entschieden wird“, sagte Mattheis dem Berliner „Tagesspiegel am Sonntag“. Es gehe nicht an, „dass der SPD-Vorsitz quasi unter der Hand vergeben und die Partei vor vollendete Tatsachen gestellt wird.“

Nach den Sondierungsgesprächen für eine Neuauflage der großen Koalition war vereinbart worden, dass Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles den Parteivorsitz nach dem Mitgliedervotum Anfang März von Martin Schulz übernimmt.

Die Urwahl-Idee wird seit Jahren von der Parteilinken forciert. Bisher ist nur eine Mitgliederbefragung möglich, die einen Parteitag aber nicht bindet - dieses Modell wurde bisher einmal, 1993 vor der Übernahme des SPD-Vorsitzes durch Rudolf Scharping, angewandt.

Zuvor hatte sich auch die geschäftsführende Arbeits- und Familienministerin, Katarina Barley (SPD), positiv über die Möglichkeit einer Urwahl geäußert. „Der Urwahl-Idee kann ich grundsätzlich etwas abgewinnen und bin dafür offen, denn die direkte Beteiligung der Mitglieder schafft Vertrauen“, sagte Barley der „Rheinischen Post“ (Samstag).

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Erstellt:
11. Februar 2018, 11:12 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2018, 10:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2018, 10:50 Uhr

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