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Beton Kemmler zeigt in Hirschau Deutschlands größte Garagenausstellung

Maßanzug fürs Auto

Beton Kemmler kann nicht nur variantenreiche Garagen vorzeigen – auch die Geschäftszahlen sind solide.

18.07.2009
  • mario beisswenger

<strong>Hirschau.</strong> „Wir haben die Schönsten.“ Tobias Schneider, Abteilungsleiter bei Beton Kemmler für die Garagenproduktion, ist sich sicher, dass in Hirschau die ansprechendsten Autounterstellplätze gebaut werden. Das zeigt die Firma im Rittweg vom Wochenende an auf 3000 Quadratmetern, mit fast zwei Dutzend Varianten.

Die ganze Firmenproduktion umfasst ein Dutzend verschiedene Oberflächen, es gibt Schwing-, Roll-, Kipp- und Falttore. Zu 300 Grundvarianten kommt noch die Fertigung nach eigenem Entwurf. Neuerdings gibt es auch die Kapillar-Heizrohr-Ausstattung, die eine Garage heizbar macht. Eine halbe Million Euro hat Kemmler investiert und nach dem Branchenüberblick von Schneider ist die Ausstellung die größte in Deutschland.

Mal zeigen sich die Garagen halb eingegraben im künstlichen Hang mit Dachbegrünung oder Terrasse, eine hat einen Regenwasserspeicher im Keller und ein Anbau für ein Pelletslager. Andere sind schon gar nicht mehr fürs Auto gedacht, dienen als Hobbyraum oder Wintergarten mit gläsernem Tor, dass sich zur Markise auffaltet.

Eine Garage hat sogar eine verschiebbare Rückwand mit Maßeinteilung. Besucher können mit ihrem Auto hineinfahren und sich die Länge für ihr Auto anmessen lassen. „Wir wollen Ihnen zeigen, ob Ihnen die Garage passt“, sagt Martin Heimrich, Geschäftsführer von Beton Kemmler. Es gibt auch extra-breite Varianten, „damit sie endlich eine Garage finden, wo sie die Tür von ihrem Auto ohne Gefahr für den Autolack öffnen können“, wie Marc Kemmler, ebenfalls Geschäftsführer, erklärt.

Kemmler hat den Anstoß gegeben für die Ausstellung. Garagen sollen nicht mehr triste Autoabstellgelegenheit sein. „Die Autos sind hochwertiger, deshalb müssen auch die Garagen hochwertiger werden.“ Selbstkritisch meint er: „Dem haben wir bisher nicht durchweg Rechnung getragen.“

Die Garagenherstellung ist im Hirschauer Werk für ein Drittel des Jahresumsatz von zuletzt 40 Millionen Euro verantwortlich. Zur Zeit geben die Aufträge etwas nach, „mit der Produktion sind wir aber noch zufrieden“, sagt Schneider. Sein Chef Marc Kemmler macht auch nicht in Pessimismus. Nach den zurückliegende fünf „vernünftigen“ Jahren stehe das Familienunternehmen gut da. 2009 werde nicht das Bauvolumen der Vorjahre erreicht, die gute Eigenkapital-Ausstattung lässt ihn aber beruhigt in die Zukunft blicken. Beschäftigt sind im Hirschauer Werk, das sein Geschäft zum größeren Teil mit Betonfertigteilen für den Hausbau macht, knapp 230 Personen, darunter 24 Auszubildende. Die werden laut Kemmler zum großen Teil übernommen und die Ausbildungsquote bleibt auch gleich. Beton Kemmler gehört zur Kemmler-Gruppe. Dazu zählen die Baustoff-Handelsfirma mit Hauptsitz in Tübingen und der Dußlinger Kemmlit, die Fertig-Bauteile für den Sanitärbereich herstellt.

Info

Am Sonntag ist ab 11 Uhr Garagen-Schau-Sonntag im Hirschauer Rittweg mit großem Programm inklusive Kletter-Kamel und Betonwand-Verlosung.

Maßanzug fürs Auto
Zur Garagen-Vernissage in Hirschau kam OB Boris Palmer (rechts im Gespräch mit Marc Kemmler) zwar mit dem Rad, doch konnte er den Garagen etwas abgewinnen: „So lange die Autos dort stehen, stehen sie nicht in der Mühlstraße.“ Bild: Faden

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18.07.2009, 12:00 Uhr
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