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Fußball

Marozsán steigt wieder ins Training ein

Eine machbare Aufgabe: Die deutsche Nationalmannschaft spielt am Samstag im WM-Achtelfinale gegen Nigeria.

22.06.2019

Von NADINE VOGT

Die magische Marke: Kapitänin Alexandra Popp macht am Samstag ihr 100. Länderspiel. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Grenoble. Nur einen Tag vor der Achtelfinal-Partie ist Gegner Nigeria am Spielort in Grenoble angekommen. Nach Zittern und Bangen. Denn erst am Donnerstagabend stand fest: Der afrikanische Rekordmeister qualifiziert sich für die K.o.-Phase, als einer von vier Gruppendritten. Ein Tor machte letztlich den Unterschied.

Ein „Wellental an Emotionen“ nennt es die deutsche Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Auch sie und ihr Team wissen erst seit Donnerstagabend Bescheid gegen welche Mannschaft der besten 16 es am Samstag (17.30 Uhr/ZDF) im Achtelfinale geht. „Wir sind taktisch gut vorbereitet“, sagt die 51-Jährige dennoch. Von Nigeria erwartet sie, nach deren Auf und Ab ums Weiterkommen, vor allem eines: „Sie werden emotional alles rein werfen, was sie haben.“

Schnörkelloses Umschaltspiel

In der Vorbereitung habe die deutsche Mannschaft versucht, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. „Wir haben die Gegner-Vorstellung einen Tag später gemacht als sonst“, sagt Voss-Tecklenburg. Arg viel mehr sei nicht anders gewesen. „Wir haben ein schweres Achtelfinale vor uns, das ist uns allen bewusst“, sagt die Bundestrainerin.

Machbar ist es trotzdem. Denn Nigeria hat in der Vorrunde nur zwei Tore erzielt, vier kassiert. Vor allem auf das schnelle und schnörkellose Umschaltspiel muss die deutsche Defensive achten. Mit Asisat Oshoala haben die Nigerianerinnen eine torgefährliche Stürmerin in ihren Reihen. Die 24-Jährige spielt aktuell beim FC Barcelona, war in Afrika bereits dreimal Fußballerin des Jahres. „Nigeria hat sich gut entwickelt“, sagt Voss-Tecklenburg. Dass sich gleich zwei Teams – Nigeria und Kamerun – für die K.o.-Phase der Weltmeisterschaft qualifiziert haben, habe für den Kontinent eine „große Bedeutung“. Mit Robustheit und Zweikampf-Härte werde die Elf des schwedischen Trainers Thomas Dennerby in das Achtelfinale gehen. Etwas, das den deutschen Spielerinnen weniger liegt, wie sich schon gegen China und Südafrika gezeigt hatte.

Zur Startelf machte Voss-Tecklenburg keine Angaben. Überraschend ist aber, dass die verletzte Dzsenifer Marozsán beim Abschlusstraining am Freitagabend dabei war. „In der Startaufstellung wird sie sicherlich nicht stehen“, sagt die Trainerin. Man halte sich aber „die Türen offen“.

Sieben Mal sind Deutschland und Nigeria bereits aufeinandergetroffen, zuletzt bei der WM 2011. Alle sieben Spiele konnte die DFB-Auswahl für sich entscheiden. Die Statistik gibt ein gutes Gefühl. Auch wenn die das Team nur wenig interessiert. „Die Mannschaft ist total fokussiert“, sagt Voss-Tecklenburg. Und will, natürlich, den nächsten Schritt gehen.

So könnte Deutschland spielen: Schult – Gwinn, Doorsoun, Hegering, Schweers – Leupolz, Oberdorf – Huth, Magull, Däbritz – Popp

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Erstellt:
22. Juni 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Juni 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Juni 2019, 06:00 Uhr

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