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Einsatz

Marozsán im Viertelfinale wieder dabei

Die 27-Jährige soll das DFB-Team in Rennes wieder unterstützen. Der verletzte Zeh ist noch getapt.

24.06.2019

Von NADINE VOGT

Dzenifer Marozsan ist fit fürs Viertelfinale. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Grenoble. Dzsenifer Marozsán wird im Viertelfinale (Samstag, 18.30 Uhr) wieder für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Platz stehen. Davon geht Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg fest aus. „Die Dzseni wird im Viertelfinale wieder auflaufen, dafür haben wir alles gegeben“, sagt die 51-Jährige, „dafür sind wir marschiert und dafür hat dieses Team gearbeitet.“ Die 27 Jahre alte Spielmacherin hatte sich im Auftaktspiel gegen China den mittleren Zeh des linken Fußes gebrochen. Ein Schlag in der zwölften Spielminute, und die Spielerin von Olympique Lyon fiel für die komplette Vorrunde sowie für das Achtelfinale aus.

„Natürlich ist es scheiße, und man ist im ersten Moment enttäuscht“, sagt Marozsán über ihre Verletzung. „Aber wenn man dann darüber nachdenkt was im letzten Sommer passiert ist, ist das nichts.“ Damals war sie an einer Lungenembolie erkrankt, musste mehrere Wochen mit dem Training aussetzen. Wann sie wieder Fußball spielen durfte, war lange unklar. Marozsán betont: „Es gibt etwas Schlimmeres als einen Zehenbruch. Deswegen bleibe ich positiv.“

Für sie habe es keinen Grund gegeben, den Kopf hängen zu lassen. Umso mehr freue sie sich jetzt über den Einzug ins Viertelfinale und ihre Möglichkeit, wieder ins Turnier einzusteigen: „Die Mannschaft fightet, kämpft für mich, und ich gewinne Zeit.“

Gegen Nigeria auf Abruf

Der Zeh ist zwar noch getapt, doch Marozsán trug am Wochenende bereits wieder die Kickschuhe. Bereit zur Einwechslung. Nach dem Achtelfinale gegen Nigeria gab die Bundestrainerin zu: „Wir hätten Dzseni heute eingewechselt, wenn wir sie gebraucht hätten.“ Wenn das Spiel anders verlaufen wäre oder es beispielsweise in die Verlängerung gegangen wäre.

Dazu kam es beim 3:0-Sieg aber nicht. Im Viertelfinale soll es also soweit sein, Marozsán soll in Rennes gegen Kanada oder Schweden spielen. „Sie übernimmt dann natürlich auch eine Verantwortung“, sagt Voss-Tecklenburg: „Und sie kann zu einer gewissen Spielruhe und Sicherheit beitragen.“ Wer nächster Gegner ist, entscheidet sich am Montag ab 21 Uhr in der Partie Schweden gegen Kanada. Nadine Vogt

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Erstellt:
24. Juni 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
24. Juni 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2019, 06:00 Uhr

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