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Mappus wehrt sich im EnBW-Rechtsstreit
Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Mappus wehrt sich im EnBW-Rechtsstreit

Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) wird nach einem Zeitungsbericht seine Gerichtsniederlage im Streit mit seinen ehemaligen Rechtsberatern beim EnBW-Milliardendeal anfechten.

28.12.2015
  • dpa/lsw

Stuttgart. Die «Stuttgarter Nachrichten» berichteten (Montag), der CDU-Politiker habe fristgerecht Revision gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart eingelegt und ziehe nun vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Zweimal war Ex-Regierungschef Mappus mit seiner Schadenersatzforderung gegen die Anwaltskanzlei Gleiss Lutz vor Gericht gescheitert. «Ich will, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt, denn Gleiss Lutz sagt die Unwahrheit», sagte Mappus den «Stuttgarter Nachrichten». Er wirft den Anwälten Falschberatung beim EnBW-Deal vor.

Dreh- und Angelpunkt des Rechtsstreits ist der Rückkauf der Anteile am Karlsruher Energiekonzern EnBW. Mappus hatte im Dezember 2010 im Eiltempo am Parlament vorbei einen 45-prozentigen Anteil des Energieversorgers EnBW von der französischen EDF für 4,67 Milliarden Euro zurückgekauft. Der Staatsgerichtshof bezeichnete das Geschäft später als verfassungswidrig.

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28.12.2015, 08:33 Uhr | geändert: 27.12.2015, 21:00 Uhr
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