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Ohne Tüten wird‘s teuer

Mannheim will strenger gegen Hundekot vorgehen

Einige Städte bieten Hundehaltern kostenlos Säckchen an, um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen.

15.07.2018

Von dpa//lsw

Ein Mann greift auf einer Wiese mit einem Hundekotbeutel nach einem Hundehaufen. Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa//lsw

Mannheim. Aber die werden nicht immer benutzt. Oder sie landen befüllt im Gebüsch. Die Stadt Mannheim will jetzt - vorbehaltlich der Entscheidung des Gemeinderats am 24. Juli - stärker gegen das Ärgernis vorgehen und die Polizeiverordnung ändern. Der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung empfiehlt dem Gemeinderat eine Ergänzung: Jeder Hundehalter muss mindestens eine Hundekot-Tüte oder ein anderes geeignetes Hilfsmittel für die Aufnahme und den Transport von Hundekot pro mitgeführtem Tier vorweisen können. Im Klartext heißt das, dass jeder Gassi-Geher mindestens zwei Tüten pro Hund mitzunehmen hat. Andernfalls könne sich jeder Hundehalter mit dem Argument herausreden, dass er seine Tüte bereits benutzt hat.

Wer erwischt wird, muss nach den Plänen löhnen: von 55 Euro für die Verschmutzung des Gehwegs bis zu 150 Euro für eine verdreckte Sandkiste auf einem Spielplatz. Allerdings macht sich die Stadt hinsichtlich der Überwachung keine Illusionen: Die Ordnungskräfte müssen die Hundehalter unmittelbar dabei antreffen, wenn diese die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners nicht entfernen. In aller Regel begehen Hundehalter eine solche Ordnungswidrigkeit jedoch nicht, wenn sie uniformiertes Personal sichten, so die Stadt.

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Erstellt:
15. Juli 2018, 13:17 Uhr
Aktualisiert:
15. Juli 2018, 11:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2018, 11:10 Uhr

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