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22 Feuerwehrleute holten ihn heraus

Mann war in steinerner Vulva eingeklemmt

Tübingen. Der Notruf erreichte die Feuerwehr am Freitag um 13.45 Uhr und liest sich einigermaßen kurios: „Eine Person in einer Stein-Vulva eingeklemmt.“ Tatsächlich war ein junger Mann in den Hohlraum der Skulptur geklettert, die seit 13 Jahren auf dem Tübinger Schnarrenberg vor dem Institut für Mikrobiologie und Virologie steht.

20.06.2014

Von uha

Sie stammt von dem Künstler Fernando de la Jara. Der dachte sich das marmorne, einer weiblichen Scheide nachempfundene Kunstwerk als Tor zur Welt und gab ihr den Namen „Chacàn“, was in der Sprache der peruanischen Indios „Liebe machen“ heißt.

All das wusste der junge Mann wohl nicht, als er in der Marmormöse abrutschte und mit den Beinen stecken blieb. Um ihn zu retten, rückten 22 Feuerwehrleute mit insgesamt fünf Fahrzeugen aus.

Auch der Rettungsdienst war da. Die Befreiung aus der Stein-Vulva war keine Zangengeburt. Die Rettung sei schnell gelungen, und zwar „händisch ohne Geräteeinsatz“. Der Kletterer blieb unverletzt. Auch die 120.000 Euro teure Skulptur nahm keinen Schaden.

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Erstellt:
20. Juni 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Juni 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2014, 12:00 Uhr

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