Tübingen

Mal in sich gehen

Hier befasst sich ein Leserbriefschreiber mit dem Leserbrief von Jürgen Mack vom 29. Juni. Es geht um den Ukraine-Krieg.

11.07.2024

Von Norbert Kraas, Tübingen

Viele Freunde hat er nicht mehr, der Kriegstreiber aus dem Kreml, der die Ukraine seit mehr als 800 Tagen mit seinem brutalen, vollumfänglichen Angriffskrieg überzieht. Aber ein paar Länder halten noch zu Putin: zum Beispiel der Iran, Belarus, China. Und dann gibt es da noch die unermüdlichen Leserbriefschreiber in Tübingen, die uns raten, sehr vorsichtig in der Bewertung zu sein, „was die Grausamkeit der Russen“ in der Ukraine angeht.

So zitiert Herr Mack die Bundestagsdrucksache 20/2854, in der die Bundesregierung eine Anfrage unter anderen von Tino Chrupalla und Petr Bystron aus der russlandfreundlichen AfD beantwortet. In der Drucksache steht aber auch, dass über die Gräueltaten der russischen Truppen in den besetzten Gebieten, unter anderem in Butscha und anderen Orten, „die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte umfassend berichtet“ habe. Und weiter: „Diese Taten sind Gegenstand einer Vielzahl strafrechtlicher Ermittlungsverfahren (…)“.

Ich empfehle denen, die immer noch mehr Verständnis für Russland als Empathie für die geschundene Ukraine haben, mal in sich zu gehen und den mit einem Oscar prämierten Dokumentarfilm „20 Tage in Mariupol“ anzuschauen. Es lohnt sich!

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Erstellt:
11.07.2024, 01:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 35sec
zuletzt aktualisiert: 11.07.2024, 01:00 Uhr

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