Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Maggies Plan

Maggies Plan

Mit Julianne Moore, Ethan Hawke und Greta Gerwig hochkarätig besetzte Stadtneurotiker-Komödie am Schauplatz New York.

Maggies Plan

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Maggie's Plan
USA 2015

Regie: Greta Gerwig, Julianne Moore, Ethan Hawke
Mit: Rebecca Miller

99 Min. - ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
04.05.2016
  • Dorothee Hermann

Manchmal steigt aus dem ganzen Schlamassel der Gegenwart eine federleichte Komödie auf. Dieses Wunder gelingt der herrlich abgedrehten Dreiecksgeschichte von US-Regisseurin Rebecca Miller, die deshalb schon mit Woody Allen verglichen wird. Mit seinen warmen Farben erscheint ihr New York als Paradies für Fußgänger, durch das Maggie (Greta Gerwig) und der Lover, den ihr der Zufall geschickt hat (Ethan Hawke als John), tollen wie zwei begeisterte Kinder.

Gerwigs Rolle hat wie immer etwas Provisorisches: Maggie lebt zur Untermiete, macht an einer kleineren New Yorker Uni Studienberatung und Marketing und hat fest vor, ihren Kinderwunsch eigenständig und ohne den üblichen Hetero-Sex zu realisieren. Als sie schließlich das Sperma eines wohlmeinenden Bekannten in ihr Schlafzimmer trägt, ist das wie der Startschuss zu einem Wirbel amouröser Kapriolen. Denn plötzlich wäre auch John gern der Vater von Maggies künftigem Baby.

Der jungenhafte Anthropologe mit der Nickelbrille fühlt sich von den akademischen Erfolgen seiner brillanten Ehefrau (Julianne Moore als Georgette) und Mutter der beiden gemeinsamen Kinder in den Schatten gestellt. Begierig saugt er Maggies Zuwendung auf, kann aber auch fürsorglich heißen Whisky mit Honig bereiten.

Es ist sehr vergnüglich mitanzusehen, wie es allen Beteiligten allmählich dämmert, dass hinter der Fassade ihrer stets ein wenig ungelenken Natürlichkeit (ein Gerwig-Special) Maggie die Fäden zieht wie ein Shakespearescher Kobold. Besonders die unterkühlt-souveräne Georgette ist zunächst wie vom Donner gerührt. Statt der Verwechslungen des Sommernachtstraums bevorzugt die Regisseurin allerdings Winterszenen, in denen New York so besonders kuschelig erscheint. Umso härter trifft es die Figuren, wenn sie merken, dass sie gerade in ihren intimsten Entscheidungen nicht Herr ihrer selbst sind (ab 0).dhe

Entfaltet den überraschenden Charme einer unbeholfenen Liebeserklärung.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

04.05.2016, 05:52 Uhr
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuschauer-Stimmen
Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular