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Leonberg

Lucha und Strobl: Neues Konzept zur Altersfeststellung

Bei seinem Besuch eines Wohnheims für junge Flüchtlinge in Leonberg hat Sozialminister Manne Lucha (Grüne) ein neues Konzept zur Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Asylbewerbern angekündigt.

18.04.2018

Von dpa/lsw

Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen), Sozialminister von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow dpa/lsw

Leonberg. Man führe darüber derzeit täglich Gespräche mit dem Innenministerium, sagte Lucha am Mittwoch in Leonberg. Noch vor den Pfingstferien solle ein neues Konzept vorgestellt werden. «Wir wollen möglichst sichere Instrumente, um am Schluss das genauste Ergebnis zu bekommen», betonte der Minister.

Damit kommt Lucha Innenminister Thomas Strobl (CDU) ein Stück entgegen: Dieser hatte am Wochenende gefordert, die Ausländerbehörden stärker in die Pflicht nehmen, um das Alter junger Flüchtlinge zu ermitteln. Bisher sind dafür die Jugendämtern zuständig. Die Ausländerbehörden haben im Gegensatz zu den Jugendämtern die Befugnis für medizinische Untersuchungen.

Nachdem in Mannheim mehrere straffällig gewordene Flüchtlinge ein falsches Alter angegeben hatten, ist die Debatte um die Altersfeststellung in der schwarz-grünen Koalition wieder hochaktuell.

«Ich möchte, dass jenen, denen der besondere Schutz der Jugendhilfe zusteht, diesen auch bekommen. Die Ressourcen müssen an der richtigen Stelle zum Einsatz kommen», sagte Lucha, der sich in Leonberg mit Sozialarbeitern und den jungen, geflüchteten Bewohnern austauschte.

Nach Angaben des Sozialministeriums in Stuttgart betreuen die Jugendämter in Baden-Württemberg derzeit 6766 Unbegleitete. Ende des Jahres 2017 waren es noch 7426 gewesen.

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Erstellt:
18. April 2018, 16:55 Uhr
Aktualisiert:
18. April 2018, 16:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. April 2018, 16:50 Uhr

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