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London Has Fallen

London Has Fallen

Terroristen wollen in dem Actionthriller auf einen Schlag die westliche Politikelite eliminieren.

London Has Fallen

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USA 2016

Regie: Babak Najafi
Mit: Gerard Butler, Morgan Freeman, Angela Bassett

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06.01.2016
  • JOHANNES V. DER GATHEN, dpa

Vor drei Jahren zerlegten Terroristen in Antoine Fuquas „Olympus Has Fallen“ den Amtssitz des US-Präsidenten. Jetzt bringt das gleiche Produzenteam mit „London Has Fallen“ eine sehenswerte, mitunter brachiale Neuauflage des Terrordramas in die Kinos. In dem atemlosen Actionknaller ist der Kampfplatz in die britische Hauptstadt verlegt worden, die Hauptdarsteller sind die gleichen, und es dröhnt wieder reichlich patriotisch von der Leinwand. Aber der Film in der Regie von Babak Najafi verzichtet auf Schwarz-Weiß-Malerei.

Gerard Butler spielt erneut den bulligen Leibwächter Mike Benning, der seinen eher feingeistigen Präsidenten Benjamin Asher (Aaron Eckhart) auf Schritt und Tritt begleitet. Morgan Freeman ist jetzt Vizepräsident, einen so coolen Burschen wird es in dem Amt wohl nie mehr wieder geben.

Als der englische Premierminister unerwartet stirbt, treffen sich in London die Staatschefs der Welt. Das nutzen Hunderte Terroristen dazu, ein höllisches Inferno zu entfesseln. Fünf Staatschefs sterben, Benning kämpft mit seinem Präsidenten im Schlepptau gegen eine schier unbesiegbare Übermacht.

Ein wenig mulmig wird es einem als Zuschauer schon angesichts der realen Terroranschläge der vergangenen Jahre, wenn auf der Leinwand Autos explodieren und Passanten umherfliegen. Aber die Schießereien folgen brav der Dramaturgie des Actionsfilms. Der US-Präsident ist die moralische Instanz, die Immanuel Kant zitiert, während sein Leibwächter der Mann fürs Grobe ist, der verletzten Terroristen auch mal den Todestoß gibt.

„London Has Fallen“ gibt sich auch differenziert: Zu Beginn wird ein verheerender amerikanischer Drohnenangriff auf eine pakistanische Hochzeitsgesellschaft gezeigt – die Initialzündung für den Terror-Wahn des Oberschurken Barkawi. Auch die glänzenden Geschäfte westlicher Waffenexporteure werden angeprangert.

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06.01.2016, 11:11 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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