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Kreis Tübingen

Lokführer streikten

Mit einem nicht angekündigten Warnstreik hat die Gewerkschaft der Lokführer (GdL) am frühen Donnerstagmorgen den Berufs- und Schülerverkehr auf der Schiene rings um Tübingen lahmgelegt. Der Streik dauerte von 4 bis 8 Uhr, bestreikt wurden die Züge der Regionalverkehrsgesellschaft DB ZugBus Alb-Bodensee (RAB). „Das hatte erhebliche Auswirkungen auf die Reisenden“, gibt die Bahn zu.

03.10.2008

Berufspendler und Schüler warteten vergebens auf ihre Züge. Ärger und Verspätungen waren die Folge.

Die Lokführer-Gewerkschaft fordert von der RAB die Angleichung der tarifvertraglichen Bezahlung, die die GdL mit der Deutschen Bahn vereinbart hat. Durch den Warnstreik am frühen Donnerstagmorgen fielen viele Nahverkehrszüge aus. Die Bahn in Stuttgart spricht „in der Summe von um die 50 Zügen“, die nicht mehr fuhren sowie von weiteren Teilausfällen.

Keine Omnibusse als Ersatz

Nur in wenigen Zügen konnten ersatzweise beamtete Lokführer eingesetzt werden. Und im morgendlichen Schülerverkehr waren auf die Schnelle auch keine Omnibusse als Ersatz für die Züge zu bekommen: Zu diesem Zeitpunkt sind die Busse ohnehin schon im Schülerverkehr verplant.

Betroffen waren unter anderem die Pendler-Strecken zwischen Tübingen und Stuttgart sowie die Verbindung über Plochingen Richtung Ulm, die Strecke Tübingen-Horb und auch die Ammertalbahn. Seit 8 Uhr, heißt es bei der Bahn, rollten die Züge wieder annähernd normal.

"Angemessene Frist" für Arbeitgeberverband

Wie der Geschäftsführer der GdL-Tarifabteilung Thomas Gelling am Donnerstagnachmittag TAGBLATT online mitteilte, hänge es nun vom Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister e.V. (Agv-MoVe) ab, wie sich die GdL in den kommenden Tagen verhalte. Er hoffe auf ein verhandlungsfähiges Angebot. Ob und wann wieder gestreikt werde, mochte der Gewerkschafter freilich nicht sagen. Dem Arbeitgeberverband wolle man jedoch eine "angemessene Frist" einräumen.

Mit der Streikbereitschaft der Lokomotivführer war Gelling "sehr zufrieden", sagte er. Bestreikt wurden die Einsatzstellen (die Dienstorte der Lokomotivführer) Tübingen, Horb, Ulm und Friedrichshafen. 75 Züge seien vom Streik betroffen gewesen, 50 Züge seien ausgefallen.

Info

Die GDL fordert die Übernahme des DB-Lokomotivführertarifvertrags (LfTV) auch für die Lokomotivführer der RAB - rückwirkend zum 1. März dieses Jahres. Der LfTV beinhaltet neben der achtprozentigen Lohnsteigerung im März die weitere Lohnsteigerung um drei Prozent zum 1. September. Außerdem wollen die Lokführer die gleichen Arbeitsbedingungen wie ihre Kollegen bei der Bahn.

mm/ede

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03.10.2008, 12:00 Uhr
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