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Verkehr

Lokführer drohen mit Folgen

Im Tarifkonflikt bei der Bahn zeichnet sich immer noch keine Lösung ab. Streikähnliche Aktionen sind möglich.

15.12.2018

Von dik/afp

Berlin. In den Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn (DB) wird der Ton zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und dem Konzern deutlich schärfer. GDL-Chef Claus Weselsky erklärte die Verhandlungen am Freitag erneut für gescheitert. Er drohte mit streikähnlichen Folgen, weil die DB einen „endverhandelten Tarifvertrag“ nicht unterschreibe. Man habe sich mit dem Arbeitgeber in allen Inhalten geeinigt.

Das Problem ist, dass die DB parallel mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) verhandelt und inhaltsgleiche Regeln für die gleichen Berufsfelder anstrebt. Sie setzte die Gespräche mit der EVG am Freitag fort. Die DB versicherte, sie wolle weiter Ergebnisse mit beiden Gewerkschaften erzielen.

Weselsky sagte, es könne durchaus sein, dass Lokführer, „die hunderte Überstunden vor sich herschieben, nunmehr vor ihrem Recht Gebrauch machen, in Freizeit zu gehen“. Das könne Auswirkungen haben, die einem Streik vergleichbar seien. Das sei nicht die Schuld der GDL.

Die Gewerkschaften fordern 7,5 Prozent mehr Geld. Die DB hatte eine Erhöhung in zwei Stufen angeboten: 2,5 Prozent ab März 2019 und weitere 2,6 Prozent im Januar 2020, dazu 500 EUR Einmalzahlung bei einer Laufzeit von 29 Monaten. Weselsky fordert jetzt ein verbessertes Angebot. Er hatte Streiks vor dem Jahreswechsel ausgeschlossen. Die EVG hatte am Montag die Arbeit für 4 Stunden niedergelegt.

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Erstellt:
15. Dezember 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
15. Dezember 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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