Der Tag in der Region

Live-Blog | Kreis Tübingen meldet Inzidenz von 98,8

28.03.2021

Von job

Das Landratsamt Tübingen gibt die täglichen Corona-Zahlen bekannt. Bild: Ulrich Metz

Stuttgart zieht Notbremse: Vieles ab Mittwoch wieder dicht

22.30 Uhr: Die Landeshauptstadt Stuttgart zieht nach mehreren Tagen überschrittener Infektionswerte die Notbremse. Ab kommenden Mittwoch treten nach Angaben der Stadt von Sonntag weitere Einschnitte für die über 600 000 Bewohner in Kraft, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Am vergangenen Freitag lag die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart drei Tage in Folge über dem Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner.

Deutlicher Anstieg von Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten

19 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg am Sonntag deutlich gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts (Stand: Sonntag, 16.00 Uhr) registrierten die Gesundheitsämter im Südwesten im Laufe der vergangenen 7 Tage 127,4 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Am Samstag hatte der Wert bei 121,5 gelegen, am vergangenen Sonntag noch bei 103,1.

Knapp 65000 Euro im Rottenburger Corona-Fonds

18.49 Uhr: Endspurt beim Corona-Solidaritätsfonds – Die Rottenburger Initiative für Lockdown-Leidtragende geht in die letzte Woche. Bis Ostermontag, 5. April, läuft noch die vom Ehepaar Kottlorz initiierte und von der Bürgerstiftung Rottenburg getragene Aktion des Corona-Solidaritätsfonds. So lange kann noch gespendet werden und können Anträge eingereicht werden.

Kreis Tübingen meldet 35 Neuinfektionen · Inzidenz steigt auf 98,8

18.13 Uhr: Dem Tübinger Kreisgesundheitsamt wurden am Sonntag 35 neue Infektionen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf 98,8.

Neuinfektionen: 35

Gesamt: 6791

Inzidenz: 98,8 (+ 13,1)

Todesfälle: 166

Bei den genannten Fällen handelt es sich laut Landratsamt um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um viele neue Einzelfälle. Es sind drei weitere Kindergärten betroffen, überall wurde eine Quarantäne für die jeweiligen Gruppen verhängt. Auch sind zwei weitere Schulen hinzugekommen, einmal mit Quarantänemaßnahmen für die gesamte Klasse sowie das Lehrpersonal; im anderen Fall wurde ein Teil der Schülerinnen und Schüler mit einer Quarantäne belegt.

Rottenburger Corona-Fonds: Noch bis Ostermontag spenden

18.08 Uhr: Endspurt beim Corona-Solidaritätsfonds – Die Rottenburger Initiative für Lockdown-Leidtragende geht in die letzte Woche. Bis Ostermontag, 5. April, läuft noch die vom Ehepaar Kottlorz initiierte und von der Bürgerstiftung Rottenburg getragene Aktion des Corona-Solidaritätsfonds. So lange kann noch gespendet werden und können Anträge eingereicht werden. Bislang kamen fast 65.000 Euro zusammen.

 

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Hunderte demonstrierten in Tübingen für Klimaschutz

17.55 Uhr: Die Erde heize sich auf und auch sonst zerstörten sich die Menschen gegenseitig ihren Lebensraum, lautete der Tenor beim „Protest für Klimagerechtigkeit“, zu dem am Samstagnachmittag Aktionsbündnisse rund um „Ende Gelände“ aufgerufen hatten. Rund 200 Leute waren gekommen und forderten eine entschlossenere Klimaschutz-Politik.

Kreis Reutlingen meldet 47 Neuinfektionen · Inzidenz 120,4

17 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt meldet am Sonntag 47 Neuinfektionen. Damit stieg die Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionen auf 10061.

Neuinfektionen: 47

Gesamt: 10061

7-Tage-Inzidenz: 120,4 (+12,6)

Todesfälle: 244

Elternbeirat fordert Impfangebote für Schüler ab 16 Jahren

16.11 Uhr: So könne verhindert werden, dass die Jugendlichen kurz vor dem Schulabschluss durch eine Corona-Erkrankung aus der Bahn geworfen werden, sagte der Chef des Verbandes, Michael Mittelstaedt, der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Unter anderem geht das Gremium mit dieser Forderung in die Diskussion mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an diesem Montag. „Die Hoffnungen der Eltern auf dieses Gespräch sind gewaltig.

Tübingen: Auswärtige sollen weiter an eigene Teststationen

14.20 Uhr: Die Tübinger Stadtverwaltung zieht eine positive Bilanz der Steuerung der Besucherströme an den Teststationen am Samstag. Dort war es zwar vor allem am Vormittag zu langen Schlangen an den für die Tagestouristen vorgesehenen Standorten gekommen. Trotzdem habe sie sich bewährt: „Die ohne steuernde Maßnahmen zu befürchtende Überfüllung der Stadt konnte vermieden werden. Es war immer möglich, ausreichend Abstand zu halten“, so die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Die Gesamtzahl der Gäste sei geringer gewesen als am vorangegangenen Freitag, der bei schönem Wetter und ohne Limitierung des Zustroms noch viele Auswärtige anlockte.

Nun soll die Trennung beim Testen beibehalten werden: Bis zum Gründonnerstag und nach Ostern erhalten Personen, keinen einen Erst- oder Zweitwohnsitz im Landkreis Tübingen haben oder in der Universitätsstadt Tübingen arbeiten (Nachweis erforderlich), nur an den folgenden drei Stationen ein Tagesticket:

  • Kelternplatz (Zugang vom Parkhaus Altstadt-König)
  • BVV/Neckarbrücke (Zugang vom Parkhaus Neckar)
  • Post/Bahnhof (Zugang vom Hauptbahnhof)

So soll der Zustrom begrenzt und die Wartezeit für Einheimische verkürzt werden. In Verbindung mit dem elektronischen Ticketing und QR-Armbändern soll es nächste Woche möglich sein, in fünf bis zehn Minuten den Test zu machen und die Station wieder zu verlassen. Anfängliche technische Probleme mit falsch bedruckten Armbändern seien nun behoben.

Für die wissenschaftliche Begleitung ergebe das den Vorteil, dass die Positivrate der Tests aus dem Landkreis separat und im Vergleich zu den auswärtigen Gästen ermittelt werden kann.

Oberbürgermeister Boris Palmer und die Pandemiebeauftragte Dr. Lisa Federle bitten die Tübingerinnen und Tübinger, sich mindestens zweimal wöchentlich testen zu lassen: „Auch in unserer Stadt steigen nun die Fallzahlen. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Ausbreitung des Virus gestoppt werden kann, wenn sich genügend Menschen regelmäßig testen lassen. Bitte nutzen Sie dazu das Angebot in Betrieben, Schulen, Kitas und die Teststationen, die nun sehr viel schneller für Sie nutzbar sein werden. Nur mit einer gemeinsamen Anstrengung kann unser Tübinger Modell zum Erfolg zu werden.“

Land lockert Regeln für private Treffen, Buchhandel verliert Privileg

12.28 Uhr: Die Landesregierung lockert die Regeln für private Zusammenkünfte in Gebieten mit hohen Infektionszahlen. Treffen von zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen sind von diesem Montag an auch in Gegenden mit mehr als 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner pro Woche erlaubt. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mit. Das teilte das Staatsministerium auf seiner Internetseite mit.

Außerdem gilt ab Montag die Maskenpflicht auch bei gemeinsamen Autofahrten mit anderen Haushalten. Der Buchhandel gehört nicht mehr zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs. Für ihn gelten nun auch die entsprechenden Click & Collect- oder Click & Meet-Regelungen. Das Land setzt damit ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg um.

Mit drei Promille mit dem Pedelec gestürzt

12.25 Uhr: Am Samstagnachmittag wurde ein Mann bei einem Unfall leicht verletzt: Er war mit drei Promille mit seinem Pedelec einen Abhang oberhalb der Schadenweilerstraße in Rottenburg hinunter gestürzt.

Diebe stehlen Tresor vom Häckselplatz

12.22 Uhr: In Betzingen brachen Diebe in den Häckselplatz ein. Sie stahlen aus dem Büro einen 170-Kilogramm-Tresor.

 

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Polizei sucht Zeugen zu Unfallflucht auf Real-Parkplatz

11 Uhr: Die Polizei sucht Zeugen zu einer Verkehrsunfallflucht am Freitagmittag gegen 13.30 Uhr auf dem Parkplatz des Real-Marktes in der Wannweiler Straße in Kirchentellinsfurt.

„Earth Hour“ im Südwesten: Lichter gehen für Klimaschutz aus

10.19 Uhr: Als Zeichen für den Klimaschutz ist an zig Orten in Baden-Württemberg am Samstag das Licht ausgegangen oder gar nicht erst eingeschaltet worden. . In Stuttgart etwa wurde die Beleuchtung am Kunstmuseum am Schlossplatz und am Fernsehturm ausgeknipst.

Zur „Earth Hour“ sind die Lichter des Stuttgarter Fernsehturms ausgeschaltet worden. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Aktuell

Nichts wie raus: Was der Lockdown für den Wald bedeutet

10.14 Uhr: Im Wald da sind die Räuber - oder jedenfalls Spaziergänger, Jogger, Rad- und Mountainbikefahrer. Ihre Zahl hat sich im Zuge des Corona-Lockdown rasant erhöht. Die Flucht nach draußen ist schön für die Menschen. Und für die Natur? Wald, Waldwege und auch Tiere leiden unter dem massiv gestiegenen Ansturm von Menschen, die im Zuge des Corona-Lockdown ihr Heil an der frischen Luft suchen, warnt der Wald-Referent des BUND Baden-Württemberg, Christoph Schramm.

Samstag, 27. März

Kreis Tübingen meldet 60 neue Fälle · Inzidenz steugt auf 85,7

19.35: Uhr: Am Samstag wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 60 neue Infektionen gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl auf 6756 Fällen im Landkreis Tübingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf 85,7.

Neuinfektionen: 60

Gesamt: 6756

7-Tage-Inzidenz: 85,7 (+11,8)

Todesfälle: 166

Bei den genannten Fällen handelt es um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um viele neue Einzelfälle. Es ist ein weiterer Kindergarten mit der Folge einer Gruppenquarantäne betroffen. Darüber hinaus sind zwei weitere Schulen betroffen, hier wurde einmal eine Klassenquarantäne und einmal eine Klassenteilquarantäne verhängt.

So lief es am Samstag an den Tübinger Test-Stationen

19.30 Uhr: Klappte die Trennung in Auswärtige und Einheimische an den Teststationen? Kam es zum erwarteten Andrang von Tagestouristen? Insgesamt klappte die Aufteilung und Abwicklung der Tests im Laufe des Tages immer besser, so die Beobachtung in der Modellstadt Tübingen am Samstag.

Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten steigt minimal

18 Uhr: Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Samstag (Stand 16.00 Uhr) nur sehr leicht gestiegen. Allerdings werden am Wochenende in der Regel weniger Ergebnisse übermittelt.

Kreis Reutlingen meldet 44 neue Fälle · Inzidenz 108,3

Der Kreis Reutlingen hat die Marke von 10.000 bestätigten Infektionen überschritten. Die Inzidenz sank auf 108,3.

Neuinfektionen: 44

Gesamt: 10014

7-Tage-Inzidenz: 108,3 (-9,6)

Todesfälle: 244

Aktuell befinden sich 16 Covid19-Erkrankte im stationären Bereich der Kreiskliniken, davon drei auf der Intensivstation.

Kretschmann sieht Ende des Lockdowns im Saarland kritisch

17.39 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich kritisch zu den großflächigen Lockerungen im ganzen Saarland nach Ostern geäußert. „Ich durchschaue das nicht so ganz, was der Kollege Tobias Hans da vor hat“, sagte der Grünen-Politiker am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Der Beschluss von Bund und Ländern sehe zwar vor, dass einige Regionen zu Modellgebieten mit Öffnungen und Testkonzept erklärt werden könnten. „Aber ich meine, das ganze Saarland ist damit nicht gemeint gewesen. Auch wenn das klein ist.

Federle: Bürger sollen Testenzukünftig selbst übernehmen

17.15 Uhr: Das Testen auf Corona-Infektionen muss aus Sicht der Tübinger Pandemiebeauftragten Lisa Federle mittelfristig an die Bürger übertragen werden. Das bundesweit beachtete Modellprojekt in der Universitätsstadt sei sehr aufwendig und teuer. Jeder Test an einer der neun Teststationen in Tübingen koste den Steuerzahler 15 Euro, sagte Federle am Samstag bei einer Online-Diskussionsveranstaltung der Bundesregierung, bei der Bürgerinnen und Bürger unter anderem Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Fragen stellen konnten. Daher müsse man die Verantwortung für die Selbsttests „schon in die Hände der Bevölkerung geben“.

 

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Palmer verkündet Alkohol-Abverkaufsverbot ab 20 Uhr

14.38 Uhr: Weil am lauen Freitagabend viele Menschen in der Tübinger Altstadt feucht-fröhlich gefeiert haben (und dabei offenbar auch die Corona-Regeln nicht mehr einhielten), muss nun von heute an um 20 Uhr der Ausschank für Getränke auf die Straße eingestellt werden. Das hat Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer als Leiter der Ortspolizeibehörde verfügt, wie er auf Facebook schreibt. Eine offizielle Pressemitteilung der Stadtverwaltung oder eine entsprechende Verfügung auf der Internetseite der Stadt dazu gibt es bislang nicht. Palmer begründet das damit, dass die Feiernden das Modellprojekt gefährdeten: „Wenn unser Modellprojekt scheitert, weil Abends die Viren verteilt werden, wird nicht nur Karl Lauterbach sagen, dass nur der Lockdown hilft.“

In der Gastronomie dürfe man mit Tagesticket und Registrierung bis 23 Uhr sitzen. „Rudelbildung mit Alkohol, das freut nur Corona. Die Vernünftigen werden das akzeptieren. Alle anderen werden uniformierte Sicherheitskräfte zur Einsicht bringen“, schreibt Palmer unter dem Betreff „@Party gibt es heute keine“ weiter.

Situation an Teststationen für Auswärtige entspannter

14.14 Uhr: Am Morgen und am Vormittag hatten sich an den drei Teststationen für Tübingen Besucher, die nicht aus dem Kreis kommen, lange Schlangen gebildet. Gegen 14 Uhr sah es dort deutlich entspannter aus: Die Warteschlange von der Station am Bürger- und Verkehrsverein reichte noch in etwa bis zum Hotel „Domizil“. Die oberen Parkdecks des Neckar-Parkhauses waren leer. Offenbar hatten sich die Appelle vor dem heutigen Samstag und die Ticket-Begrenzung für Auswärtige doch herumgesprochen. Am deutlich wärmeren Freitag war es in der Tübinger Innenstadt sehr belebt gewesen.

Um den Andrang

Erneuter Palmer-Appell an Auswärtige: Nicht nach Tübingen fahren

13.15 Uhr: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat auf seiner Facebookseite erneut darum gebeten, heute nicht extra nach Tübingen anzureisen. Die Zahl der Tagestickets ist heute für Auswärtige auf 3000 begrenzt. Die seien bereits alle weg, schrieb Palmer bereits am frühen Morgen.

Am Mittag legte er mit einem Video vom Tübinger Marktplatz nach – und dankte allen, die vernünftig waren, „und nicht extra nach Tübingen gekommen sind“. Aus seiner Sicht sei die Stadt nicht zu voll, lange Schlangen gebe es nur an den „internationalen“ Teststationen für Auswärtige.

Kretschmann: Notbremse durchsetzen, später mehr Modellversuche

12.50 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will bei der Corona-Notbremse in Hotspot-Regionen keine Verzögerung mehr zulassen. „Das wird strikt durchgesetzt. Da gibt es kein Vertun mehr“, sagte der Grünen-Regierungschef am Samstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. In der Landesregierung wächst dem Vernehmen nach der Ärger über Stadt- und Landkreise, die die Notbremse zunächst nicht konsequent anwenden, obwohl sie den Grenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in einer Woche schon mehr als 3 Tage lang überschritten haben. Das trifft auf den Kreis Reutlingen zu: Dort liegt die Inzidenz seit dem 19. März über 100.

Der Regierungschef kündigte an, neben Tübingen weitere Modellprojekte für Lockerungen mit Hilfe von verstärkten Tests zulassen zu wollen - aber noch nicht so schnell.

Psychische Krankheiten in Gesundheitsbranche am häufigsten

11.34 Uhr: Mit Daten von mehr als 280 000 Versicherten hat die Krankenkasse DAK die Verbreitung von psychischen Erkrankungen untersucht. Ihr Fazit: Vor allem in einer Branche sind die Beschäftigten am Limit: im Gesundheitswesen.

Wer dort arbeitet, ist – je nach Station – mit den Folgen der Corona-Pandemie besonders konfrontiert. „Das geht allen an die Substanz“, sagt der Ludwigsburger Pfleger Edgar Dax. Er wünscht sich mehr Anerkennung für seinen Beruf.

Liebt seinen Beruf, aber nicht die Rahmenbedingungen: Pfleger Edgar Dax. Foto: Dominique Leibbrand

Grüne: Vor Ostern Entscheidung über Koalitionsgespräche

11.25 Uhr: Die Grünen wollen nach den Worten von Landeschef Oliver Hildenbrand voraussichtlich noch vor Ostern entscheiden, mit wem sie Koalitionsverhandlungen aufnehmen. „Mein Ziel wäre, dass wir heute Abend mit gutem Gefühl sagen können: Wir haben genug gehört und im Laufe der nächsten Woche können wir uns entscheiden“, sagte Hildenbrand am Samstag vor der dritten Sondierungsrunde in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur.

Polizei: Mehr Geld für Covid-Schutz

9.29 Uhr: Die baden-württembergische Polizei soll wegen der Corona-Pandemie eine kräftige Finanzspritze bekommen. Um „Corona-bedingte Mehrbedarfe“ zu decken, beantragt Landes-Innenminister Thomas Strobl (CDU) Geld aus einer Rücklage des Landes für Haushaltsrisiken. In einer Vorlage für die Kabinettssitzung am kommenden Dienstag beantragt er fast sieben Millionen Euro.

 

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Rottenburger Testzentrum fast täglich geöffnet

9.25 Uhr: Die Stadt erweitert die Testzeiten in der Zehntscheuer. Weitere Infektionsfälle gab es in mehreren Rottenburger Grundschulen.

 

 

Studentenwohnheim in Dußlingen: Wieder dagegen gestimmt

8.28 Uhr: Aus einer alten Textilimmobilie in Dußlingen soll ein Studentenwohnheim werden. Das Haus soll höher werden, doch der Gemeinderat stellt sich quer.

Zahl der E-Scooter-Unfälle ist gestiegen

8.24 Uhr: Sie sind auch in Reutlingen sehr beliebt: Die E-Scooter, meist von Verleihfirmen im öffentlichen Raum verteilt. Doch die neue Mobilitätsform fordert auch Opfer: Bei mehr als 2100 schweren Unfällen mit E-Scootern sind im vergangenen Jahr in Deutschland Menschen verletzt oder getötet worden. Die Polizei registrierte insgesamt 2155 Unfälle mit Personenschaden, fünf Menschen seien dabei ums Leben gekommen, 386 wurden schwer verletzt, 1907 leicht, wie das Statistische Bundesamt unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte.

 

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Spontan nach Tübingen zum Bummeln?

Umfrage

Jetzt auf einen Stadtbummel durch die Tübinger Altstadt - oder doch lieber nicht?

31%
31%
Ja, unbedingt. Durch die Schnelltests fühle ich mich sicher und freue mich schon drauf.
69%
69%
Nein, keinesfalls. In der derzeitigen Pandemie-Lage ist mir das zu riskant.
987 abgegebene Stimmen
Diese Umfrage ist beendet.

8.18 Uhr: Der Freitag war ein regelrechter Genuss- und Shoppingtag in Tübingen. Einheimische und viele Gäste von außerhalb bevölkerten Straßen, Geschäfte und Cafés. Soll man also am Wochenende durch die Tübinger Altstadt bummeln? Dazu gibt es auch in der Redaktion unterschiedliche Meinungen. Wirtschaftsredakteur Eike Freese ist dafür, Medizin-Redakteurin Lisa Maria Sporrer warnt angesichts der vollen Gassen – ein Pro & Contra-Kommentar.

Die Wurstküche war um die Mittagszeit ebenso gut besucht wie alle anderen Gastrobetriebe mit Außenbewirtung. Bild: Klaus Franke

Wie sich Corona auf die Mietpreise in Uni-Städten auswirkt

7.30 Uhr: Mia Schneider startet Mitte April ihr zweites Uni-Semester in Tübingen, ohne dass sie bisher dort gewesen ist. Sie entschied sich bewusst dagegen, in ihre Studienstadt zu ziehen. Entscheidend sind für die Studentin, die mit anderem Namen genannt werden will, nicht nur die Online-Kurse gewesen: Mitten in der Pandemie habe sie sich nicht komplett auf etwas Neues einlassen wollen. „Da tut es gut, sein gewohntes und gefestigtes Umfeld zu haben“, erklärt sie.

Laut einer Studie sind die Preise für ein WG-Zimmer in deutschen Uni-Städten zuletzt weniger stark angestiegen als die vergangenen Jahre. Foto: Matthias Balk/dpa

Vielen Studierenden gehe es derzeit ähnlich, vermutet Reiner Braun, Vorsitzender des Forschungsinstituts Empirica. Laut einer Erhebung seines Instituts sind die Preise für ein WG-Zimmer in deutschen Uni-Städten im vergangenen Jahr weniger stark gestiegen als die Jahre davor: Seit 2016 haben sich die WG-Mieten jährlich im Schnitt um 3,2 Prozent erhöht, im vergangenen Jahr waren es nur noch 1,3 Prozent. „Das liegt wohl daran, dass die Nachfrage gerade sinkt“, sagt Braun und erklärt: „Da an den Unis nur Online-Vorlesungen stattfinden, bleiben viele Studenten bei ihren Eltern wohnen.“

Kirchen im Kreis Tübingen bleiben über Ostern offen

7.10 Uhr: Zunächst herrschte nach den strengeren Corona-Beschlüssen Anfang der Woche Verunsicherung bei der Evangelischen und Katholischen Kirche. Danach wurde den Kirchen die Empfehlung ausgesprochen, auf Präsenzgottesdienste über Ostern möglichst zu verzichten. Doch die nach wie vor gültige Verordnung sieht dies erst bei einer 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen von 300 pro 100 000 Einwohnern vor – aktuell liegt sie im Landkreis Tübingen bei 73,9. Da Mitte der Woche auch die angekündigte Osterruhe zurückgenommen wurde, bereiten sich die Kirchengemeinden jetzt auf ihre Feiern in der Karwoche bis Ostermontag vor.

Corona-Krise: Die verblüffende Ruhe des Ganzen

7.06 Uhr: In der Coronakrise gehen vier von fünf KfW-Anfragen über die Schreibtische der Tübinger Kreissparkasse. Dort hat man also einen guten Überblick über die regionale Krisenentwicklung. Und doch: Wer von Krise redet, muss ganz genau hinschauen, sagen die KSK-Chefs Christoph Gögler und Hans Lamparter.

Wenn Klaus Rein auf seine Zahlen schaut, dann sieht er vieles, aber den Weltuntergang sieht er nicht. „Die Systeme, die wir einsetzen, zeigen uns keine nennenswerte Verschlechterung, was die Risiko-Einschätzung angeht“, sagt der Leiter der Unternehmens-Steuerung der Kreissparkasse Tübingen. Die Finanzleute im Carré spielen fürs Risiko-Management verschiedene Szenarien durch. Alle sagen aktuell, dass die Situation als Ganzes recht stabil ist: eine angesichts der täglichen Nachrichtenlage geradezu verblüffende Ruhe. „Das ist aber die Gesamtbetrachtung“, so Rein: „Bei dem Einzelnen kann es natürlich sehr dramatisch aussehen.

Christoph Gögler und Hans Lamparter. Bild: Ulrich Metz

Klage am Verfassungsgericht: Geimpfte in Kantine lassen

7.02 Uhr: Ein Rechtsanwalt zieht für ein Heim im Landkreis Lörrach und einen Heimbewohner vor das Verfassungsgericht. Er will erreichen, dass gegen Corona geimpfte Bewohner wieder gemeinsam in der Kantine essen dürfen. Ein Eilantrag und eine Verfassungsbeschwerde seien eingereicht worden, teilte Rechtsanwalt Patrick Heinemann mit, der das Heim und einen 79 Jahre alten Bewohner vertritt.

Dritte Sondierungsrunde: Erstes Dreier-Ampel-Gespräch

7 Uhr: Die Grünen-Spitze um Ministerpräsident Winfried Kretschmann trifft sich heute erstmals gemeinsam mit SPD und FDP, um ein Ampel-Bündnis auszuloten.

Tübinger Hospiz: Eröffnung im Herbst

6.45 Uhr: Die letzte Lücke der palliativen Versorgung schließt sich: Auf der Lechlerhöhe wurde Richtfest gefeiert. Der Keller, die Wände und das Dach sind fertig, im Inneren ist noch viel zu tun bis zur geplanten Eröffnung im Herbst dieses Jahres.

Virtueller Rundgang per Live-Stream durchs Hospiz: Links Gisela Schneider, rechts mit Mikro: Hospizleiterin Inge Finkel. Bild: Uli Rippmann

Aus Vorsicht: Stadt schließt Schule am Hechinger Eck

6.30 Uhr: Die Stadt Tübingen hat als Schulträger die Notbremse gezogen und die Grundschule am Hechinger Eck geschlossen. Dort war in der vergangenen Woche ein erster Test eines Schülers positiv, in dieser Woche ergaben sich vier weitere bestätigte positive Testergebnisse. Alle Kontaktpersonen seien in Quarantäne, die Nachverfolgung funktioniere gut, berichtet Birgit Walter-Frank, Leiterin des Tübinger Gesundheitsamts, im TAGBLATT-Interview.

Die Grundschule Hechinger Eck. Archivbild: Ulrich Metz

Gomaringen: Anti-Corona-Statement mit Schuhen

6.25 Uhr: In Gomaringen regt sich anonymer Widerstand gegen die Coronapolitik. Der Bürgermeister und der Rektor suchen den Dialog.

Stadtbahn: Uni-Leitung wiederspricht OB Palmer

6.19 Uhr: Das Gutachten zu den störenden Auswirkungen durch Erschütterungen und magnetische Felder einer Stadtbahn in Tübingen auf Kliniken und Universität Tübingen (wir berichteten) schlägt hohe Wellen. Die Universitätsleitung hat am Freitag einer offenbar falschen Tatsachenbehauptung von Oberbürgermeister Boris Palmer widersprochen.

Das Modellprojekt wird verlängert – mit Einschränkungen

6.12 Uhr: Das Land erlaubt die Öffnungen in Tübingen bis 18. April. Einschränkungen sollen einen Besucheransturm über Ostern verhindern.

Live-Blog | Kreis Tübingen meldet Inzidenz von 98,8

Es ist wieder viel los in der Stadt, wie hier am Freitag in der Kornhausstraße. Bild: Klaus Franke

Teststationen am Wochenende länger geöffnet

6.10 Uhr: Für das Wochenende erwartet die Tübinger Stadtverwaltung viele Gäste, daher weitet sie die Öffnungszeiten einiger Teststationen aus.

Grundsätzlich öffnen die Teststationen samstags von 9.30 bis 16 Uhr. Für folgende Stationen gelten am Samstag, 27. März, abweichende Zeiten:

Teststelle Bürger- und Verkehrsverein an der Neckarbrücke: 9.30 bis 19 Uhr

Teststelle Kelternplatz (Reisebus): 10 bis 20 Uhr

Teststelle Ecke Neue Straße/ Hafengasse: 9.30 bis 16 Uhr (statt 14 Uhr)

Teststelle Kulturhalle: 9.30 bis 18 Uhr

Teststelle Marktplatz: 9.30 bis 18 Uhr

Teststelle Friedrichstraße: 8.30 bis 18 Uhr

Teststelle Karlstraße: 9.30 bis 18 Uhr

Am Sonntag, 28. März, sind geöffnet:

Teststelle Bürger- und Verkehrsverein an der Neckarbrücke: 11 bis 17 Uhr

Teststelle Friedrichstraße: 11 bis 16 Uhr

Teststelle Marktplatz: 11 bis 16 Uhr

Teststelle Ecke Neue Straße/ Hafengasse: 10 bis 16 Uhr

Teststelle Kelternplatz (Reisebus): 10 bis 20 Uhr

Die Corona-Zahlen der Region

6 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Zum Start in den Samstag wie gewohnt ein Blick auf die Corona-Lage der Region. Im Kreis Tübingen stieg die 7-Tage-Inzidenz gestern nach 45 Neuinfektionen von 71,3 auf 73,9. Im Kreis Reutlingen sank sie nach 70 neuen Fällen leicht von 119,1 auf 117,8.

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
28. März 2021, 05:30 Uhr
Aktualisiert:
28. März 2021, 05:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. März 2021, 05:30 Uhr

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