Der Tag in der Region

Live-Blog: Neuinfektionen: 22 im Kreis Tübingen, 9 im Kreis Reutlingen

23.01.2021

Von itz

Symbolbild: Gerd Altmann bei Pixabay / Montage: hz

733 Neuinfektionen im Land

19.09 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen ist in Baden-Württemberg um 733 Fälle gestiegen. Außerdem wurden 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag (Stand: 16 Uhr) mitteilte. Damit sind im Südwesten seit Beginn der Pandemie insgesamt 285.108 Ansteckungen und 6632 Todesfälle unter Infizierten registriert worden. Als genesen gelten 247.151 Menschen. Die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner beträgt landesweit demnach 90,0.

9 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen

17.40 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt vermeldet 9 Neuinfektionen mit dem Coronavirus am heutigen Sonntag. Das ergibt eine Gesamtfallzahl von 8249. Im Gegensatz zum Kreis Tübingen gibt der Kreis Reutlingen keine eigene Inzidenzberechnung heraus, sondern beruft sich auf das Landesgesundheitsamt, das den Wert mit 90,2 angibt.

22 Neuinfektionen im Kreis Tübingen

17.38 Uhr: Das Tübinger Landratsamt vermeldet 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus am heutigen Sonntag. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz wieder leicht auf 49,7 an. Der Inzidenzwert des Landesgesundheitsamtes für den Kreis Tübingen lautet 48,5. Die Gesamtfallzahl beträgt nun 5796. Die Todeszahl bleibt unverändert bei 146.

Zweiter Tübinger Appell

16.38 Uhr: Der Kreis Tübingen liegt seit fünf Tagen nach Angaben des Landesgesundheitsamt unter einer 7-Tages-Inzidenz von 50 pro 100.000 Einwohner. Es könnte ein Ergebnis des „Tübinger Wegs“ sein, den die Stadtverwaltung und die Pandemie-Beauftragte Lisa Federle eingeschlagen haben, um besonders die Risikogruppen zu schützen. Bereits Anfang November hatte es einen Appell an die Bevölkerung gegeben, nun wenden sich dieselben Unterzeichnerinnen und Unterzeichner erneut an die Menschen in die Tübingen. Der zweite Appell im Wortlaut.

TSG Balingen verliert in Homburg

16.35 Uhr: Der Höhenflug des Fußball-Regionalligisten TSG Balingen ist vorerst gestoppt. Am Nachmittag unterlag die TSG beim FC Homburg mit 0:1 (0:0). Den Treffer des Tages erzielte Marcel Carl in der 77. Minute, für den FCH war es der erste Sieg nach fünf Niederlagen zuvor. Die Balingen schwächten sich dabei selbst: Bereits in der ersten Hälfte sah Simon Klostermann die gelb-rote Karte, in der zweiten Hälfte musste dann auch noch Leander Vochatzer vorzeitig mit der Ampelkarte runter.

Südafrika-Mutation in Stuttgart nachgewiesen

13.19 Uhr: In Stuttgart ist erstmals die zunächst in Südafrika entdeckte Coronavirus-Variante B.1.351 nachgewiesen worden. Entdeckt worden sei die Mutation bei einem Ehepaar, das Anfang Januar aus Südafrika nach Stuttgart zurückgekehrt sei, teilte die Landeshauptstadt am Sonntag unter Berufung auf das eigene Gesundheitsamt weiter mit.

Medizinische Masken im ÖPNV Pflicht

11.49 Uhr: Im Zuge der Corona-Maßnahmen sind in Baden-Württemberg ab dem morgigen Montag medizinische Masken Pflicht. Darauf weist das Verkehrsministerium nochmals in einer Pressemitteilung hin. Sie müssen auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen getragen werden. Als medizinische Masken sind dabei OP-Masken (vorzugsweise zertifiziert nach DIN EN 14683:2019-10) oder ein Atemschutz zu verstehen, der die Anforderungen der Standards FFP2 (DIN EN 149:2001), KN95, N95 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt.

Bei Verstößen gegen die erweiterte Maskenpflicht werde in der ersten Woche vom 25. bis 31. Januar kein Bußgeld erhoben. Danach könne ein fehlender medizinischer Mund-Nasen-Schutz im ÖPNV – also auch die Verwendung einer Alltagsmaske – mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro geahndet werden. Ausgenommen von der Maskenpflicht seien Kinder unter 6 Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist. Für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren gelte die Maskenpflicht, sie können aber Alltagsmasken verwenden.

Promille-Unfall an der Kälberstelle

11.43 Uhr: Weil er unter Alkoholeinfluss am Samstagmorgen gegen 10.50 Uhr einen Unfall verursacht hat, hat ein 59-Jähriger seinen Führerschein abgeben müssen. Wie die Polizei berichtet, war der er Ford-Fahrer auf der B 464 in Richtung Weil im Schönbuch unterwegs, als er kurz vor der „Kälberstelle“ an der Kreisgrenze Tübingen/Böblingen nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Nach Tritt gegen AfD-Stand: „Rosa“ erklärt sich

11.16 Uhr: Gestern wurde am Reutlinger Spitalhof ein Infostand der AfD umgetreten, woraufhin deren Landtagskandidat Ingo Reetzke die linke Organisation „Rosa“ („Reutlingen for Organization, Solidarity and Actions“) verantwortlich machte (siehe Samstag, 16.24 Uhr). Nun hat sich „Rosa“ über Instagram zu dem Vorfall geäußert. Sie bestreitet, dass Reetzke zum Zeitpunkt des Umtretens vor Ort gewesen sei.

„Wir standen (...) gegenüber des AfD-Stands mit einem Transparent“, heißt im Statement der Organisation. Und weiter: „Wir haben uns immer für einen aktiven Kampf gegen die AfD eingesetzt und werden dies auch weiterhin in Form von Aktionen des zivilen Ungehorsams tun. Gewalt war hierbei nicht unser Stilmittel, allerdings werden wir uns nicht von einer Aktion distanzieren, bei der ein Stück Plastik kaputt gegangen ist und etwas Müll in der Innenstadt verteilt wurde.“ Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 500 Euro.

Streit eskaliert: 17-Jähriger in U-Haft

11.07 Uhr: Auf einem Sportgelände in der Reutlinger Carl-Diem-Straße wurde am Freitagabend ein 18-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt, der nach einer Operation aber stabil ist. Noch in der Nacht zum Samstag nahm die Polizei einen 17-jährigen Verdächtigen fest.

Warum sterben Corona-Infizierte?

10.11 Uhr: Seit dem vergangenen Frühjahr seien an der Tübinger Pathologie rund 20 im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbene Menschen obduziert worden, sagt Pathologe Hans Bösmüller, der selbst bereits mit dem Coronavirus infiziert war. Die Ergebnisse der Autopsien hätten ihn und seine Kollegen erstaunt, sagt Bösmüller: „Wir haben viele Organveränderungen in einer Form gefunden, die wir vorher in dieser Massivität nicht beobachtet haben.“

Ein gefragter Gesprächspartner: Pathologe Hans Bösmüller. Archivbild: Ulla Steuernagel

Es gibt jetzt Hochrisikogebiete

9.20 Uhr: Bislang unterschied das zuständige Robert-Koch-Institut in Deutschland zwischen Risikogebieten und Virusvarianten-Gebieten. Nun sind die Hochrisikogebiete hinzugekommen, die in der Regel einen Inzidenzwert von über 200 aufweisen. Dazu zählen seit Mitternacht: Ägypten, Albanien, Andorra, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Iran, Israel, Kolumbien, Kosovo, Lettland, Libanon, Litauen, Mexiko, Montenegro, Nordmazedonien, Palästinensische Gebiete, Panama, Portugal, Serbien, Slowenien, Spanien, Tschechien, USA und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Wer aus diesen Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen möchte, muss bereits bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich dagegen binnen 48 Stunden testen lassen. Zudem gelten verschiedene Quarantäne-Auflagen.

Guido Buchwald wird 60

9.10 Uhr: 1990 wurde er Fußball-Weltmeister mit Deutschland, 1984 und 1992 gewann er die deutsche Meisterschaft mit dem VfB Stuttgart. Heute feiert der Walddorfhäslacher Guido Buchwald seinen 60. Geburtstag. Ein Blick zurück.

Ein Blick auf das Wetter

8.59 Uhr: Mit vielen Wolken, Schnee und Glätte startet die neue Woche im Südwesten. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes liegen die Höchstwerte bei minus 3 bis 4 Grad. In der Nacht zum Dienstag erwarten die Meteorologen zudem Schnee und Glätte. Auch am Sonntag erwarten die Wetterexperten viele Wolken, Schnee und Glätte.

Vermisste Seniorin gefunden

Sonntag, 7.46 Uhr: Am Samstagabend suchte die Polizei nach einer über 85-Jährigen, die aus der medizinischen Klinik in Tübingen verschwunden war. Bis in den späten Abend hinein flog auch der Polizeihubschrauber über der Stadt. Entwarnung gab es kurz nach Mitternacht: Da wurde die Frau unterkühlt, aber wohlauf gefunden.

 

In eigener Sache:
Täglich berichtet das Schwäbische Tagblatt in einem Live-Blog über die aktuellen Entwicklungen in der Region. Unsere Arbeit wird nicht wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk über allgemeine Gebühren finanziert, sondern durch unsere zahlenden Abonnenten und Anzeigenkunden. Dennoch bleibt dieses Übersichts-Blog gratis. Wenn Sie unsere Arbeit schätzen, denken Sie bitte darüber nach, sie durch den Abschluss eines Abos zu unterstützen. Das Online-Abo gibt es bereits zu einem Preis von 6,90 Euro (ab 1. Januar 2021 8,90 Euro) im Monat.
50 % Rabatt über 3 Monate (21,15 Euro pro Monat) gibt es zurzeit als Aktion auf das Digitalabo. Damit können Sie das E-Paper, die digitale 1:1-Version der gedruckten Zeitung, und alle Zusatzinhalte wie Videos und Bildergalerien nutzen. Diese Aktion ist limitiert auf die 50 ersten Bestellungen und nur für Neukunden. Dazu einfach den Aktionscode "Digi50%" im Bestellformular des Digitalabos eingeben. Nach den 3 Monaten endet das Abo automatisch.

 

Metzinger Tussies nicht zu stoppen

Samstag, 19.47 Uhr: Wir verabschieden uns mit einer weiteren Sportmeldung. In der Handball-Bundesliga haben die Frauen der TuS Metzingen ihren elften Sieg in Serie gefeiert. Gegen den VfL Oldenburg gab es heute ein deutliches 35:20 (18:11) – in der Hinrunde hatte Metzingen noch mit 25:26 verloren. Lena Degenhardt, Svenja Hübner und Marlene Zapf erzielten beim Sieg zum Rückrundenauftakt sechs Treffer und waren beste TuS-Torschützinnen. Die Tussies bleiben Tabellendritter.

Tigers besiegen Bremerhaven

19.06 Uhr: Die Tübinger Zweitliga-Basketballer haben am Samstagnachmittag gegen die Eisbären Bremerhaven mit 101:93 (50:47) gewonnen. Es war das erste Spiel in der Rottenburger Volksbank-Arena und zugleich der fünfte Tübinger Saisonsieg in der 13. Partie. Überragend: Tübingens Finne Elias Valtonen mit 30 Punkten.

Lockdown-Verschärfung ab Montag

18.03 Uhr: Was lange angekündigt wurde, ist jetzt offiziell: Das Land Baden-Württemberg hat seine Corona-Verordnung um die angekündigten Verschärfungen beim Infektionsschutz ergänzt – demnach gelten im öffentlichen Leben von Montag an teils noch größere Einschränkungen.

48 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen

17.30 Uhr: Der Kreis Reutlingen vermeldet 48 neue Infektionen mit dem Coronavirus am heutigen Samstag. Dadurch steigt die Gesamtfallzahl auf 8240. Das Landesgesundheitsamt gibt die Inzidenz mit 100,3 an – sie ist damit wieder leicht angestiegen.

Aktuell befinden sich 32 Covid-19-Erkrankte im stationären Bereich der Kreiskliniken Reutlingen. 23 Patienten befinden sich am Standort Reutlingen (vier auf der Intensivstation), neun in Bad Urach.

13 Neuinfektionen im Kreis Tübingen

17.08 Uhr: Der Kreis Tübingen vermeldet 13 neue Infektionen mit dem Coronavirus am heutigen Samstag. Unter den Fällen seien familiäre Häufungen sowie Kontaktpersonen bekannter Fälle. Damit ergibt sich ein Gesamtstand von 5774 Fällen im Landkreis Tübingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sinkt auf 47,8. Das Landesgesundheitsamt gibt den Inzidenzwert mit 45,5 an. Außerdem gab es einen weiteren Todesfall, eine Person um die 80 Jahre. Damit gab es 146 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis.

Wirecard-Skandal: Tilp will Geld für Mandanten

16.37 Uhr: „Die Klage gegen Ernst & Young kann man nicht verlieren“ – die Kirchentellinsfurter Anwaltskanzlei Tilp will für ihre Mandanten aber nicht nur Geld von Ernst & Young, sondern auch von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und aus dem Insolvenzverfahren holen.

AfD-Infostand umgetreten

16.24 Uhr: Gegen 11.30 Uhr wurde ein Infostand der AfD am Reutlinger Spitalhof von einem Unbekannten umgetreten. Man habe Anzeige erstattet, teilt Ingo Reetzke mit, Landtagskandidat der AfD für die Wahlkreise Tübingen und Reutlingen. Laut Reetzke seien vier Personen beteiligt gewesen, die ein Transparent mit dem Logo der Organisation „Reutlingen for Organization, Solidarity and Actions“ (Rosa) bei sich gehabt hätten. Die Unbekannten seien geflüchtet.

„Während nebenan FDP und Grüne ungestört ebenfalls Infostände abhalten konnten, wird der AfD die Teilnahme am demokratischen Meinungsstreit durch linksextreme Gewalttäter erschwert“, klagt Reetzke in einer Pressemitteilung. Und greift dabei die Reutlinger Gemeinderatsfraktionen an, die einen AfD-Antrag zur Streichung der Bundesfinanzmittel für Rosa abgelehnt hatten. Sie „haben heute mittelbar mitgetreten“, so Reetzke.

Tigers heute mit der Rottenburg-Premiere

14.59 Uhr: In knapp zwei Stunden ist Hochball in der Rottenburger Volksbank-Arena. Erstmals tragen die Tübinger Zweitliga-Basketballer ein Spiel dort aus, weil in der hiesigen Paul-Horn-Arena das Impfzentrum errichtet wurde. Gegner sind ab 17 Uhr die Eisbären Bremerhaven. Die Gäste aus dem Norden gewannen sieben ihrer zehn bisherigen Saisonspiele, die Tigers stehen bei vier Siegen aus zwölf Spielen. Für die Liveübertragung bei sportdeutschland.tv ist Tübingens Regionalliga-Trainer Manu Pasios als Co-Kommentator angekündigt.

Gedenken an Eugen Bolz

13.47 Uhr: Am 23. Januar vor 76 Jahren wurde der in Rottenburg geborene katholische Zentrumspolitiker Eugen Bolz in Berlin-Plötzensee hingerichtet. „Er hat sich immer für die Demokratie stark gemacht und gegen die Naziherrschaft gekämpft. Sein Einsatz und seine Überzeugung kosteten ihn sein Leben“, schreibt Rottenburgs Oberbürgermeister Stephan Neher auf Facebook. „Dieses Vorbild lehrt uns, radikale Kräfte können nur verhindert werden, wenn sich demokratisch gefestigte Menschen politisch und gesellschaftlich engagieren.“ Der alljährliche Gedenktag für den Rottenburger Ehrenbürger wird dieses Jahr online abgehalten:

Zwei Unfälle am Freitag

11.46 Uhr: In der Region gab es am Freitag zwei nennenswerte Verkehrsunfälle. Eine Seniorin ist am Freitag auf dem parallel zur B 296 verlaufenden Feldweg zwischen Tübingen und Unterjesingen verunglückt. 40.000 Euro Sachschaden und eine leichtverletzte Person sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagabend in der Justinus-Kerner-Straße in Reutlingen ereignet hat.

Gast der Woche: Johannes Hilberath

11.30 Uhr: In der Kindernotaufnahme des Tübinger Uniklinikums hilft deren Leiter Johannes Hilberath kranken und verletzten Kindern. Mit dem TAGBLATT spricht er über die Sorge um seine eigenen Kinder und seine Liebe zu kooperativen Brettspielen.

Bildungsverband schlägt Alarm

10.47 Uhr: Angesichts weiter steigender Zahlen von Kindern in Notbetreuung schlagen Baden-Württembergs Lehrer- und Erzieherverbände Alarm. In sehr vielen Kitas und Grundschulen gebe es eine Auslastung von 60 bis 70 Prozent, erklärte ein Sprecher des Verbands Bildung und Erziehung (VBE). „Dies ist dann in der Tat eine Öffnung durch die Hintertür. Der Infektionsschutz wird hierdurch konterkariert.“

 

Push-Service:
Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

 

Online-Tool errechnet Impftermin

10 Uhr: Wann werde ich geimpft? Das ist eine Frage, die sich viele in diesen Tagen stellen. Antworten geben will die Firma „Omni Calculator“ mit einem kostenlosen Online-Tool als Prognose für den Impftermin. Abhängig von Alter, Vorerkrankungen und Beruf sind die Impfwilligen in Deutschland an der Reihe. Zuletzt gab es Schwierigkeiten mit der Lieferung des Impfstoffes, dazu wird weiter auf das Tübinger Curevac-Vakzin gewartet. Alles Faktoren, die eine Rolle spielen.

Lässt sich also ein Impftermin wirklich seriös vorhersagen? Das darf man bezweifeln. Dennoch greifen viele Medien den Impfrechner auf. Entsprechend gibt „Omni Calcutator“ für eine Person, die nicht zu den drei priorisierten Gruppen gehört, eine Spanne vom 8. August 2021 bis 21. Februar 2022 für die Erstdosis an. Dabei versprach Kanzlerin Angela Merkel erst gestern: Alle Bürger sollen bis zum 21. September dieses Jahres die Möglichkeit bekommen, sich impfen lassen zu können.

Hilfe für Familien in der Pandemie

8.56 Uhr: Herausforderung Pandemie: Die Familien- und Jugendberatung Reutlingen bietet nach eigenen Angaben nun zusätzliche Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung individueller und familiärer Schwierigkeiten. Den Zugang zur Videoberatung gibt es per Mail an familienberatung.reutlingen@kreis-reutlingen.de. Die telefonische Sprechstunde, die unter der Nummer 0160/90536862 zu erreichen ist, findet montags von 9 Uhr bis 10 Uhr und donnerstags von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr statt.

Thilo Kehrer hat Corona überstanden

8.03 Uhr: Am 9. Januar fehlte der Pfäffinger Fußball-Profi Thilo Kehrer im Kader von Paris St. Germain gegen Brest. Kurz zuvor war der 24-Jährige positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am gestrigen Freitagabend kehrte Kehrer bereits zurück: Beim 4:0 (1:0) gegen Montpellier wurde der Verteidiger in der 51. Minute für Marquinhos eingewechselt, kurz danach entschied PSG die Partie mit drei Toren binnen vier Minuten für sich. Bereits Mitte der Woche hatte Kehrer das Training beim französischen Tabellenführer wieder aufgenommen. Am kommenden Wochenende geht es für Paris bei Schlusslicht Lorient weiter.

Der Pfäffinger Thilo Kehrer, hier bei einem Länderspiel für Deutschland, hat eine Corona-Infektion überstanden. Archivbild: Ulmer

Herber Rückschlag für die Grünen

7.45 Uhr: Wir bleiben in Reutlingen und blicken auf die Lokalpolitik. Der dortige Gemeinderat bringt in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag die Wahl zur Nachfolge von Baubürgermeisterin Ulrike Hotz auf den Weg. Die Grünen haben als erstmals stärkste Fraktion das Vorschlagsrecht für diesen Posten – und dabei immer ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass sie unbedingt wieder eine Frau in dieses Amt wählen möchten.

Nun hat aber das TAGBLATT erfahren, dass die Wunschkandidatin, die bereits den Job als Baubürgermeisterin in einer nahegelegenen Stadt ausübt, den Grünen abgesagt hat. Sie soll sich stattdessen für die Stadt Göppingen entschieden haben. „Das ist ganz sicher ein herber Rückschlag für die Reutlinger Grünen, die es dem Vernehmen nach ohnehin sehr schwer gehabt hatten bei der Suche nach einer geeigneten Frau für dieses Amt“, schreibt TAGBLATT-Redakteur Thomas de Marco.

Wenn Kinder nicht mehr leben möchten

7.32 Uhr: Vor dem Reutlinger Amtsgericht muss sich derzeit ein Elternpaar wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen verantworten. In schweren Phasen habe er sich mit Bissen selbst verletzt und zu Gott gebetet, nicht mehr leben zu müssen, berichtet die psychologische Gutachterin aus den Gesprächen mit dem heute neunjährigen Jungen. Die Gerichtsmedizinerin fand vor allem beim Jungen Verletzungen, die sie auf Misshandlung zurückführt.

Jetzt zählt der Online-Eindruck

7.15 Uhr: Die Schnuppernachmittage für die künftigen Fünftklässler an den weiterbildenden Schulen in Rottenburg fallen dieses Jahr aus. Filme im Internet dienen als Ersatz. Die Schulen hätten Anfang Dezember vereinbart, sich mit „kleinen Filmchen und Clips“ auf ihrer Homepage zu präsentieren und digitale Info-Tage anzubieten, sagt Eberhard Kohler, der geschäftsführende Schulleiter der Rottenburger Schulen. Hete Henning berichtet.

 

In eigener Sache:
Täglich berichtet das Schwäbische Tagblatt in einem Live-Blog über die aktuellen Entwicklungen in der Region. Unsere Arbeit wird nicht wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk über allgemeine Gebühren finanziert, sondern durch unsere zahlenden Abonnenten und Anzeigenkunden. Dennoch bleibt dieses Übersichts-Blog gratis. Wenn Sie unsere Arbeit schätzen, denken Sie bitte darüber nach, sie durch den Abschluss eines Abos zu unterstützen. Das Online-Abo gibt es bereits zu einem Preis von 6,90 Euro (ab 1. Januar 2021 8,90 Euro) im Monat.
50 % Rabatt über 3 Monate (21,15 Euro pro Monat) gibt es zurzeit als Aktion auf das Digitalabo. Damit können Sie das E-Paper, die digitale 1:1-Version der gedruckten Zeitung, und alle Zusatzinhalte wie Videos und Bildergalerien nutzen. Diese Aktion ist limitiert auf die 50 ersten Bestellungen und nur für Neukunden. Dazu einfach den Aktionscode "Digi50%" im Bestellformular des Digitalabos eingeben. Nach den 3 Monaten endet das Abo automatisch.

 

Arche fühlt sich im Stich gelassen

7.02 Uhr: Die Mähringer Arche fühlt sich bei der Finanzierung der Intensivpflege von der AOK Baden-Württemberg im Stich gelassen. „Im Moment zahlen wir für jedes Kind, das bei der AOK oder einer Ersatzkasse versichert ist, täglich drauf“, sagt Geschäftsführerin Sabine Vaihinger. Seit April 2017 sei der Tagessatz, den diese Kassen pro Archebewohner übernehmen, nicht angepasst worden – „entgegen der Richtwerte, die das Gesundheitsministerium jährlich veröffentlicht“. Jetzt gibt es aber Hoffnung.

Berthold Hallmaier über die Handball-WM

6.54 Uhr: Der Rottenburger Berthold Hallmaier war früher als Teamarzt der deutschen Nationalmannschaft schon 1999 bei einer Weltmeisterschaft in Ägypten. Dort wird aktuell wieder gespielt, was zu Pandemie-Zeiten umstritten ist. Im Gespräch mit dem TAGBLATT sagt der heute 72-Jährige: „Medizinisch und moralisch sehe ich das kritisch.“ Was aber nichts daran ändert, dass Hallmaier noch mitfiebert.

Schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt

6.42 Uhr: Im Prozess um einen 65-Jährigen aus dem Steinlachtal, der seine Pflegetöchter missbraucht haben soll, erhebt eine Psychologin schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt. Landrat Joachim Walter erklärt sich auf TAGBLATT-Nachfrage.

Corona-Song aus Tübingen

6.30 Uhr: Normalerweise verkauft Roberto Nedorna Jeanshosen in seinem Blauen Eck in der Tübinger Altstadt. Zurzeit ist der „Bezahlbar“-Einzelhändler mit seinem Jeansmobil quer durch den Kreis unterwegs, um die pandemiebedingte Schließung zu überbrücken.

Doch damit noch nicht genug der Kreativität: Am Mittwoch stellte er über Facebook ein Video online, mit dem er sich an Kanzlerin Angela Merkel wendet. Nedorna spielt auf der Gitarre und singt zur Melodie von Carpendales „Hello Again“. Talentfrei ist er keinesfalls, gehört Nedorna doch auch der Band „Mojo and Sons“ an. Vielleicht, so schreibt er auf der Facebook-Seite, „hat jemand Angie in der Freundesliste“. Einer, der zumindest politisch kein Unbekannter ist, teilte das Video gestern Abend: OB Boris Palmer. Seither geht es viral und die Frage bleibt: „Hello Angie, wann wird all das vorübergehen?“

Palmer fühlt sich „wie Freiwild“

6.27 Uhr: Es war ein Satz mit weitreichenden Folgen: Ein bundesweiter Sturm der Entrüstung brach vergangenen April los, nachdem Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer in einem Interview mit dem Sat1-Frühstücksfernsehen Teile der Corona-Maßnahmen kritisiert und vor den wirtschaftlichen Folgen gewarnt hatte. Unter den etwa 4000 Reaktionen waren etliche, in denen Palmer (und seine Familie) massiv beleidigt und bedroht wurden: Er solle „verrecken und gehöre gelyncht“. Das wollte und will Palmer nicht hinnehmen: Er erstattete Anzeige. Bis zum August kamen 180 Anzeigen zusammen. Verurteilt wurde bislang niemand, weshalb sich Palmer „wie Freiwild“ fühlt.

Neue Häuser, bezahlt von vielen

6.23 Uhr: Bauen und Wohnen in Tübingen ist teuer, das ist kein Geheimnis. Schon vor über 20 Jahren entwickelte die Stadtverwaltung deshalb ein Modell, das vielen das Bauen zu halbwegs günstigen Preisen ermöglichte: die Baugemeinschaften. Doch ein Garant für günstiges Wohnen ist dieses Modell nicht: Die Eigentumswohnungen, deren Wert Jahr für Jahr steigt, werden immer mal wieder verkauft – und damit für Leute, die nicht gerade üppig verdienen, unbezahlbar, ob zum Kauf oder zur Miete.

Es gibt aber eine Organisationsform, die der Spekulation einen Riegel vorschiebt: die Genossenschaft. Wohngenossenschaften sind nicht neu – „in Hamburg ist jedes dritte Haus eine Wohngenossenschaft“, übertrieb Baubürgermeister Cord Soehlke in einer Pressekonferenz gestern. Doch dass eine Stadt eine Dachgenossenschaft fürs Wohnen initiiert, mit einer Million Euro einen Solidaritätsfonds bestückt und auch noch Mitglied ist, dürfte in Deutschland einmalig sein. Sabine Lohr berichtet.

Talkrunde mit Kremsner & Rammensee

6.20 Uhr: Das Team um die Literaturwissenschaftlerin Dorothee Kimmich startete eine neue Gesprächs-Runde mit dem Weinhaus Beck als Kulisse fürs Programm „Marktplatz Tübingen TV“. Zum Auftakt waren so bekannte Gäste wie Prof. Peter Kremsner oder Hans-Georg Rammensee in der Weinstube zu Gast.

Im Talk über Covid-19 (von links im Uhrzeiger): Prof. Peter Kremsner (Institut für Tropenmedizin), Moderatorin Dorothee Kimmich, Gisela Schneider (Direktorin des Difäm), Carsten Köhler (Institut für Tropenmedizin) und Prof. Hans-Georg Rammensee (Immunologisches Institut). Bild: Ulrich Metz

Händler Hecht: Riskante Fahrt auf Sicht

6.16 Uhr: Regeln gerne, aber zielgenauer: Der Tübinger Design-Händler Frank Hecht arbeitet im Vorstand des Verbands der Familienunternehmer. Für einen großen Teil des Einzelhandels, sagt er, sei selbst eine bittere Perspektive besser als gar keine. Eike Freese hat sich mit dem Tübinger Händler unterhalten.

Erdbeben bis in die Region zu spüren

6.09 Uhr: Am Freitagabend bebte bei Straßburg im Elsass die Erde. Die Universität Straßburg gibt die Stärke mit 3,6 an. Aus Reutlingen beispielsweise wurde dem Portal „erdbebennews.de“ ein „kurzes Zittern des Gebäudes“ gemeldet, aus Bildechingen etwa „ein Poltern und leichtes Wackeln des Fußbodens“. In Tübingen, so beschreibt es eine Meldung, habe es sich angefühlt, „als würde das Haus leicht wackeln“. In Wendelsheim hätten demnach Gläser im Schrank geklirrt.

 

Push-Service:
Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

 

Heute wieder Schnelltests

6.04 Uhr: Das Team des Tübinger DRK bietet auch am heutigen Samstag wieder kostenlose Schnelltests an, die auch Teil der TAGBLATT-Weihnachtsspendenaktion sind. Das Arztmobil steht heute von 11 bis 12 Uhr vor dem Tübinger Stadtmuseum in der Kornhausstraße. Die Anmeldung erfolgt vor Ort.

Tübingen kein Risikogebiet mehr

6.01 Uhr: Das Landesgesundheitsamt hat es bereits am Mittwoch vermeldet, gestern nun rutschte auch der vom Tübinger Gesundheitsamt übermittelte Inzidenzwert unter 50warum die Werte variieren, lesen Sie hier. Die gute Nachricht: Der Kreis Tübingen ist somit kein Risikogebiet mehr. Die schlechte Nachricht: Auf die Lockdown-Maßnahmen hat das zunächst überhaupt keine Auswirkungen. Am gestrigen Freitag gab es übrigens 27 Neuinfektionen, die Gesamtfallzahl stieg auf 5761.

Der Kreis Reutlingen vermeldete gestern 33 Neuinfektionen, wodurch die Gesamtfallzahl auf 8192 anwuchs. Die Inzidenz im dortigen Kreis fiel auf 90,6. Allerdings sind bereits drei Studentenheime betroffen, weshalb es am heutigen Samstag eine Abstrichaktion geben soll. Dabei könnten bis zu 300 Bewohnerinnen und Bewohner getestet werden, wobei damit gerechnet wird, dass viele momentan gar nicht da seien.

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
23. Januar 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
23. Januar 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Januar 2021, 06:30 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen
Facebook Sport      Faceboook      Instagram      Twitter      Tagblatt-App