Der Tag in der Region

Live-Blog: Tübinger Tigers verlieren in Heidelberg · 69 Coronafälle im Kreis

06.11.2020

Von job/mpl/itz

Nach dem Auftaktsieg gegen Paderborn wollen die Tigers um Roland Nyama (am Ball) nun nachlegen. Archivbild: Ulmer

Info zu den Corona-Zahlen

21.30 Uhr: Für alle, die jetzt in unseren Live-Blog kommen und nach den Corona-Zahlen suchen: Wir haben uns in den vergangen beiden Stunden mit dem Tigers-Spiel befasst, einfach runterscrollen. Ab 18.48 Uhr gibt es die aktuellen Infos um die aktuellen Covid-19-Entwicklungen in Tübingen und Reutlingen. Wir wünschen eine gute Nacht!

Tigers verlieren in Heidelberg

21.28 Uhr: Das war’s. Heidelberg lässt nichts mehr anbrennen, die Tübinger finden kein Mittel, um wirklich nahe zu kommen. Mit 80:99 verlieren die Tigers am Ende. Josh Sharkey ist Tigers-Topscorer mit 21 Punkten. Isaiah Crawley kommt auf 17 Zähler, unklar ist, ob er sich schwerer verletzt hat. Sa’eed Nelson machte 28 für Heidelberg. Das TAGBLATT wird ausführlich berichten. Am Sonntag empfängt Tübingen bereits wieder Kirchheim.

Rückstand bleibt bestehen

21.09 Uhr: Während Crawley weiterhin hinter der Bank sitzt, sieht es so aus, als kämpfe sein Team vergebens. Doch Valtonens Dreier zum 68:79 (32.) gibt nochmal Hoffnung. Geht da doch noch was? Die Antwort gibt McGaughey, ebenfalls per Dreier. Und sie lautet: wohl eher nicht. Heidelberg liegt sechs Minuten vor dem Ende jetzt mit 82:68 vorne.

Tigers treffen nicht mehr

21.01 Uhr: Die Tübinger werfen zu viele Bälle weg, 16 Mal gaben die Raubkatzen den Ball schon her. Heidelberg bestraft das. Und bei den Tigers geht offensiv nichts mehr. McGaughey baut den Vorsprung auf 13 Punkte aus (69:53, 28. Minute). Bis zum Viertelende ändert sich daran nicht mehr viel: Heidelberg geht mit einem 74:63-Polster in die letzten zehn Minuten. Und Crawley (17 Punkte) humpelt kurz vor dem Viertelende vom Feld und wird umgehend behandelt.

Heidelberg zieht weg

20.50 Uhr: Würzner, übrigens Sohn des Heidelberger Oberbürgermeisters, trifft einen Dreier. Dann wird es spektakulär: Vom Einwurf aus bedient Sharkey Crawley, der den Ball in der Luft fängt und in den Korb legt. Ein wildes Spiel. Doch Heidelberg trifft jetzt: McGaughey für drei, Trtovac und Nelson für zwei. Heidelberg führt 64:56. Noch 13 Minuten. Auszeit Tübingen.

Führung wechselt ständig

20.43 Uhr: Und weiter geht‘s. Aber vor allem mit Ballverlusten. Fast zwei Minuten keine Punkte, dann haut McGaughey einen Dreier mit Foul für Heidelberg rein. Aber Sharkey bedient Valtonen, der lässt‘s krachen! Danach räumt Crawley einen wilden Wolf-Dreier ab und die Tigers führen 49:48. Aber Heidelberg kämpft sich rein und übernimmt selbst die Führung. 53:54 aus Tigers-Sicht.

Pause: Tigers führen

20.20 Uhr: Nach 17 Minuten versenkt Sharkey einen ganz weiten und zugleich den ersten Tübinger Dreier. An der Linie sorgt er für die nächsten Tübinger Punkte. Aber Heidelberg lässt sich in einer Partie mit vielen Fouls nicht abschütteln. Nach einem Keppeler-Offensivfoul sorgt Niklas Würzner für die Heidelberger Führung, Sharkey bringt Tübingen vier Sekunden vor Schluss aber wieder 45:44 in Front. Sharkey hat zehn Punkte, Crawley neun. Bei Heidelberg ist Heyden-Ersatz Armin Trtovac der beste Mann: 15 Punkte, fünf Rebounds hat er bereits gesammelt.

Bislang bester Tübinger: Josh Sharkey (links) mit Trainer Daniel Jansson. Archivbild: Ulmer

Entwarnung bei Sharkey

20.10 Uhr: Nach der Auszeit ist Tübingens Spielmacher wieder dabei. Offenbar war es nur ein kurzes Wehwehchen. Bei den Tigers hat Crawley bereits neun Punkte, aber auch drei Ballverluste. Die Tigers führen 37:36, noch vier Minuten bis zur Pause.

Knapper Vorsprung

20.05 Uhr: Der zweite Durchgang beginnt mit einem Unsportlichen Foul gegen Heidelbergs Albert Kuppe - eine harte Entscheidung. Gianni Otto trifft einen Freiwurf und setzt Wolf in Szene. 30:25 Tübingen. Doch der ist schnell zunichte: Heidelberg kommt ran, liegt nur noch einen Punkt zurück (31:32). Auszeit Tigers. Sharkey ist bislang nicht auf das Parkett zurückgekehrt.

Startviertel an die Tigers

19.54 Uhr: Nyama trifft von der Linie, dann ein Ballgewinn, zwei Punkte Sharkey. Eine gute Schlussphase der Tigers, die defensiv stärker aussehen als zuletzt gegen Paderborn. 25:21 liegt Tübingen nach dem Startviertel vorne. Bei den Tigers hat Crawley sechs Punkte, Wolf und Nyama kommen auf vier. Aber: Sharkey verletzt sich am Knie, liegt kurz am Boden und humpelt vom Feld.

Führung nach 9 Minuten

19.51 Uhr: Neun Minuten sind gespielt, Auszeit Heidelberg. Tübingen führt nach einer Abtastphase mit 21:18, Roland Nyama kann an der Freiwurflinie noch erhöhen. Bei Heidelberg hat Evan McGaughey nicht nur bereits sieben Punkte, sondern auch bereits zwei Fouls. Bei fünf ist bekanntlich Schluss.

Nervöser Tigers-Beginn

19.40 Uhr: Die Tigers beginnen mit Timo Fischer, Josh Sharkey, Enosch Wolf, Elias Valtonen und Isaiah Crawley. Wolf tippt den ersten Angriff direkt in den Korb, dann leisten sich die Tübinger in den ersten Minuten direkt drei Ballverluste. In der leeren Halle besorgt erneut Wolf die 8:7-Führung für Tübingen nach vier Minuten.

Tigers in Heidelberg

19.23 Uhr: In wenigen Minuten treten die Tübinger Zweitliga-Basketballer in Heidelberg an. Bei den Heidelbergern muss der Ex-Tübinger Phillipp Heyden verletzt passen. Die Tigers bestritten erst ein Saisonspiel, konnten das gegen Paderborn aber gewinnen. Heidelberg hat zwei Spiele absolviert, eins gewonnen, eins verloren. Wir werden hier im Live-Blog von der Partie berichten.

 

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36 neue Fälle im Kreis Reutlingen

18.48 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt meldet im Zeitraum von gestern (16 Uhr) bis heute (17 Uhr) 36 neue Coronafälle. Damit steigt die Gesamtfallzahl auf 2953. Die Inzidenz sinkt von 109,7 auf 98,9. Insgesamt sind 2297 genesen, 94 sind gestorben.

69 neue Fälle im Kreis Tübingen

17.33 Uhr: Das Tübinger Landratsamt vermeldet am heutigen Freitag 69 neue Covid-19-Fälle. Bei den genannten Fällen handle es sich zu einem großen Teil um familiäre Häufungen und auch Einzelfälle, bei denen das Gesundheitsamt die Infektionsquelle noch nicht kenne. Damit steigt die Gesamtfallzahl auf 2589. Die Inzidenz der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner steigt auf 146,9. Im Kreis Tübingen gelten 1990 Menschen als genesen, 68 sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

35 Patienten am UKT

17.11 Uhr: Das Tübinger Uniklinikum behandelt nach eigenen Angaben derzeit 35 mit dem Coronavirus infizierte Patienten (gestern: 34), davon sieben auf der Intensivstation. Letzterer Wert veränderte sich im Vergleich zum Vortag nicht.

Betrüger in Rottenburg erfolgreich

16.22 Uhr: Eine Rottenburgerin übergab einem vermeintlichen Polizisten Bargeld und Gold im Wert von mehreren tausend Euro. Die 59-jährige Frau fiel am Donnerstag auf Telefonbetrüger mit einer derzeit weit verbreiteten Masche herein. Ein Anrufer hatte sich ihr im Lauf des Mittags als Kriminalbeamter ausgegeben und eine erfundene Geschichte von einer in der Nachbarschaft festgenommenen Bande von Einbrechern erzählt. Bei denen sei eine Notiz mit dem Namen der Rottenburgerin gefunden worden, weshalb deren Vermögen daheim nicht mehr sicher sei.

Neue Zahlen nach Städten & Gemeinden

15.16 Uhr: Das Tübinger Landratsamt hat die Fallzahlen nach Städten und Gemeinden veröffentlicht. Von Donnerstag der Vorwoche bis gestern nahmen die Infektionen wie folgt zu: Ammerbuch (+9), Bodelshausen (+4), Dettenhausen (+2), Dußlingen (+6), Gomaringen (+10), Hirrlingen (+2), Kirchentellinsfurt (+4), Kusterdingen (+10), Mössingen (+53), Nehren (+7), Neustetten, Ofterdingen (beide +11), Rottenburg (+63), Starzach (+15) und Tübingen (+108). Damit blieb kein Ort bzw. keine Gemeinde ohne neuen Fall.

Stand gestern gab es 2520 Fälle, davon sind 68 Menschen gestorben und laut Angaben von heute 1990 wieder gesund. Somit gibt es aktuell im Kreis Tübingen 467 aktive Covid-19-Fälle.

Zehn Tage Quarantäne

14.23 Uhr: Rückkehrer aus ausländischen Corona-Risikogebieten müssen von Sonntag an für zehn Tage in Quarantäne. Eine entsprechende von Bund und Ländern erarbeitete Musterverordnung tritt am 8. November in Baden-Württemberg in Kraft, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Damit werde die Quarantäne-Zeit von 14 auf 10 Tage verkürzt, da Corona-Symptome spätestens 10 Tage nach der Infektion auftreten würden.

Ittlinger/Laboureur trennen sich

13.18 Uhr: Mit Sandra Ittlinger (26) ist die Tübinger Medizinstudentin Chantal Laboureur (30) amtierende deutsche Beachvolleyball-Meisterin. Jetzt die Überraschung: Das Nationalteam geht ab 2021 getrennte Wege. „Dass Sandra sich dazu entschlossen hat, die Partnerschaft nicht fortzuführen, finde ich sehr schade“, wird Laboureur in einer Pressemitteilung zitiert. „Wenn der Partner nicht mehr an gemeinsame Ziele glaubt, muss man ihn ziehen lassen. Ich werde sehen, welche Möglichkeiten sich nun für mich ergeben.“ Bei der EM in Lettland hatten Ittlinger/Laboureur den 9. Platz belegt – zu wenig für Ittlinger, die sich für Olympia 2021 keine Chance mehr ausrechnete und sich nun mit neuer Partnerin auf die Spiele 2024 fokussieren möchte.

Chantal Laboureur (links) und Sandra Ittlinger gehen getrennte Wege. Bild: Markus Schmid

Trigema-Chef Grupp: Trump ist kein Vorbild

13.15 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist aus Sicht des Trigema-Chefs Wolfgang Grupp kein Vorbild. Als Unternehmer habe Trump keine Verantwortung gezeigt, sagte Grupp in Burladingen (Zollernalbkreis). Falls Trump als Präsident wiedergewählt werde, ließe das tief blicken. „Trump ist nicht repräsentativ für einen Präsidenten einer angeblichen Weltmacht.“ Aber: Trump hat inzwischen die Führung in Georgia an Joe Biden verloren. 99 Prozent sind ausgezählt, nach CNN-Angaben trennen beide dort nur rund 1000 Stimmen – was für ein Wahl-Krimi!

Löw nominiert Kehrer

12.20 Uhr: Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat den Pfäffinger Thilo Kehrer wieder ins Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft berufen. Der Verteidiger von Paris St. Germain gehört zu den 29 Mann, die für die Nations-League-Spiele gegen die Ukraine und Spanien sowie für das Freundschaftsspiel gegen Tschechien im Aufgebot stehen.

Bild: Facebook/DFB

Tigers-Spieler Daniel Keppeler im Interview

11.05 Uhr: Mit dem Wechsel zu den Tigers Tübingen hat der gebürtige Nürnberger Daniel Keppeler erstmals seine fränkische Heimat verlassen. Welches Potenzial in ihm steckt, zeigte Keppeler zum Auftakt am Sonntag beim 103:101-Sieg gegen Paderborn. Ein Interview mit dem neuen Spieler gibts im TAGBLATT Video.

Tigers Tübingen: Daniel Keppeler im Interview
kostenpflichtiger Inhalt

Mit dem Wechsel nach Tübingen hat der gebürtige Nürnberger Daniel Keppeler erstmals seine fränkische Heimat verlassen. Welches Potenzial in ihm steckt, zeigte Keppeler zum Auftakt am Sonntag beim 103:101-Sieg gegen Paderborn. Video: Vincent Meissner

03:45 min

Busfahren in Tübingen wird etwas teurer

10.28 Uhr: Die neuen TüBus-Tarife für 2021 stehen fest. Der TüBus-Aufsichtsrat hat eine Erhöhung der Tarife um durchschnittlich 2,6 Prozent beschlossen. Ein Einzelfahrschein kostet dann 2,60 Euro.

Symbolbild: Sommer

Blick aufs Wetter: Der Nebel soll sich verziehen

8.32 Uhr: Mit viel Sonne endet die Woche für Menschen im Südwesten. Nachdem sich letzter Nebel verzogen hat, werde der Freitag überwiegend freundlich, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Nur in Teilen Oberschwabens und im Umfeld des Bodensees bleibe es tendenziell grau

Tübingen: Jeden Tag rassistische Frage und verletzende Übergriffe

7.32 Uhr: Annagreta König Dansokho und Ahmed Arafa erfahren täglich latenten Rassismus und erzählen, wie verletzend das ist. Diese Blicke – erst heute wieder am Tübinger Bahnhof. Ahmed Arafa merkt, dass er gemustert wird, mal neugierig, mal verstohlen. „Alle Schwarzen bekommen diese Blicke“, sagt er. Und alle Schwarzen würden immer und immer wieder gefragt, woher sie kommen. Auch wenn die Frage freundlich gemeint sein mag: „Wer jeden Tag nach seiner Herkunft gefragt wird, fühlt sich fremd.“

US-Wahl: Die Zitterpartie geht weiter

7.29 Uhr: Wie geht es weiter, wenn alles ausgezählt ist? Welche Rolle spielt der Oberste Gerichtshof? Und welche Tricks könnte der Präsident versuchen? In den USA werden die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl weiterhin ausgezählt, ein Sieger steht noch nicht fest. In absehbarer Zeit werden alle Stimmen gezählt sein. Wie geht es dann weiter? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Corona-Verordnung auf Prüfstand: Entscheidungen erwartet

7.24 Uhr: Die neuen coronabedingten Einschränkungen stoßen nicht bei allen auf Verständnis. Betroffene der neuen Corona-Verordnung wehren sich dagegen vor Gericht. Am heutigen Freitag wollen die Mannheimer Richter über weitere Eilanträge gegen die seit Montag geltenden Regeln entscheiden.

Förderung in Millionenhöhe

7.04 Uhr: Ein Tübinger Forscherteam um Detlef Weigel am Max-Planck-Institut erhält zehn Millionen Euro Förderung zur Erforschung von krankheitserregenden Keimen. Die Förderung erfolgt durch den Europäischen Forschungsrat und ist auf sechs Jahre angelegt, teilte ein Sprecher des Max-Planck-Instituts (MPI) für Entwicklungsbiologie in Tübingen mit

Schicksal: An Weihnachten will Mücke weg

6.53 Uhr: „Mücke“ ist schwer krank und zieht nun nach Wuppertal zu seiner Tochter. 20 Jahre lang hat er in Tübingen die Straßenzeitung Trottwar verkauft. Sein Stammplatz ist die Neckargasse. Dort steht Joachim Mücke, von allen schlicht „Mücke“ genannt, oft gegenüber vom Seifenladen „Lush“ und verkauft die Straßenzeitung Trottwar. Seit 20 Jahren macht er das. Früher zog er mit einem Bollerwagen und seinem Rad durch die Stadt und bot neben der Zeitung auch Räucherstäbchen, Ledergeldbeutel und kleine Buddhas an.

So kennen die Tübinger „Mücke“: Mit seinem roten Trottwarkittel und seinem Hund Pinsel.Bild: Ulrich Metz

Mehr als 6000 Proben Rückstau in Corona-Laboren im Land

6.43 Uhr: Die Labore in Baden-Württemberg sitzen auf einem Berg an abzuarbeitenden Corona-Tests. Vergangene Woche habe es einen Rückstau von 6182 abzuarbeitenden Proben gegeben, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums mit. Allerdings habe man zuletzt ein Stück des Rückstaus abarbeiten können. In der vorvergangenen Woche waren es im Südwesten noch 9384 Proben gewesen.

Coronatests auf dem Tübinger Festplatz. Archivbild: Ulrich Metz

Über 100 Leute kämpfen im Gesundheitsamt gegen Pandemie

6.30 Uhr: Im Tübinger Gesundheitsamt sind derzeit über 100 Mitarbeiter eingesetzt. Das Stammpersonal des Gesundheitsamt mit rechnerisch 35 Vollzeitstellen wird während der Corona-Epidemie von Landratsamts-Beschäftigten mit weiteren 22 Vollzeitstellen unterstützt – vor allem bei der Kontaktverfolgung Infizierter und bei der Bürgerhotline. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts wurden geschult, um einspringen zu können, wenn das Personal knapp wird.

Es helfen aber auch Ärzte von außerhalb der Behörde und Medizinstudierende. Auch das Land unterstützt das Tübinger Gesundheitsamt mit Ärzten und Biologen auf sieben Vollzeitstellen, ebenso die Bundeswehr mit sechs Stellen.

 

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Schutz oder Diskriminierung? Was die Alten dazu sagen

6.23 Uhr: Alle reden über den Schutz der Alten. Aber was hält die ältere Generation davon? Frauen aus dem Nonnenmacher-Haus erzählen. Es wird Zeit nicht über, sondern mit Senioren zu reden, kommentiert TAGBLATT-Redakteurin Lisa Maria Sporrer.

Die Tübinger Stadtverwaltung vermittelt Einkaufshilfen und Informationen zu sozialen Hilfsangeboten. Das Corona-Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt: 07071 204-1010. Der Hilfsdienst ist auch per E-Mail erreichbar: corona.soziales@tuebingen.de. Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der Internetseite: www.tuebingen.de/corona-einkaufshilfe. Bild: Carole68 - Pixabay.com / hz

Die vier Sülchen-Glocken läuten jetzt vereint

6.17 Uhr: Die zwei neuen und die zwei alten Glocken im Turm der Rottenburger Sülchenkirche erklangen am Donnerstagmorgen zum ersten Mal gemeinsam. Anlass war das sogenannte Einläuten, bei dem die Glocken exakt auf einander abgestimmt wurden. Wie das klang und schwang, zeigt unser Video.

Sülchenkirche: Die neuen Glocken erklingen
kostenpflichtiger Inhalt

Am Donnerstag sind die vier Glocken der Rottenburger Sülchenkirche zum ersten Mal gemeinsam zu hören gewesen. Video: Miriam Plappert

02:04 min

Wo sich die meisten Leute anstecken

6.10 Uhr: Die Zahlen steigen – aber wo stecken sich die Leute eigentlich an? Wo sollte man besonders vorsichtig sein? In vielen Fällen kenne man die Quelle nicht und könne sie auch nicht ermitteln, teilt das Landratsamt auf Nachfrage des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTs mit. Ganz grob könne man sagen: Waren es bis Mitte September noch hauptsächlich Reiserückkehrer, haben sich die Infektionsquellen danach auf den privaten Bereich verlagert. Betroffen sind private Zusammenkünfte (organisierte Zusammenkünfte in einem Verein oder Kurs oder dergleichen oder auch nicht organisierte, private Treffen oder Familienfeiern).

Mehr Corona-Patienten am UKT

6 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Zunächst der Blick auf gestern: Die Zahl der Infizierten ist wieder gestiegen. Im Kreis Tübingen kamen 41 Neuinfektionen dazu, im Kreis Reutlingen waren es 68. Auch die Zahl der Menschen, deren Tod mit dem Virus in Verbindung gebracht wird, ist gestiegen. Im Kreis Tübingen gehen die Behörden nun von 68 Fällen aus, fünf mehr als am Mittwoch, im Kreis Reutlingen starben zwei weitere Menschen, insgesamt sind es nun 94.

An der Tübinger Uniklinik wurden Stand Donnerstag 34 mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt (12 mehr als am Mittwoch), davon sieben auf der Intensivstation (eine Person mehr als Mittwoch).

 

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Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Dossier: Alle Corona Live-Blogs

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Erstellt:
6. November 2020, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
6. November 2020, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. November 2020, 06:30 Uhr

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