Der Tag in der Region

Live-Blog: 17-Jähriger stirbt nach Unfall bei Reusten

12.08.2020

Von ST

Ein Rettungswagen des DRK. Symbolbild: Ulrich Metz

Am wärmsten im Südwesten

21.30 Uhr: Auf diesen Spitzenplatz könnte im Land wohl so manche/r vertichten: Die drei Temperatur-Spitzenreiter Deutschlands lagen am Mittwoch alle in Baden-Württemberg.

Polizei sucht Zeugen zu schwerem Unfall auf B28a

18.52 Uhr: Drei Verletzte und ein Sachschaden von etwa 25 000 Euro sind laut Polizei die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwoch auf der B 28a bei Rottenburg ereignet hat. Sie sucht nun Zeugen – und den Fahrer eines weißen Transporters mit Esslinger Kennzeichen.

Corona-Teststation am Stuttgarter Hauptbahnhof

18.44 Uhr: Bislang können sich Urlauber an den Flughäfen im Südwesten auf das Coronavirus testen lassen. Wer in einem Risikogebiet unterwegs war, muss das sogar tun. Nun wird das Test-Angebot auf den Schienenverkehr ausgeweitet. Denn das Virus reist mit.

17-Jähriger stirbt nach Unfall

17.27 Uhr: Nach dem schweren Unfall auf der Kreisstraße zwischen Reusten und Hailfingen ist einer der Mitfahrer gestorben. Ein 17-Jähriger erlag am Mittwoch seinen schweren Verletzungen. Nach Polizeiangaben war der Fahrer betrunken, bis auf einen 16-Jährigen sei keiner der Insassen angeschnallt gewesen.

Tübinger Landratsamt meldet neuen Coronafall

17.09 Uhr: Aus dem Kreis Tübingen meldet das Kreisgesundheitsamt eine Neuinfektion mit dem neuartigen Coronavirus. Damit stieg die Zahl der laborbestätigten Fälle aus dem Kreis auf 1309 gestiegen.

Reutlinger Gesundheitsamt meldet fünf Neuinfektionen

16.30 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt meldet am Mittwoch erneut fünf laborbestätigte Neuinfektionen. Damit stieg die Zahl der erfassten Fälle auf 1618. Davon sind 1498 Infizierte bereits wieder genesen, 90 starben in Verbindung mit dem neuartigen Coronavirus.

Anklage wegen Gras-Handels im Zollernalbkreis erhoben

15.30 Uhr: Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 27-Jährigen erhoben: Er soll im Zollernalbkreis am Handel mit goßen Mengen Marihuana beteiligt gewesen sein. Nachdem im Dezember 77 Kilogramm Gras in Bisingen von der Polizei beschlagnahmt worden waren, war dem Mann zunächst die Flucht gelungen.

Veranstaltungsbranche demonstriert in Stuttgart

15 Uhr: In Stuttgart haben Vertreter der Veranstaltungsbranche demonstriert, um auf ihre verzweifelte Situation aufmerksam zu machen. Die Branche wolle mit der Politik ins Gespräch kommen, sagte Mitorganisator Patrick Fischer von Dosoni-Veranstaltungstechnik. Er verwies darauf, dass die bislang gewährte Unterstützung in vielen Fällen nicht immer passend sei. Wegen der behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise sei einem wichtigen Wirtschaftszweig praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden.

Was das für den Alltag eines Veranstaltungstechniker aus der Region bedeutet, darüber berichtete das TAGBLATT bereits im Juli.

Eine Batteriezellfabrik für Tübingen?

14.33 Uhr: Porsche und Customcells planen wohl eine Batteriezellfabrik in Tübingen zu bauen. Die beiden Partner wollen Hochleistungszellen für Sportwagen produzieren, das berichtet „Tagesspiegel Background“. Ein Hindernis gibt es aber noch.

 

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Kroatien-Rückkehrer stecken 14 Menschen an

13.47 Uhr: Das Coronavirus bleibt weiter eine Gefahr: Acht junge Menschen haben nach einer Reise in die kroatische Partyhochburg Novalja bei einer Geburtstagsfeier in Stuttgart mindestens 14 weitere Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.

17-jähriger Pedelec-Fahrer verunglückt

12 Uhr: Mit schweren Verletzungen musste ein jugendlicher Pedelec-Lenker am Dienstagnachmittag nach einem Verkehrsunfall in Rottenburg-Oberndorf in eine Klinik eingeliefert werden. Der 17-Jährige war kurz vor 17.30 Uhr auf der Rottenburger Straße in Richtung Ortsmitte unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache prallte er frontal gegen das Heck eines geparkten Opel Corsa. Der Jugendliche hatte keinen Fahrradhelm getragen. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Der Schaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

IHK: Erholung ist spürbar

10.29 Uhr: Das erste Halbjahr 2020 schließt der Außenhandel in der Region Neckar-Alb mit einem Minus von elf Prozent ab. In den sechs Monaten konnten Unternehmen aus den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb Waren und Dienstleistungen im Wert von 4,1 Milliarden Euro exportieren. Ein Jahr zuvor waren es noch 4,6 Milliarden gewesen. Grund war die Corona-Pandemie: Grenzen waren geschlossen und Lieferketten brachen ab. Die gute Nachricht kommt vom Export aus dem Juni. Lagen die Ausfuhren im April und Mai im Durchschnitt um 35 Prozent unter Vorjahresniveau, liegen sie im Juni nur noch elf Prozent darunter. Die monatlichen Ausfuhren sind im Juni um 32 Prozent höher als im Mai 2020. Das zeigt auch die Statistik der bei der IHK als zuständiger Stelle für den Export ausgestellten Ursprungszeugnisse und weiterer Außenwirtschaftsdokumente. Sie wuchsen im Juni um 30 Prozent zum Vormonat und im Juli sogar um 50 Prozent zum Vormonat. Im Juli wurde mit 2.100 Dokumenten sogar wieder ein fast normaler Monatsschnitt erreicht.

Der Wasserstand in vielen Gewässern ist derzeit enorm niedrig. Hier ein Archivbild der Steinlach von Klaus Franke.

Kein Wasser entnehmen!

10.10 Uhr: Das Tübinger Landratsamt bittet um größte Zurückhaltung bei Wasserentnahmen aus Flüssen und Bächen. Die Wasserstände bzw. Abflüsse in vielen Flüssen und Bächen sind aufgrund der trockenen Witterung bereits jetzt schon auf kritische Werte gesunken. Lokale Regenschauer tragen nur kurzfristig zu einer Entspannung der Niedrigwassersituation bei, da diese von Boden und Vegetation vollständig aufgenommen werden. Das Wetter soll sich kaum ändern und die Hitze sorgt für hohe Verdunstungsraten. Für Fische und Kleinlebewesen kann es kritisch werden. Die Abteilung Umwelt und Gewerbe des Landratsamts Tübingen weist deshalb darauf hin, dass Wasserentnahmen nur unter den im Wassergesetz Baden-Württemberg geregelten Voraussetzungen durchgeführt werden dürfen.

Fischer kritisiert die Politik

9.23 Uhr: Der bekannte Unternehmer Klaus Fischer aus Waldachtal fordert von der Politik mehr Tempo und hat Zweifel, ob sie die großen Probleme lösen kann. „Ich bin Optimist“, sagt er anlässlich seines bevorstehenden 70. Geburtstags (17. August). Allerdings: „Wenn wir so weitermachen, werden wir in einigen Jahren die ganz großen Verlierer sein.“

Damit das Bad wieder öffnet

8.32 Uhr: Es ist Sommer, und im Freibad ist kein Wasser. Viele Ammerbucher vermissen ihr idyllisches Bädle inmitten der Entringer Streuobstwiesen schmerzlich, wie allenthalben zu hören ist. Nun wollen Ehrenamtliche bis Ende dieses Jahres einen Förderverein gründen.

Zeuge Jehovas nutzte Vertrauensposition aus

7.57 Uhr: Wegen sexueller Übergriffe auf zwei Mädchen in 13 Fällen verurteilte die Zweite Große Strafkammer am Landgericht Tübingen am Dienstag einen 36-jährigen Handwerker aus Reutlingen.

 

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Hoffmeister-Kraut on Tour

7.35 Uhr: Die Sommerreise der Wirtschaftsministerin steht in diesem Jahr unter dem Motto „Baden-Württemberg als Europas Innovationsregion Nummer 1“. Auf dem Programm stehen Besuche bei Firmen und Instituten, die sich mit Zukunftstechnologien beschäftigen. An diesem Tag neben dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Ulm auch Automobilzulieferer ElringKlinger (Dettingen an der Erms), der an Brennstoffzellen forscht, und das Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) auf dem Forschungscampus von Bosch in Renningen.

Umwelt: „Können Ziel noch schaffen“

7 Uhr: Minister Franz Untersteller (Grüne) ist zuversichtlich, dass Fortschritte beim Klimaschutz greifen. Den Südwesten sieht der scheidende Minister als Vorreiter – auch wenn die Windkraft ein Sorgenkind bleibt.

Hilfe für Frauen aus Beirut

6.47 Uhr: Der Tübinger Libanese Said Arnaout bringt Frauen in der Begegnungsstätte seines Vereins unter, die durch die Explosion im Hafen obdachlos wurden. Sabine Lohr berichtet.

Antifaschisten schirmen in Rottenburg Infostand der AfD ab

6.27 Uhr: Ein Dutzend Antifaschisten stellte sich gestern der AfD entgegen, als die mit ihrer Sommerkampagne „Raus aus der Krise“ Halt auf dem Rottenburger Metzelplatz machte. TAGBLATT-Redakteur Philipp Koebnik war vor Ort.

Altstadtbesen unter Druck

6.16 Uhr: Auch den Weingärtnern macht das Coronavirus zu schaffen. Die Familie Brenner etwa rechnet mit hohen Einbußen in ihrem Tübinger Altstadtbesen. Trotz der zusätzlichen zwei Wochen, die die Familie öffnen darf, rechnet sie mit wirtschaftlichen Einbußen zwischen 30 und 50 Prozent.

Tübingens OB Boris Palmer, hier beim Mittagessen am ersten Tag der Wiedereröffnung der Gastronomie im Mai, hält eine Corona-Impfpflicht für unnötig. „Wenn es eine gut verträgliche und wirksame Impfung gibt, wird es sowieso einen Run darauf geben“, schrieb er gestern bei Facebook. Archivbild: Ulrich Metz

Tübingens OB Palmer hält Corona-Impfpflicht für unnötig

6.00 Uhr: Nachdem Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer gestern Mittag via Facebook mitgeteilt hatte, dass er sich als Versuchsperson gegen Covid19 hat impfen lassen, entwickelte sich eine heftige Debatte in dem sozialen Netzwerk. Bis zum Abend gab es mehr als 1400 Kommentare unter dem Post. Der Beitrag einer Nutzerin, die auf die Möglichkeit späterer Impfschäden hinwies, bekam mehr als 180 Likes. Auch ein weiterer Post Palmers, in dem er die Bild-Zeitung lobte („Alles korrekt berichtet“), sorgte für kontroverse Diskussionen. Am späten Abend postete der Tübinger OB dann noch einen Beitrag zum Thema Impfpflicht und schrieb: „Bei Covid19 ist eine Pflicht zur Impfung völlig unnötig. Wenn es eine gut verträgliche und wirksame Impfung gibt, wird es sowieso einen Run darauf geben. Und wer sich weigert, spielt nur mit seiner eigenen Gesundheit, nicht mit der Gesundheit der anderen.“ Eines müsse aber auch klar sein: „Ab dem Tag, wo ein Impfstoff für alle zur Verfügung steht, müssen alle freiheitseinschränkenden Maßnahmen fallen. Ich sehe überhaupt nicht ein, ständig Maske zu tragen, auf Reisen zu verzichten oder Kulturveranstaltungen zu streichen, um die Leute zu schützen, die sich aus Prinzip nicht impfen lassen wollen.“

 

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Das wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Dafür haben wir viel Lob erhalten. Obwohl die Corona-Nachrichtenlage inzwischen deutlich dünner geworden ist, wollen wir den Blog fortführen, jedoch thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region auf direkt auf www.tagblatt.de

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Erstellt:
12. August 2020, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
12. August 2020, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. August 2020, 06:30 Uhr

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