Der Tag in der Region

Live-Blog: Inzidenz unter 50: Tübingen kein Risikogebiet mehr

22.01.2021

Von job/itz

Corona im Kreis Tübingen. Symbolbild: Gerd Altmann / Pixabay / Landkreis Tübingen

Landesinzidenz bei 91,5

19.53 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen ist in Baden-Württemberg um 1523 Fälle gestiegen. Außerdem wurden 72 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag (Stand: 16 Uhr) mitteilte. Damit sind im Südwesten seit Beginn der Pandemie insgesamt 282.889 Ansteckungen und 6585 Todesfälle unter Infizierten registriert worden. Als genesen gelten 243.309 Menschen. Der Inzidenzwert liegt bei 91,5 im Land.

Soldaten sollen helfen

19.03 Uhr: Die Landesregierung will 900 Soldaten vom Bund anfordern, die bei Corona-Schnelltests in Pflegeeinrichtungen helfen sollen. Das berichten die „Heilbronner Stimme“ und der „Mannheimer Morgen“ (Samstag) unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage von Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha (Grüne). „Der Einsatz der Bundeswehr ist vorerst für drei Wochen angedacht“, heißt es in der Vorlage.

Klage erfolgreich: Mössinger Hundesalon darf öffnen

17.40 Uhr: Die Mössinger Hundepflegerin Tanja Istvan klagte vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen die Pandemie-bedingte Schließung ihres Hundesalons. Und gewann. Als Istvan den Anruf von ihrem Anwalt Sascha Pfingsttag bekam, war sie baff. „Ist das ihr Ernst?“, habe sie gefragt. Am Montag macht sie wieder auf.

33 Fälle im Kreis Reutlingen

17.29 Uhr: Der Kreis Reutlingen vermeldet 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus am heutigen Freitag. Damit steigt die Gesamtfallzahl auf 8192, die Inzidenz liegt bei 90,6 Von den heutigen Fällen seien 19 als Kontaktpersonen bekannt gewesen. Sowohl die Altenpflege, als auch Studentenwohnheime seien betroffen. Letztere mit 23 Fällen in drei Gebäuden, weshalb am Samstag eine Abstrichaktion der Kassenärztlichen Vereinigung in den Wohnheimen erfolgt. Es gebe zwar 300 Wohnheimplätze, viele Studenten seien zur Zeit aber nicht vor Ort.

In den Reutlinger Kreiskliniken werden aktuell 31 mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. 22 davon am Standort Reutlingen (fünf auf der Intensivstation) und neun am Standort Bad Urach.

Gründe für verschiedene Inzidenzen

17.17 Uhr: Warum errechnet das Tübinger Gesundheitsamt für den eigenen Kreis einen anderen Inzidenzwert als das Stuttgarter Landesgesundheitsamt (LGA) – aktuell liegen die Werte bei 49,69 und 43,7 für denselben Landkreis? Verantwortlich dafür sind vor allem Nachmeldungen, eine spätere Zuordnung in andere Landkreise und ein unterschiedlicher Umgang mit Schnelltest-Ergebnissen. Lisa Maria Sporrer erklärt das Verfahren. Maßgeblich seien aber die Zahlen des LGA, so die Auskunft aus der Tübinger Behörde. Die liegen seit Mittwoch in Sachen Inzidenzwert unter 50.

27 neue Fälle im Kreis Tübingen

16.47 Uhr: Das Tübinger Landratsamt vermeldet 27 Neuinfektionen mit dem Coronavirus am heutigen Freitag. Damit sinkt die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf 49,69 und der Kreis Tübingen ist kein Risikogebiet mehr – erstmals liegt die vom hiesigen Gesundheitsamt übermittelte Zahl unter 50. Direkte Auswirkungen auf die Lockdown-Maßnahmen hat dies jedoch nicht. Das Landesgesundheitsamt gibt den Wert gar mit 43,7 an. Im Kreis Tübingen gibt es nun 5761 Gesamtfälle. Leider hat es auch zwei weitere Todesfälle gegeben, weshalb die Gesamtzahl auf 145 steigt.

Indes ist die Zahl der Corona-Patienten, die am Tübinger Uniklinikum behandelt werden, von 31 auf 35 angestiegen. Davon befinden sich 13 Menschen auf der Intensivstation, gestern waren es wiederum noch 14.

Tigers erstmals in Rottenburg

15.27 Uhr: Ein bisschen historisch wird das morgen ja schon: Nicht in der Tübinger Paul-Horn-Arena, sondern in der Rottenburger Volksbank-Arena steigt um 17 Uhr das Zweitliga-Duell der Tübinger Basketballer gegen die Eisbären Bremerhaven. Heute absolvierten die Tigers eine Trainingseinheit in der neuen Interimsheimat. TAGBLATT-Redakteur Vincent Meissner berichtet ausführlich über das erste Spiel der Tübinger in Rottenburg.

Ungewohnte Umgebung: Die Tübinger Tigers trainierten heute bereits in Rottenburg. Bild: Ulmer

Fallzahlen nach Städten & Gemeinden

14.30 Uhr: Das Tübinger Landratsamt hat am heutigen Mittag die Fallzahlen nach Städten und Gemeinden veröffentlicht (nach gestrigem Stand). In Klammer steht die Zunahme an Fällen im Vergleich zur Vorwoche: Ammerbuch 285 (3), Bodelshausen 102 (2), Dettenhausen 101 (0), Dußlingen 151 (4), Gomaringen 213 (1), Hirrlingen 83 (3), Kirchentellinsfurt 161 (2), Kusterdingen 214 (2), Mössingen 630 (16), Nehren 81 (2), Neustetten 128 (0), Ofterdingen 145 (6), Rottenburg 1198 (27), Starzach 144 (3) und Tübingen 2098 (52).

Außerdem vermeldete das Gesundheitsamt, dass es nach gestrigem Stand 5361 Genesene gibt. Bei derzeit 5734 Gesamtinfizierten und 143 Todesfällen sind aktuell also 230 aktive Covid-19-Fälle im Kreis Tübingen zu verzeichnen.

Auf Polizisten zugefahren: Anklage wegen versuchten Totschlags

14.17 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat gegen einen 38-jährigen Reutlinger Anklage wegen versuchten Totschlags erhoben. Er soll am Abend des 30. Oktober 2020 zunächst gegenüber seiner Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung gewalttätig geworden sein. Ein Nachbar rief die Polizei. Als die eintraf, soll der Mann, der die Wohnung bereits verlassen hatte, mit seinem Fahrzeug gezielt auf mehrere Polizeibeamtinnen und -beamten zugefahren sein.

Massenhaft Anträge auf Corona-Hilfen

14 Uhr: Aus den verschiedenen Corona-Hilfstöpfen sind bislang rund 2,6 Milliarden Euro an baden-württembergische Unternehmen geflossen. Allein im Zuge der Soforthilfen wurden nach einem Bericht von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) für den Wirtschaftsausschuss des Landtags 278 000 Anträge gestellt. Davon sind bislang 240 000 mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Milliarden Euro abgearbeitet worden.

Fördermittel für die Dorfgastronomie im Südwesten

12.50 Uhr: Das baden-württembergische Agrarministerium setzt bei der finanziellen Förderung 2021 einen Schwerpunkt bei der Gastronomie auf dem Land. Agrarminister Peter Hauk (CDU) sagte am Freitag in Stuttgart, gerade im Lockdown sei die enorme Bedeutung der Gastronomie für alle spürbar. „Fehlt die Gastronomie, zeigt sich ein vielfältiger Mangel: Verluste beim Zusammenkommen der Menschen, Einschnitte im Bereich der Grundversorgung - aber auch am vitalen Ortsbild gibt es Abstriche.

Handwerkskammer: Friseure sollen wieder öffnen

10.44 Uhr: Die Verlängerung des Lockdowns könnte für manchen der Friseur- und Kosmetiksalons, die nach den Schließungen vom Frühjahr 2020 zum zweiten Mal keine Kunden mehr bedienen dürfen, das Aus bedeuten. Das jedenfalls befürchtet die Handwerkskammer Reutlingen. In gemeinsamen Briefen an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Sozialminister Manne Lucha und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut fordert sie mit den fünf Innungen des Friseur-Handwerks aus dem Kammerbezirk deshalb einen Neustart zum 1. Februar.

Klage gegen FFP2-Maskenpflicht in Bayern

10.20 Uhr: Der vor allem als Double von CSU-Übervater Franz Josef Strauß bekannt gewordene Kabarettist Helmut Schleich (53) klagt gegen die FFP2-Maskenpflicht in Bayern. „Die FFP2-Masken gelten selbst nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für den Privatgebrauch grundsätzlich als nicht geeignet“, sagte er mehreren Münchner Zeitungen. „Wie sollen denn Herr Müller und Frau Meier die Masken sachgerecht aufsetzen? Hier ist die bayerische Staatsregierung eindeutig über das Ziel hinausgeschossen.

Umfrage: Kommunen wollen höhere Abgaben

9.10 Uhr: Städten und Gemeinden geht in der Corona-Krise das Geld aus, viele wollen daher die Steuern und Gebühren erhöhen. 64 Prozent der deutschen Kommunen planen das, wie aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY unter 300 Kommunen mit mindestens 20 000 Einwohnern hervorgeht. Jede dritte plant demnach höhere Gebühren für die Wasserversorgung, Straßenreinigung und Müllentsorgung. Auch die Parkgebühren sollen in 29 Prozent der befragten Kommunen steigen. 21 Prozent planen eine höhere Grundsteuer. 23 Prozent der Städte und Gemeinden wollen ihr kommunales Angebot einschränken.

Verfassungsschutz: Beobachtung von Querdenkern richtig

8.30 Uhr: Der baden-württembergische Verfassungsschutz sieht schon nach wenigen Wochen Beobachtung die Gefahr durch die „Querdenken“-Bewegung bestätigt. Wegen der Nähe der Organisatoren zu Reichsbürgern und Extremisten sei es richtig, eine mittlere zweistellige Zahl der radikalisierten „Querdenken“-Anführer im Land mit nachrichtendienstlichen Mitteln zu beobachten, sagte die baden-württembergische Verfassungsschutzpräsidentin Beate Bube am Donnerstag.

Merkel verspricht Impfung für alle noch vor Wahl

8.07 Uhr: Wenn in der Bundespressekonferenz jeder Platz besetzt ist, in diesem Fall jeder unter Corona-Auflagen mögliche Platz, kann das nur heißen: Die Kanzlerin kommt. Denn das macht Angela Merkel selten. Am Donnerstag aber wollte die CDU-Politikerin außer der Reihe unbedingt über den Zwiespalt reden, in dem man sich ihrer Ansicht nach befindet: Einerseits wieder sinkende Infektionszahlen, andererseits die Gefahr durch die Mutationen – und hohe Todeszahlen. Bis zum Ende des Sommers, und damit sei der 21. September gemeint, solle sich jeder, der das wolle, impfen lassen können.

Uwe Liebe-Harkort: Der Kapitän des Seniorenrats geht

7.51 Uhr: Bis zur nächsten Mitgliederversammlung wird Uwe Liebe-Harkort noch das Schiff des Stadtseniorenrats steuern. Doch dann geht der Kapitän von Bord.

Rückzug nach 15 Jahren: Uwe Liebe-Harkort möchte den Vorsitz im Stadtseniorenrat abgeben. Bild: Ulrich Metz

Prozess: Trotz Verbots Kontakt zur Tochter gesucht

7.40 Uhr: Weil er zu „jeder Tages- und Nachtzeit“ den Kontakt zu seiner geschiedenen Ehefrau und seiner 15-jährigen Tochter gesucht hat – wie es in der Anklage heißt – erwirkte die Frau Ende 2019 ein Näherungs- und Kontaktverbot gegen ihren Ex-Mann. Der 46-Jährige hielt sich mehrfach nicht daran. Der Angeklagte soll zum Zeitraum der Taten und schon Jahre zuvor an Schizophrenie gelitten haben. Seit Donnerstag steht nun der Betriebswirt aus Reutlingen wegen mehrfacher Vergehen nach dem Gewaltschutzgesetz, Körperverletzung, Bedrohung sowie der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor dem Tübinger Landgericht.

Ministerpräsident: „Der Lockdown wirkt“

7.35 Uhr: Ministerpräsident Kretschmann verteidigt die Einschränkungen im Land und weist auf die neuen Mutationen hin. Der Landtag stimmt den Maßnahmen gegen das Virus mehrheitlich zu. Die FDP fordert allerdings Lockerungen, die AfD lehnt den Lockdown weiterhin ab.

 

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Trotz Ausflügler-Andrang hat sich die Übernachtungszahl halbiert

7.31 Uhr: In der Pandemie haben die Ausflugsziele der Region an Beliebtheit gewonnen, das gilt auch für Mössingen. Nur finanziell bringt das nicht viel. 9724 Übernachtungen zählt die Stadt Mössingen von Januar bis September 2020, im Vorjahr waren es 18265 in diesem Zeitraum. Das entspricht einem Rückgang um 53,24 Prozent. Während viele Branchen und Verbände äußerst skeptisch in die nahe Zukunft schauen, demonstrieren sie beim Schwäbischen Alb-Tourismus (SAT) dagegen großen Optimismus: „Wir haben jetzt schon mehr Buchungen für den Sommer als im Vorjahr“, sagte SAT- Geschäftsführer Louis Schumann am Mittwoch bei der virtuellen Pressekonferenz.

Ärzte kritisieren Wegfall der Corona-Testpflicht an Kliniken

7.18 Uhr: Corona-Schnelltests für Besucher sollten an Kliniken im Land für Sicherheit für Patienten wie Mitarbeiter sorgen. Mit der neuesten Corona-Verordnung fiel die Testpflicht weg. Für Ärzte im Land Anlass für heftige Kritik an der Landesregierung - und eine vehemente Forderung.

Novemberhilfen werden nun langsam ausgezahlt

7.17 Uhr: Langsam läuft die Auszahlung der Novemberhilfe an Unternehmen an, die von der Zwangsschließung wegen Corona schon Anfang November betroffen waren, also etwa Restaurants und Hotels: Bis einschließlich Donnerstag hatten die Förderbanken der Länder 422 Millionen Euro überwiesen, zeigen die Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums. Am Tag zuvor waren es erst 291 Millionen.

Hammer-Mann-Prozess: War es ein Angriff mit Ankündigung?

7.05 Uhr: Hat der Angeklagte im Prozess um versuchten Totschlag seinen Mitbewohner im Affekt mit einem Hammer angegriffen, nachdem er über Monate von dem gemobbt wurde? Das vermutete ein anderer Mitbewohner als Zeuge, der damals dazwischen ging. Oder war der dem 50-Jährigen vorgeworfene Angriff in Wahrheit gar nicht spontan? Wie ein Mitarbeiter der Tübinger Stadtverwaltung am Donnerstag als Zeuge aussagte, hatte der Angeklagte in den Monaten vor der Tat immer wieder versucht, aus der Notgemeinschaft in der Obdachlosenunterkunft herauszukommen. Dabei kündigt er in einem Brief auch an, dass es andernfalls in der WG zu Gewalt kommen werde.

 

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Polizei-Turmfalke: Er hat wohl eine Bruchlandung hinter sich

6.50 Uhr: Ein bisschen grimmig guckt der Turmfalke in die Kamera, als Jasmin Gronmayer ihn fürs TAGBLATT fotografiert. Ob er Schmerzen hat? Gronmayer macht zurzeit ihren Bundesfreiwilligendienst beim Nabu-Vogelschutzzentrum in Mössingen und kümmert sich um das angeschlagene Tier. Ein Ehepaar hatte den flugunfähigen Turmfalken nach Polizeiangaben am Dienstag auf der Kreisstraße zwischen Seebronn und Hailfingen entdeckt. Sie fingen den Vogel ein und brachten ihn in einem Karton zum nahegelegenen Polizeiposten Ergenzingen.

Bedröppelt, ja regelrecht traurig schaut der verletzte Turmfalke in die Kamera. Doch bestimmt geht es ihm bald besser. Bild: Jasmin Gronmayer

Ab Montag acht Impfbahnen

6.29 Uhr: Schon seit dem vergangenen Mittwoch wurden die bisher in Betrieb gewesenen drei Impfbahnen in der Tübinger Paul-Horn-Arena auf fünf hochgefahren (das bedeutet 700 Impfungen täglich). Noch mehr wird sich am kommenden Montag in der Organisation in der Paul-Horn-Arena ändern: Ab Montag sollen dann acht Impfbahnen in Betrieb sein. Denn dann kommen zu den neuen Impfterminen zusätzlich 420 Zweit-Impftermine dazu.

„Wir machen außerdem zusätzlich eine eigene Impfbahn auf für Mitarbeiter anderer Krankenhäuser“, sagt Prof. Michael Bamberg, der als Klinikums-Chef für den medizinischen Bereich zuständig ist. 700 Impfdosen stehen für die Klinikbediensteten zunächst bereit, die aber nicht nur anteilig auf die Krankenhäuser im Kreis verteilt werden, sondern auf mehrere Kreise, darunter Sigmaringen, Nagold, Reutlingen. Für die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen (BG) sind etwa 6 Dosen pro Tag reserviert und das 20 Tage lang.

Neue Testzeiten am Tübinger Festplatz

6.23 Uhr: Nachdem es im Dezember und insbesondere über Weihnachten ein hohes Testaufkommen gab, habe sich die Situation jetzt wieder stabilisiert und alle Patienten könnten mit minimaler Wartezeit getestet werden, teilen die Verantwortlichen der Fieberambulanz auf dem Tübinger Festplatz mit. Das hat auch geänderte Öffnungszeiten zur Folge: Ab kommenden Samstag, 23. Januar, haben Fieberambulanz und Teststrecke künftig täglich von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Für alle Menschen, die Symptome haben (Corona-Patienten und Patienten zur Abklärung), stehe ein Arzt zur Verfügung.

Das Testmobil des DRK, das kostenlose Antigen-Schnelltests auf das Coronavirus anbietet, steht am heutigen Freitag übrigens wieder von 16 bis 17 Uhr auf dem Tübinger Marktplatz.

 

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Umstrukturierung bei Zeltwanger

6.13 Uhr: Die High Tech-Firma Zeltwanger mit Hauptsitz in Tübingen hat im Zuge ihrer Umstrukturierung drei neue Gesellschaften gegründet und einen weiteren Geschäftsführer ernannt. Seit dem 1. Januar arbeitet Rüdiger Brockmann mit den Verantwortungsbereichen Technik und Vertrieb für die gesamte Unternehmensgruppe.

Interview: „Wir sind alle dieselben“

6.20 Uhr: Zu seinem 80. Geburtstag am 5. Dezember bekam Jean Louis Barth per Videobotschaft ein Geschenk aus Rottenburg: Er ist nun Ehrenbürger der Stadt. Barth spricht im TAGBLATT-Interview über die Wurzeln der Jumelage zwischen Ablis und Wendelsheim, über die deutsch-französische Aussöhnung und die Folgen der Pandemie.

Das waren noch Zeiten, als maskenfreie und abstandslose Geselligkeit möglich war, wie hier, als der langjährige Bürgermeister von Wendelsheims französischer Partnergemeinde Ablis, Jean Louis Barth, den Fassanstich bei der Saukirbe 2019 in Wendelsheim übernahm. Archivbild: Dunja Bernhard

Das Virus in den Rottenburger Heimen

6.07 Uhr: Bürgermeister Hendrik Bednarz hatte gestern gute und schlechte Nachrichten. Das Altenpflegeheim „Haus am Hospitalgarten“ sei jetzt coronafrei, alle Tests bei Bewohnerinnen und Bewohnern und Personal seien zuletzt negativ gewesen. Im „Haus am Hospitalgarten“ starben 16 der 58 zu Pflegenden an oder mit einer Covid-19-Erkrankung. Im „Haus am Neckar“ waren es zwei. Seit vergangenem Montag starb zudem ein Bewohner des „Haus Katharina“ an den Folgen der Infektion. Im „Haus Katharina“ gibt es Bednarz zufolge „noch einige“ Covid-19-Fälle.

Ein Blick auf die Corona-Zahlen

6.01 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Wir starten in den Tag mit dem Blick auf die Zahlen: Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Tübingen liegt aktuell bei 51,0. Kein Land- oder Stadtkreis in Baden-Württemberg hatte in der vergangenen Woche gemessen an der Einwohnerzahl weniger Neuinfektionen zu verzeichnen. Seit Mitte Oktober wird der Inzidenzwert als Indikator vom hiesigen Gesundheitsamt angegeben, nur an den ersten drei Tagen von 12. bis 14. Oktober lag er unter dem Wert vom gestrigen Donnerstag.

Im Kreis Reutlingen liegt die aktuelle Inzidenz bei 108,0. Damit ist er binnen sieben Tage wieder leicht angestiegen: Am 15. Januar wurde die Inzidenz mit 97,5 angegeben. Weiterhin teilte das Reutlinger Landratsamt mit, dass unter den 50 Neuinfektionen gestern auch drei Reiserückkehrer waren. Sie kamen aus Polen, Montenegro und Albanien. Alle drei Länder sind Risikogebiete.

Das zuständige Robert-Koch-Institut führt inzwischen auch eine Liste derer Länder, die als Risikogebiete für Virusvarianten gelten: Südafrika, Irland, Nordirland, Großbritannien und – seit gestern – auch Brasilien zählen dazu.

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

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Erstellt:
22. Januar 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
22. Januar 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Januar 2021, 06:30 Uhr

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