Der Tag in der Region

Live-Blog | Ältere Führerscheine laufen ab: Verkehrsministerium nennt Fristen

18.02.2021

Von itz/hz

Jetzt wird’s ernst für diese alten „Lappen“, sie müssen in den nächsten Jahren gegen einen neuen EU-Führerschein umgetauscht werden (siehe 15.12 Uhr). Bild: Michael Ebardt - stock.adobe / fotolia

Kretschmann warnt vor hohen Erwartungen in Schnelltests

21.47 Uhr: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat vor hohen Erwartungen in das neue, umfassende Angebot für Corona-Schnelltests gewarnt.

Im Südwesten sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter

21.46 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen geht im Südwesten weiter zurück. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts am Donnerstag bei 41,2 - nach 41,6 am Vortag.

Auch im Kreis Reutlingen steigt die Inzidenz leicht an

19.04 Uhr: Das Landratsamt Reutlingen hat am Donnerstag insgesamt 8738 Corona-Fälle seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Reutlingen gemeldet - 20 mehr als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz ist mit 35,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner etwas angestiegen (32,4 am Mittwoch). 8 Personen waren bereits als Kontaktpersonen bekannt. In mehreren Betrieben und Altenpflegeeinrichtungen gab es Einzelfälle. Im Reutlinger Klinikum werden 9 Corona-Erkrankte stationär behandelt, 3 Patienten auf Intensivstation. Alle Corona-Patienten sind am Standort Reutlingen untergebracht.

Studie: Ansteckung in Bussen und Bahnen?

19.02 Uhr: Manch einen Fahrgast beschleicht in der Pandemie in Bussen und Bahnen ein mulmiges Gefühl - ob das gerechtfertigt ist, wird jetzt wissenschaftlich geklärt. Die Research Organisation der Berliner Charité untersucht fünf Wochen lang mindestens 650 ausgewählte Pendler im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Die Ergebnisse des Auftragsforschungsinstituts werden voraussichtlich im April vorliegen, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) als Auftraggeber am Donnerstag weiter mit. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) begrüßte die von den Ländern finanzierte Studie: „Wir haben Grund zur Annahme, dass es kein erhöhtes Risiko gibt. Aber das soll überprüft werden.“

Deutlich weniger Einbrüche im Südwesten durch Lockdown

18.23 Uhr: Wegen des Corona-Lockdowns und anderer Einschränkungen durch die Pandemie ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg wie erwartet drastisch gesunken. Im Vergleich zu 2019 ging sie von 6418 auf 4696 Fälle zurück, das entspricht einem Rückgang um knapp 27 Prozent und dem geringsten Wert seit 50 Jahren, wie aus Zahlen des Landesinnenministeriums in Stuttgart hervorgeht.

Gericht: Betriebsschließung im Einzelhandel gerechtfertigt

18.01 Uhr: Trotz einer Niederlage vor Gericht sehen die Einzelhändler ein Licht am Ende des Tunnels. Regierungschef Kretschmann stellt ein konkretes Szenario für die Öffnung der Geschäfte vor. Das Handelsunternehmen Breuninger muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes seine Häuser geschlossen lassen. Die Einschränkungen zum Infektionsschutz seien weiterhin verhältnismäßig, argumentierten die Mannheimer Richter in ihrem am Donnerstag veröffentlichen Beschluss.

Kreis Tübingen: Die Inzidenz steigt weiter

17.54 Uhr: 27 neue Covid-19-Infektionen meldete das Tübinger Gesundheitsamt am Donnerstag. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Tübingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes wieder auf 42. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 6105 Kreisbewohner nachweislich mit Corona angesteckt.

Unter den neuen Fällen sind vier weitere im Seniorenhaus Mauritiusblick in Ofterdingen. Hier sind mittlerweile 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 14 Mitarbeitende positiv auf eine Coronainfektion getestet. Ansonsten handele es ich bei den Neuinfektionen um einige Kontaktpersonen bekannter Fälle sowie um neue Einzelfälle, teilt die Behörde mit.

Es ist kein weiterer Todesfall hinzugekommen. Damit starben bisher im Landkreis 159 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Aktuell versorgt das Uniklinikum Tübingen insgesamt 16 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, davon sechs auf der Intensivstation.

Rechtsaufsicht prüft Jugendamt

17.27 Uhr: Hat das Jugendamt des Landkreises Tübingen im Fall des Pflegevaters aus dem Steinlachtal, der seine Pflegetöchter misshandelt haben soll und deshalb nun vor Gericht steht, etwas versäumt? In der Sache ist jetzt auch das Regierungspräsidium Tübingen eingeschaltet, sagte dessen Präsident Klaus Tappeser dem TAGBLATT. Als Rechtsaufsicht prüft es, ob das Jugendamt sich an die Gesetze gehalten hat: „Wir prüfen nicht die fachliche Qualität.“ Den Auftrag erhielt das Regierungspräsidium vom Sozialministerium des Landes. Ein Abschlussbericht solle bis Anfang März vorliegen. „Wir nehmen das sehr ernst“, sagte Tappeser. Als ehemaliger Sozialdezernent des Landkreises Ravensburg wisse er um die Probleme.

Ansturm auf „Überbrückungshilfe 3“, aber unklare Perspektive

17.14 Uhr: Rund 4000 Anträge auf die jüngste Überbrückungshilfe 3 hat die IHK Reutlingen für Betriebe im Raum Neckar-Alb bislang registriert. Das teilte IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Epp am Donnerstag mit. Die Hilfen fördern Unternehmen bis 750 Millionen Euro Jahresumsatz, Soloselbständige und Freiberufler bis Juni 2021, wenn sie mindestens 30 Prozent Umsatzeinbruch durch die Coronakrise im Vergleich zum Vorjahresmonat nachweisen können. Die IHK lobt die verbesserte Zugänglichkeit der neuen Hilfe, drängt aber auch auf schnelle Effekte: „Wann die Auszahlung kommt, steht leider in den Sternen“, sagt Epp.

Lüften und löschen mit Kamerad Roboter

16.53 Uhr: Die Tübinger Feuerwehr hat ein neues und universell einsetzbares Fahrzeug: Das LUF60 mit Lüfter und Wasserwerfer kam schon bei zwei Tiefgaragenbränden in Tübingen zum Einsatz. Tagblatt-Reporter Finn Walter ließ sich das Gerät vorführen.

Die neue Allzweckwaffe der Tübinger Feuerwehr
kostenpflichtiger Inhalt

Video: Finn Walter

03:00 min

Komplett digitalisierter Mini-Supermarkt wird getestet

15.34 Uhr: Die Deutsche Bahn testet von kommender Woche an am Bahnhof in Renningen (Kreis Böblingen) ein Modell mit einem komplett digitalisierten und rund um die Uhr geöffneten Mini-Supermarkt, der ohne Mitarbeiter auskommt. Stattdessen soll Bahn-Angaben vom Donnerstag zufolge eine mechanische Anlage die von Kunden per Smartphone-App oder am Automaten bestellten sowie bezahlten Waren mithilfe einer Robotertechnik zusammensuchen und dann an einer Ausgabe bereitstellen.

Viele Führerscheine verlieren ihre Gültigkeit

15.12 Uhr: Das baden-württembergische Verkehrsministerium weist daraufhin, dass die alten Papierführerscheine sowie ältere Scheckkarten-Führerscheine in den kommenden Jahren ihre Gültigkeit verlieren. Mit der Umtauschaktion setzt Deutschland die Führerscheinrichtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2006 um, um innerhalb der EU einen einheitlichen Schein zu installieren. De facto müssen alle, die ihren Führerschein vor dem 18. Januar 2013 ausgestellt bekommen haben, beim zuständigen Landratsamt einen neuen Schein beantragen. Wer seinen neuen Führerschein nicht rechtzeitig hat, riskiert ein Verwarngeld.

Ein erboster Anruf legte das Sozialamt lahm

14.52 Uhr: Ein Mann schimpfte im März 2020 bei seinem Anwalt über das Tübinger Sozialamt, der Anwalt warnte die Polizei vor einer möglichen Gewalttat. Sein Mandant habe laut Anklage zu ihm gesagt: „Es könnte sein, ich spiele den Terroristen und schieße dort ein Magazin leer.“ Der Tübinger erinnerte sich anders: „Ich habe gesagt, dass ich es verstehen kann, wenn die Leute auf den Ämtern abgestochen werden.“ Das Sozialamt wurde daraufhin jedenfalls abgeriegelt. Trägt der Anrufer Schuld an den Folgen? Dieser Frage ging gestern das Tübinger Amtsgericht nach.

Corona-Tote: 37,6 Prozent kamen aus Heimen

13.57 Uhr: Der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha (Grüne) sieht keine Versäumnisse beim Schutz von Senioren- und Pflegeheimen vor dem Coronavirus. Bislang wurde in Baden-Württemberg bei 2846 Menschen angegeben, dass sie bei Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen an oder mit Covid-19 starben, was 37,6 Prozent der Corona-Todesfälle im Land bedeutet.

Uli Keuler aus Mähringen bekommt Blau-Preis

13.52 Uhr: Für herausragende Verdienste um die schwäbische Mundart erhält Kabarettist Uli Keuler vom Verein „schwäbische mund.art e.V.“ den Sebastian-Blau-Ehrenpreis. Mit dem Mähringer Keuler werde ein Künstler ausgezeichnet, der seit fast fünf Jahrzehnten mit seinen Programmen zu einem unverwechselbaren Markenzeichen intelligenten schwäbischen Humors und zum Vorbild einer ganzen Generation von Kollegen seines Genres geworden sei, teilte der Verein am Donnerstag in Herrenberg mit. Die Preisverleihung ist für den 22. Oktober in Rottenburg am Neckar geplant.

Uli Keuler im Jahr 2017 in der TAGBLATT-Redaktion. Archivbild: Ulrich Metz

Breuninger scheitert mit Klage

13.43 Uhr: Das Handelsunternehmen Breuninger muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes seine Häuser weiter schließen. Die Einschränkungen zum Infektionsschutz seien weiterhin verhältnismäßig, argumentierten die Mannheimer Richter in ihrem am Donnerstag veröffentlichen Beschluss. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland sei insgesamt noch als sehr hoch einzuschätzen, weshalb die Schließungen im Einzelhandel zumutbar seien.

Kretschmann: Höre nur öffnen, öffnen!

12.32 Uhr: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dünnhäutig auf Forderungen aus der Wirtschaft nach Öffnungsperspektiven reagiert. „Ich hör natürlich immer öffnen, öffnen, öffnen“, sagte er bei einer Diskussion mit dem baden-württembergischen Landesverband des Wirtschaftsrats der CDU am Donnerstag. „Ich hör immer nur öffnen. Ich möchte mal einen erleben, der mal sagt, jetzt machen Sie mal ein bisschen was schärfer. Das hör ich nie!“

 

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Europalette verursacht Unfälle auf der B 28

11.50 Uhr: Auch auf der B 28 hat ein herabfallender Gegenstand für Ärger gesorgt. Ein Unbekannter verlor nach Polizeiangaben bei Kusterdingen eine Europalette, woraufhin gegen 20.45 Uhr am Mittwoch gleich fünf Autos beschädigt worden sind. Die Polizei sucht Zeugen.

Sofa verursacht Unfall auf A 81

11.12 Uhr: Der Unfall in der Nacht (siehe 8.12 Uhr) war nicht der einzige Unfall zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg auf der A 81. Wie die Polizei mitteilt, transportierte ein 22-jähriger Audi-Fahrer auf einem Anhänger ein Sofa, welches er aus bislang unbekannten Gründen verlor. Das Sofa blieb gegen 21.45 Uhr auf der rechten Fahrspur liegen. Ein 68-Jähriger erkannte in seinem LKW die Situation vermutlich zu spät und kollidierte mit dem Sofa.

Anpassungen beim Tübus-Fahrplan

10.09 Uhr: In einer weiteren Pressemitteilung geben die Tübinger Stadtwerke am heutigen Morgen bekannt, dass sie den Busfahrplan noch etwas nachjustiert haben. Prinzipiell gilt: Ab Montag, wenn der Wechselunterricht an Grundschulen wieder beginnt, gilt der Normalfahrplan, also auch weiterhin ohne die Fahrten mit Fahrplan-Kennzeichnung „S“. Abweichungen gibt es demnach auf folgenden Linien:

  • Linien 23 und E1 nach (unverändertem) Sonderfahrplan
  • Linien E2 nach (geändertem) Sonderfahrplan
  • Linie 14: ab Westbahnhof um 7.46 Uhr nur eine Fahrt in Richtung Waldhäuserstraße mit allen Zwischenhaltestellen bis BG Unfallklinik
  • Linie 16: Fahrten mit dem Zusatz „S“ fahren anstelle der Fahrten mit Zusatz „F“
  • Linien 18 und 19 : alle Fahrten fahren nach Normalfahrplan inklusive Fahrten mit „S“-Kennzeichnung

Archivbild: Ulrich Metz

Nächster Bauabschnitt in der Hegelstraße

9 Uhr: Am kommenden Montag startet in der Tübinger Hegelstraße auf der B 28 der zweite Bauabschnitt. Die Stadtwerke Tübingen (SWT) verlegen dort auf einer Gesamtlänge von rund 400 Metern Erdgas- und Wasserleitungen. Der erste Bauabschnitt war Ende 2020 abgeschlossen worden, die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt dauern bis voraussichtlich Mitte April, so die SWT.

Nach der vollständigen Einrichtung der Baustelle steht in jede Richtung nur noch eine Spur Fahrtrichtung zur Verfügung. Der Verkehr wird auf der Straßenseite in Richtung Herrenberg einspurig an der Baustelle vorbei geleitet. Der zweite Bauabschnitten erstreckt sich in Fahrtrichtung Reutlingen nach der Abzweigung zur Derendinger Straße bis auf Höhe des DB-Parkplatzes. Die Ausfahrt aus der Wilhelm-Keil-Straße auf die B28 ist nur in Fahrtrichtung Herrenberg möglich. Fuß- und Radwege bleiben zugänglich. Für den Anliegerverkehr gibt es mit dem Baufortschritt separate Regelungen.

Live-Blog | Ältere Führerscheine laufen ab: Verkehrsministerium nennt Fristen

So sah es beim ersten Bauabschnitt in der Hegelstraße aus. Archivbild: Klaus Franke

Daimler: Mehr Gewinn als zuvor

8.47 Uhr: Der schwäbische Auto- und Lastwagenbauer Daimler hat das Corona-Jahr 2020 weitaus besser überstanden als erwartet und setzt sich wieder deutlich höhere Ziele. Trotz der Pandemie habe man bewiesen, dass man die Transformation in der Branche aus eigener Kraft vorantreiben könne, sagte Vorstandschef Ola Källenius am Donnerstag.

Crash auf Rottenburger A 81-Parkplatz

8.12 Uhr: In der Nacht zum Donnerstag ist es bei der Einfahrt auf den Ziegler-Parkplatz an der A 81 zu einem Unfall gekommen. Ein Fiat-Kleintransporter riss sich dabei die Seite auf, der Fahrer wurde verletzt.

 

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Tennis: Die Geduld ist am Ende

7.25 Uhr: Württembergische und Badische Tennis-Landesverbände prüfen rechtliche Schritte gegen die Schließung der Hallen und Plätze. „Wenn der WTB das macht, dann ist auch mehr Gewicht dahinter als bei einzelnen Vereinen“, sagt Philipp Reiff, Vorsitzender des TC Kusterdingen. Auch beim TCK ist die Tennishalle seit November unbenutzt. „Für uns bricht deshalb ein erheblicher Teil der Einnahmen weg“, sagt Reiff, „die Einbußen sind fast substanziell.“

Der Wandel der Modebranche

7.13 Uhr: Geht der Lockdown weiter, sterben die Innenstädten aus, schrieben gestern Tübingens OB Boris Palmer und Kollegen an die Regierungschefs von Land und Bund (wir berichteten). Die aktuelle Studie „Fashion 2030“ bekräftigt diese Sorgen, viele Kunden könnten sich an das Online-Shopping gewöhnen: Die Studie der Unternehmensberatung KPMG und des Kölner Handelsforschungsunternehmens EHI geht davon aus, dass im Jahr 2030 die Hälfte aller Kleidungsstücke online bestellt wird. Derzeit sind es 25 Prozent. Was stationäre Geschäfte nun retten kann.

Der Internethandel holt ganz deutlich auf. Grafik: Südwest Presse

Der Rapper aus Ergenzingen

7.04 Uhr: „Rapmusik ist ein Super-Vehikel, um das Selbstbewusstsein von Grundschülern zu stärken“, sagt Florian Wagner. Der 31-jährige Jugend- und Heimerzieher nennt sich als Rapper JanClaud. Er arbeitet derzeit in seinem Ergenzinger Heimstudio an einem neuen Album, das in den nächsten Monaten herauskommen soll. Mit dem TAGBLATT sprach er über die Macht der Worte, bebende Hallenböden und seine Erfahrungen im Ergenzinger Ortschaftsrat.

Ärger über kompletten Kahlschlag

6.52 Uhr: Gerade noch rechtzeitig vor Beginn der Vegetationsperiode rückte auf dem ehemaligen Entringer Schulgelände in der Heinrich-Zeller-Straße der Rodungstrupp an. Wo nach Möglichkeit noch in diesem Jahr die Erschließungsarbeiten für das neue Wohnquartier Schlossblick beginnen sollen, sind sämtliche Bäume gefällt. Die Anwohner, von denen viele der Schlossblick-Planung von Beginn an skeptisch gegenüberstanden, sind entsetzt, sie fühlen sich hinters Licht geführt.

Vorstellung: Kandidatin Irene Schuster

6.43 Uhr: Apropos Landtagswahl. Das TAGBLATT stellt Kandidatinnen und Kandidaten für den Wahlkreis Tübingen vor. Heute: Irene Schuster (FDP). Die 32-Jährige hofft auf ein Zweitmandat. Die Lehrerin will sich im Parlament für ihr Herzensthema Bildung engagieren. Zuvor waren bereits erschienen: Daniel Lede Abal (Grüne), Diana Arnold (CDU) und Dorothea Kliche-Behnke (SPD).

Irene Schuster, FDP-Landtagskandidatin. Privatbild

Fragen & Antworten zum Wahlablauf

6.37 Uhr: Am 14. März wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt, 63.289 Tübinger Bürgerinnen und Bürger sind wahlberechtigt. Wegen des Coronavirus läuft die Stimmabgabe dieses Mal anders ab als in früheren Jahren. Mehr als drei Wochen vor der Wahl haben bereits fast 30 Prozent der Tübinger Wahlberechtigten Briefwahl beantragt. Das TAGBLATT hat die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengetragen. Und sich gefragt: Briefwahl oder doch an die Urne? Ein Pro und Contra von Hans-Jörg Schweizer und Jonas Bleeser.

Angespannte Situation durch Homeschooling

6.31 Uhr: „Die meisten Sorgen haben wir in Bezug auf unsere Erstklässler“ – dieser alarmierende Satz stamme von einer der Rottenburger Grundschulen, sagte Eberhard Kohler, Geschäftsführender Leiter der Rottenburger Schulen. Das Dauerthema dieser Tage wurde im Rottenburger Bildausschuss diskutiert, nachdem von den Schulen Rückmeldungen zum Homeschooling eingefordert worden sind. Es werde immer schwieriger, die Kinder zu motivieren, die Konzentrationsspanne schrumpfe zusehends, fasste Kohler die Berichte zusammen. Es gebe Erstklässler, die zu Hause Lernblockaden entwickelt haben. Manche Erstklässler weinten, weil sie ihre Klassenlehrerin so lange nicht mehr gesehen haben. Kommende Woche beginnt nun der Wechselunterricht an den Grundschulen.

 

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Beleidigung auf dem Häckselplatz?

6.23 Uhr: Es war heiß am 11. Juli. Als auf der Kusterdinger Schinderklinge gegen 15.20 Uhr „die Emotionen überkochten“, wie der Angeklagte am Mittwoch vor dem Tübinger Amtsgericht zusammenfasste, hatte er bereits vier Stunden Arbeit in den Knochen. Nachdem der 27-Jährige aufgefordert wurde, auf dem Häckselplatz Maske zu tragen, fielen unschöne Worte. Die Anzeige wegen Beleidigung wurde dennoch zurückgezogen.

Bau’ mir ein Haus aus Hanf

6.20 Uhr: Ein Ferienhaus auf Rügen, im Hirschauer Weinberg eine Fachwerkhütte, ein Tiny House bei Berlin – der Tübinger Bauplaner Henrik Pauly ist für seine Projekte viel unterwegs. Er hat eine Nische in der Baubranche gefunden und sich nebenbei seinen Traumjob geschaffen: Er will Hanf als Baustoff bekannter machen. Hannah Möller stellt ihn und seine Idee vor.

Hanfingenieur Henrik Pauly. Bild: Ulrich Metz

Schnelltests auf dem Marktplatz

6.14 Uhr: Die kostenlosen Schnelltests auf das Coronavirus gibt es heute wieder auf dem Tübinger Marktplatz. Dort steht das Arztmobil des DRK von 16 bis 17 Uhr. Das Tübinger Konzept, das auch symptomlosen Menschen einen unentgeltlichen Zugang zu Tests verschafft, soll jetzt auch von Baden-Württemberg übernommen werden. Ammerbucher können sich übrigens am Samstag testen lassen: von 15 bis 17 Uhr an der Gemeinschaftsschule Entringen (Alemannenweg 21).

Mauritiusblick will Soldaten engagieren

6.07 Uhr: Der Termin stand schon fest. Am 14. Februar sollten die Bewohnerinnen und Bewohner des Ofterdinger Seniorenhauses Mauritiusblick geimpft werden. Doch dann kam das Coronavirus ins Heim. Nach dem Ausbruch fehlt es dem Ofterdinger Pflegeheim Mauritiusblick an Personal, weshalb jetzt Soldaten aushelfen sollen. Die 14 Infizierten sind stabil.

Ein Blick auf die Corona-Zahlen

6.02 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Zunächst beschäftigen wir uns mit den aktuellen Corona-Zahlen. Im Kreis Tübingen sind weitere Mutationsvarianten aufgetreten, insgesamt wurde schon bei 14 Personen die britische oder südafrikanische Variante nachgewiesen. Gestern gab es insgesamt zehn Neuinfektionen im Kreis, die aktuelle 7-Tages-Inzidenz beträgt 33,8.

Im Kreis Reutlingen ist die Inzidenz erstmals seit Sonntag wieder leicht angestiegen. Sie lag gestern bei 32,4. Der dortige Kreis verzeichnete am Mittwoch 26 Neuinfektionen.

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
18. Februar 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
18. Februar 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2021, 06:30 Uhr

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