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Covid-19 in der Region Tübingen

Corona: Der Live-Blog vom 20. Mai 2020

Seit Bekanntwerden der ersten Covid-19-Fälle im Kreis Tübingen Ende Februar berichten wir in Live-Blogs über die aktuellen Ereignisse der Coronakrise. Die Corona-Hotline des Gesundheitsamts und viele weitere Informationen zu Covid-19 und Sars-Cov-2 gibt es am Textende.

20.05.2020

Von itz/möl

Illustration des Coronavirus (2019-nCoV) des Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Die Fortsätze auf der Oberfläche des Virus erinnern an eine Corona. Bild: Wikimedia - CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM [Public domain]

Mittwoch, 20. Mai

19.04 Uhr: Am Mittwoch wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt insgesamt weitere 59 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.130 an. Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,5. Durch sechs weitere steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.679 an

19.01 Uhr: Eine Neuinfektion meldet der Kreis Tübingen und steht somit 1277 Fällen. Erneut kam kein weiterer Todesfall hinzu, es bleibt bei 56.

17.51 Uhr: Das Reutlinger Gesundheitsamt meldet insgesamt 1527 Corona-Fälle im Landkreis. 1399 Menschen haben sich bereits von der Virusinfektion erholt. 80 Menschen sind aufgrund einer Corona-Infektion gestorben. Im Kreis Tübingen sind die Fallzahlen um 1 gestiegen, das heißt insgesamt gibt es 1277 Corona-Fälle. Es sind keine neuen Todesfälle hinzugekommen.

 

 

17.28 Uhr: Nach über 10 Wochen im Home Office, kann einem schon mal die Decke auf den Kopf fallen. Eine forsa-Umfrage zeigt, was Arbeitnehmern im Home Office fehlt. Sie vermissen vor allem ihre Kollegen - und ihr gut ausgestattetes Büro. Gut 80 Prozent der 1000 befragten Teilnehmer/innen gaben an, dass ihnen die persönliche Zusammenarbeit mit den Kollegen fehlen würde. Außerdem hat rund ein Drittel der Beschäftigten unter 30 Jahren keinen festen Arbeitsplatz, sondern arbeitet mal am Küchentisch, mal im Wohnzimmer oder auf dem Sofa.

17.10 Uhr: Die Corona-Krise hat Heidelberger Druckmaschinen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust eingebrockt: Dieser lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 (bis 31. März) unter dem Strich bei 343 Millionen Euro. Vor einem Jahr stand an dieser Stelle noch ein Plus von 21 Millionen Euro.

16.54 Uhr: Laut Johns Hopkins Universität gibt es in Deutschland insgesamt 177 973 laborbestätigte Corona-Fälle, davon sind 156 966 Erkrankte wieder genesen. 8136 Menschen sind mit oder an einer Corona-Infektion gestorben.

14.48 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie beschränkt der Freizeitpark Legoland in Günzburg die Besucherzahl zu Beginn der Saison auf 25 Prozent der normalen Kapazität. Um eine Ansteckung innerhalb des Parks in Günzburg zu vermeiden, gelten außerdem weitere Beschränkungen. Wie der Park am Mittwoch berichtete, startet der Betrieb nach der Zwangspause durch die Coronakrise nun am 30. Mai.

14.36 Uhr: Tübingen hat bereits ein Autokino, in der Reutlinger Max-Planck-Straße geht es am kommenden Samstag los. Erster Film: Die Känguru-Chroniken. Mehr Infos und Tickets gibt es hier.

14.14 Uhr: Unter besonderen Bedingungen haben in Baden-Württemberg die schriftlichen Abschlussprüfungen an den Realschulen begonnen. Weil die Schüler zum Schutz vor dem Coronavirus mindestens 1,5 Meter auseinander sitzen mussten, hielt zum Beispiel die Leitung der Gemeinschaftsschule Tübingen West (GMS) am Mittwochmorgen sechs Räume für die 75 Prüflinge frei. In den Vorjahren seien es ein oder zwei Zimmer gewesen, sagte Rektorin Angela Keppel-Allgaier.

14.10 Uhr: Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sein Krisenmanagement während der Corona-Pandemie gegen Kritik verteidigt und als erfolgreich bezeichnet (siehe 8.36 Uhr). „Ich kann da überhaupt kein Chaos erkennen“, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch im Landtag in Stuttgart.

14.07 Uhr: Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) schlägt wegen der Entwicklung bereits Alarm: Im Südwesten und auch in Hessen könne derzeit nicht einmal der Bedarf eines durchschnittlichen Tages abdeckt werden, sagte Stephan Küpper vom Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes am Mittwoch. Der Vorrat an Konserven reiche keine 24 Stunden. „Corona hat das Blutspendewesen sehr deutlich durchgerüttelt“, sagte Küpper weiter.

 

Hilfsangebote:
Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen sollen sich während der Corona-Epidemie besonders gut von anderen isolieren. Um diese Menschen zuhause mit Lebensmitteln oder Medikamenten zu versorgen, gibt es im Kreis Tübingen viele öffentliche und private Hilfsangebote. Es gibt aber auch Meldungen über Betrüger, welche die Situation ausnutzen. Fast überall können sich Hilfesuchende deshalb direkt an ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung wenden, wo man den Überblick über lokale Nachbarschaftshilfen und seriöse Angebote von Organisationen und Institutionen hat. Wir haben die Infoseiten zusammengetragen.

 

14.05 Uhr: Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will sich gemeinsam mit den Ressortchefs der anderen Bundesländer für Bundes-Corona-Hilfen an Busunternehmen einsetzen. „Mit 200 Millionen Euro für den ÖPNV und 40 Millionen Euro für die Bustouristik übernimmt Baden-Württemberg die Hälfte des Defizits der Branche im Südwesten“, sagte Hermann am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Baden-Württemberg sei damit das erste Bundesland, das für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Corona-Hilfen zur Verfügung stelle.

13.14 Uhr: Eine für den kommenden Samstag (23. Mai) geplante große Demonstration gegen die Coronavirus-Beschränkungen findet nach Angaben der Stadt Stuttgart nun doch nicht statt. „Die Versammlungsanmeldung wurde von den Veranstaltern zurückgezogen“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

12.43 Uhr: Kultusministerin Susanne Eisenmann hat um Geduld mit Blick auf einen noch ausstehenden Normalbetrieb von Kitas und Schulen geworben. Natürlich bekomme sie derzeit Briefe von Eltern - in freundlichem, aber auch in unverschämtem Ton, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch im Landtag in Stuttgart mit Blick auf den Unmut der Eltern. Viele schrieben ihr aber auch, dass sie Angst hätten, ihr Kind derzeit in die Schule und die Kita zu schicken. „Corona ist halt leider nicht weg.“ Man müsse differenziert vorgehen.

11.21 Uhr: Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat angesichts der Corona-Pandemie zur Achtsamkeit am Vatertag aufgerufen. „Das Virus ist noch unter uns, die Gefahr ist noch nicht gebannt“, sagte Strobl der Deutschen Presse-Agentur. Ausflüge und sonniges Wetter dürften nicht dafür sorgen, dass hart Erkämpftes riskiert werde. „Es wäre fatal, diese Erfolge nun leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Bitte bleiben Sie auch am Vatertag achtsam!“

11.17 Uhr: Die Haushaltskommission des Landes hat am Dienstagabend ein weiteres Corona-Hilfspaket für die Südwest-Wirtschaft beschlossen. Das teilten am Mittwoch Andreas Schwarz und Wolfgang Reinhart mit, die Fraktionsvorsitzenden von Grünen und CDU. Man sei zu einem sehr guten Ergebnis gekommen, mit dem die Wirtschaft Baden-Württembergs unterstützt werden könne, hieß es. Das Volumen des zweiten Hilfspakets beträgt 1,5 Milliarden Euro.

9 Uhr: „Aufgrund der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie, ist es uns leider nicht möglich, den für Sonntag, 26. Juli, geplanten Kusterdinger Hornissenlauf durchzuführen“, teilen die Veranstalter mit. Somit kann die 31. Auflage erst 2021 stattfinden. Geplanter Termin ist dann der Sonntag, 25. Juli.

8.36 Uhr: Die FDP im Landtag wirft der grün-schwarzen Landesregierung Chaos und Versagen im Umgang mit der Corona-Krise vor. Demonstrationen von Wutbürgern und das derzeitige Blühen von Verschwörungstheorien seien nicht verwunderlich angesichts der Widersprüchlichkeit, Zerstrittenheit und Inkompetenz des Regierungshandelns, kritisierte FDP-Fraktionschef Hans-Urich Rülke. Die FDP will die Landtagssitzung am heutigen Mittwoch deshalb zu einer Generalabrechnung der Regierungsarbeit nutzen.

8.33 Uhr: Große Teile der Autozulieferindustrie in Deutschland stellen sich laut einer Mitgliederumfrage des Branchenverbands VDA im Fall anhaltend schwacher Fahrzeugverkäufe auf drastische Jobverluste ein. Allein in den 132 teilnehmenden Firmen sollen demnach schon bis zu 12.500 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Die Stichprobe der Befragung mittelständischer Zulieferer steht für zusammen rund 187.000 Beschäftigte. Insgesamt beschäftigt die Branche 310.000 Mitarbeiter.

Marienkäfer (von Sophie), noch mehr Marienkäfer (von Marie), dazu Einhörner, Dinosaurier, und, und, und: Beim Kinderhaus Hauptstraße in Unterjesingen hängen Bilder, die die Kleinen in der Coronazeit zu Hause gemalt haben. Dazu gibt es die Botschaft der Erzieherinnen an die Kinder: „Wir vermissen euch!“. Mara Monteagudo, Mutter von drei Kindern, hat das TAGBLATT auf die Aktion aufmerksam gemacht. Bild: Ulrich Metz

7.38 Uhr: Während der Corona-Pandemie berichtete das TAGBLATT schon mehrmals über Friseure und deren Beruf. Am Montag nun kam in einer TAGBLATT-Reportage neben Friseuren aus Tübingen, die sich freuten, wieder öffnen zu dürfen, auch die Sprecherin der Handwerkskammer zu Wort, die mahnte, dass es nach wie vor unvorsichtige Betriebe gäbe: darunter nicht nur „Billig-Friseure“, sondern auch „Innungsfriseure“. Gegen Wortwahl und Einschätzung wehrt sich nun die Tübinger Innungs-Obermeisterin Vicky Zafiroudi in einer Stellungnahme. „Schon alleine die primitive Differenzierung zwischen ‚Billigfriseur‘ und ‚Innungsfriseur‘ ist untragbar“, so Zafiroudi.

7.16 Uhr: In kleinen Lerngruppen, unter strengen Auflagen und Abstandsregelungen, findet Präsenzunterricht in einer Art Schicht- und Notbetrieb statt. An jeder Schule sieht das etwas anders aus, zu unterschiedlich sind die Gegebenheiten vor Ort. Doch wie lief und läuft es insgesamt? Welche nutzbaren Erfahrungen hat die „Vorhut“ gesammelt? Welche Schlüsse lassen sich aus diesem Experiment für den weiteren Schulbetrieb in Corona-Zeiten ziehen? Darauf gibt es erste Antworten.

7.05 Uhr: Abwarten, das rate sie ihren Kunden, erzählt Silke Saur vom Reisebüro Holidays in der Mössinger Grabenstraße. Alles sei noch nicht klar, der Status unsicher. Sie und ihre Kollegin beraten und beruhigen in diesen Tagen viel, versuchen Informationen zu den jeweiligen Situationen in einzelnen Ländern zu bekommen. „Wir sind für die Kunden da“, sagt Saur. „Natürlich wollen alle gerne in den Urlaub.“ Stornieren oder riskieren – vor dieser Entscheidung stehen viele Reisewillige zur Zeit: Auf den Sommerurlaub verzichten, oder abwarten und den Urlaub gegebenenfalls nur mit Einschränkungen verbringen? TAGBLATT-Redakteur Moritz Siebert hat sich bei den Reisebüros im Steinlachtal umgehört.

6.56 Uhr: Viele Urlauber oder Käufer von Konzerttickets haben wegen der Pandemie ihre Pläne geändert. Zwar müssen die Veranstalter ihren Kunden entgegenkommen. Aber EU-Recht und deutsches Recht widersprechen sich. Für den Verbraucherschutz sei die Krise „Bewährungsprobe und Herausforderung“, sagt der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller. Das Chaos mit den unterschiedlichen Erstattungsregeln zeigt: Es gibt noch viel zu tun.

6.48 Uhr: Bangen um die Frankfurter Buchmesse: Mehr als 300 000 Besucher werden im Oktober erwartet. Ob das in Corona-Zeiten geht? „Im Moment kämpfen wir aktiv um die Frankfurter Buchmesse“, sagt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). „Wir werden alles tun, damit diese bedeutende Messe stattfinden kann.“

 

In eigener Sache:
Seit der erste Corona-Fall in Tübingen aufgetreten ist, berichtet das Schwäbische Tagblatt täglich in einem Live-Blog über die aktuellen Entwicklungen in der Region. Unsere Arbeit wird nicht wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk über allgemeine Gebühren finanziert, sondern durch unsere zahlenden Abonnenten und Anzeigenkunden. Dennoch bleibt dieses Übersichts-Blog angesichts des großen Informationsbedürfnisses gratis. Wenn Sie unsere Arbeit schätzen, denken Sie bitte darüber nach, sie durch den Abschluss eines Abos zu unterstützen. Das Online-Abo gibt es bereits zu einem Preis von 6,90 Euro im Monat. Außerdem bietet der Verlag SCHWÄBISCHES TAGBLATT ein Zeitungsabonnement (Print oder E-Paper) zum Sonderpreis an.

 

6.27 Uhr: Marienkäfer (von Sophie), noch mehr Marienkäfer (von Marie), dazu Einhörner, Dinosaurier, und, und, und: Beim Kinderhaus Hauptstraße in Unterjesingen hängen Bilder, die die Kleinen in der Coronazeit zu Hause gemalt haben. Dazu gibt es die Botschaft der Erzieherinnen an die Kinder: „Wir vermissen euch!“. Mara Monteagudo, Mutter von drei Kindern, hat das TAGBLATT auf die Aktion aufmerksam gemacht.

6.13 Uhr: Auch unsere Rottenburger Rubrik „Corona-Tagebuch“ geht weiter. Dort schreiben Menschen aus ihrem Alltag in diesen schwierigen Zeiten. Heute: der Bieringer Lorenz Truffner, Revierförster im Rammert.

6.05 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Wie so oft starten wir den Tag mit einem Blick auf die Zahlen. Heute auf jene das Tübinger Uniklinikums: 23 mit dem Coronavirus infizierte Patienten werden behandelt, elf auf der Intensivstation (Stand gestern). Am Tübinger UKT wurden am Dienstag außerdem mehrere Fälle auf der radioonkologischen Station 41 der Öffentlichkeit bekannt. TAGBLATT-Redakteurin Lisa Maria Sporrer fasst die Pressekonferenz zusammen.

 

 

 

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Hilfsangebote:
Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen sollen sich während der Corona-Epidemie besonders gut von anderen isolieren. Um diese Menschen zuhause mit Lebensmitteln oder Medikamenten zu versorgen, gibt es im Kreis Tübingen viele öffentliche und private Hilfsangebote. Es gibt aber auch Meldungen über Betrüger, welche die Situation ausnutzen. Fast überall können sich Hilfesuchende deshalb direkt an ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung wenden, wo man den Überblick über lokale Nachbarschaftshilfen und seriöse Angebote von Organisationen und Institutionen hat. Wir haben die Infoseiten zusammengetragen.

 

Illustration des Coronavirus (2019-nCoV) des Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Die Fortsätze auf der Oberfläche des Virus erinnern an eine Corona. Bild: Wikimedia - CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM [Public domain]

Das derzeit grassierende neuartige Coronavirus gehört zur Familie der Coronaviridae, deren Vertreter bei Wirbeltieren verschiedene Erkrankungen hervorrufen. Manche Coronaviren können Artenbarrieren überwinden und mehrere Wirtspezies infizieren.

Beim Menschen sind momentan sieben Coronavirusspezies als Erreger von leichten Erkältungskrankheiten bis hin zu schweren akuten Atemwegssyndromen bekannt (Stand Februar 2020). Neben dem sich aktuell weltweit ausbreitenden Sars-Cov-2 ist auch der Erreger der Sars-Pandemie 2002/2003 Sars-Cov sowie der 2012 aufgetretene Erreger Mers-Cov von Bedeutung.

Sars steht für Severe Acute Respiratory Syndrome (Schweres Akutes Atemwegssyndrom), Mers bedeutet Middle East Respiratory Syndrome (Atemwegssyndrom des Mittleren Ostens).

Der Begriff Corona bezieht sich auf das Erscheinungsbild dieser Viren: Die Fortsätze auf der Virenhülle sehen unter dem Elektronenmikroskop wie ein Strahlenkranz aus, der einer Sonnenkorona ähnelt. Corona kommt aus dem Spanischen und bedeutet Krone.

Die durch das Sars-CoV-2 (Severe-Acute-Respiratory-Syndrome-Coronavirus-2) ausgelöste Erkrankung der Atemwege wurde Covid-19 genannt (Coronavirus-Disease-2019, deutsch: Coronavirus-Krankheit-2019).

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus Sars-Cov-2 gibt es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Fachliche Informationen zu der neuen Atemwegserkrankung Covid-19 (verursacht durch das Coronavirus Sars-Cov-2) stellt das Robert-Koch-Institut zur Verfügung.

Informationen zum Coronavirus, zu den Fallzahlen und zu den geltenden Verordnungen zur Eindämmung der Epidemie im Land gibt es beim Sozialministerium Baden-Württemberg.

Das Tübinger Landratsamt hat unter der Telefonnummer 07071/207-3600 eine Hotline eingerichtet: Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr.

Neben Einkaufshilfen vermittelt die Stadtverwaltung Tübingen Informationen zu sozialen Hilfsangeboten in Tübingen. Das Corona-Telefon ist immer montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet 07071/204-1010. Der Hilfsdienst ist auch per E-Mail erreichbar: corona.soziales@tuebingen.de. Viele Informationen und Kontaktdaten von Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen gibt es außerdem auf der städtischen Internetseite: www.tuebingen.de/corona-einkaufshilfe

Wer seine Hilfe in der Nachbarschaft anbieten möchte, kann das auch über das Formular tun, das wir - inspiriert vom Berliner Rundfunk - erstellt haben und hier als PDF zum Download anbieten: ausfüllen, ausdrucken und in der Nachbarschaft verteilen für die Menschen, die keinen Internetzugang haben.

Zum Dossier: Alle Corona Live-Blogs

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Erstellt:
20. Mai 2020, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
20. Mai 2020, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Mai 2020, 06:30 Uhr

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