Covid-19 in der Region Tübingen

Coronavirus: Der Live-Blog vom 10. und 11. April

Seit Bekanntwerden der ersten Covid-19-Fälle im Kreis Tübingen Ende Februar berichten wir in Live-Blogs über die aktuellen Ereignisse der Coronakrise. Die Corona-Hotline des Gesundheitsamts und viele weitere Informationen zu Covid-19 und Sars-Cov-2 gibt es am Textende.

10.04.2020

Von itz/job (mit dpa)

Die Polizei hat angekündigt, über das lange Wochenende verschärft die Einhaltung der Umgangsbeschränkungen zu überwachen. Bild: Ulrich Metz

Samstag, 11. April

19.45 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 23.938 gestiegen, teilt das Gesundheitsministerium in Stuttgart mit. Das waren 460 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Samstagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 27 - auf nun 641.

18 Uhr: Etwa 20 friedensbewegte Männer und Frauen, die sich in früheren Jahren zu dieser Jahreszeit meist an Ostermärschen beteiligten, trafen sich am Samstagnachmittag auf der Südstadt-Seite der Steinlachunterführung zu einem Spaziergang. Mit großem Abstand gingen sie einzeln die Steinlachallee entlang. Mit Friedensfahnen machten sie auf ihr Anliegen aufmerksam, Frieden zu schaffen, die Rüstungsspirale zu stoppen und mehr Geld ins Gesundheitswesen statt in Waffen zu investieren.

An der Brücke in der Derendinger Heinlenstraße wurden die Friedensfreunde von etwa 20 Einsatzkräften der Polizei gestoppt. Erst da, so eine Augenzeugin, wurde der Spaziergang zu einer Versammlung, weil die Beteiligten nicht mehr weitergehen konnten. Die Beamten nahm die Personalien der Friedensbewegten auf und ließen sie dann gehen.

Allerdings wurden sie aufgefordert, ihre Friedensfahnen abzunehmen. Sie dürften nicht gezeigt werden - auch dann nicht, wenn man nur spazieren geht. Die Polizei habe allerdings erklärt, die Gruppe habe sich verabredet, daher handle es sich um eine Versammlung.

Die Polizei war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Auf einem stand „Drohne“. „Wir gehen davon aus, dass es auch in Corona-Zeiten möglich sein muss, öffentlich seine Meinung zu äußern“, so eine der Spaziergängerinnen - zumal einzeln und mit entsprechendem Abstand.

Die Polizei bestätigte am Abend den Einsatz: Vom Tübinger Ordnungsamt sei eine Ansammlung von 20-25 Personen gemeldet worden. Daraufhin sei diese aufgelöst worden. Man habe die Personalien festgestellt und werde nun Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Verordnung der Landesregierung stellen. Auch eine Drohne sei dabeieingesetzt worden.

17.20 Uhr: Wenn Reise- und Kontaktbeschränkungen die Festtage zu einem einsamen Ereignis machen, wird so mancher erfinderisch, um dem Alltag etwas Urlaubsflair zu verleihen. Camping-Urlaub trotz Reisesperre? Rainer Taufer erfüllt sich diesen Wunsch, denn der 51-Jährige hat sich in Corona-Zeiten ein nahegelegenes Urlaubsziel ausgesucht: seinen eigenen Garten in Remmingsheim.

17.11 Uhr: Das Tübinger Universitätsklinikum vermeldet für heute 63 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, davon 28 auf der Intensivstation.

16.27 Uhr:
Die Grünen-Wissenschaftsministerinnen von Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg haben vom Bund zur Unterstützung von Studierenden in der Corona-Krise unbürokratische Hilfe verlangt. Coronabedingte Nachteile müssten vom Bund kurzfristig ausgeglichen werden, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Berlin vorliegenden Fünf-Punkte-Papier

16 Uhr: Auch das Tübinger Landratsamt hat nun die heutigen Zahlen herausgegeben, bereits am Nachmittag und damit deutlich früher als sonst üblich. Die Zahl der getesten und damit bekannten Infektionen stieg auf 1105. Das sind 19 mehr als gestern. Wie im Kreis Reutlingen ist der Anstieg von einem Tag zum nächsten damit etwas geringer als am Tag zuvor.

14.02 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt hat neue Zahlen veröffentlicht: Die Zahl der laborbestätigten Fälle im Landkreis Reutlingen liegt heute bei 864. Damit stieg sie gegenüber gestern nur um 10 Fälle.

 

 

13.30 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann erwartet für die Zeit nach der Corona-Krise harte Verteilungskämpfe. „Machen wir uns nichts vor: Das wird eine harte Debatte geben, wer die Kosten für die Rettungspakte trägt“, sagte der Grünen-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Viele Menschen würden zunächst einmal ärmer sein.

11.40 Uhr: Freunde des gepflegten E-Sports und alle, denen die eingefrorene Kick-Saison fehlt, aufgepasst: Das TAGBLATT-Fifa-Turnier hat ein volles Programm über Ostern. Am heutigen Samstag geht das Turnier weiter, bei dem Sportler aus der Region live per Konsole gegeneinader antreten – um 13.30 Uhr auf tagblatt.de/fifa20.

11.34 Uhr: Medizinstudierende springen ein, damit Ärzte und Pflegekräfte sich intensiv um Covid19- und andere Patienten kümmern können. Allein in der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin der Tübinger Crona-Kliniken arbeiten derzeit zusätzlich 45 Medizinstudierende und versuchen, Ärzten und Intensivpflegekräften in der Corona-Krise den Rücken freizuhalten.

Sie unerstützen Ärztinnen und Pfleger in der Crona-Klinik: die Medizinstudentinnen Leonie Marie Paciello, Sara Gröger Otero und Jessica Kristin Henes. Bild: Ulrich Metz

11.18 Uhr: Auch wenn sich die meisten Leute an die Beschränkungen und Verbote der Corona-Verordnung halten, hat die Polizei am Gründonnerstag und Karfreitag wieder etliche Verstöße beanstandet. Wie sie mitteilt, kam es an den beiden Tagen zu mehr Verstößen als am gesamten vergangenen Wochenende. Am Donnerstag registrierten die Beamten in den Kreisen Esslingen, Reutlingen, Tübingen und im Zollernalbkreis 67, am Karfreitag dann 94 Verstöße. Im Vergleich dazu waren es am vergangenen Wochenende an drei Tagen insgesamt 114 Verstöße gewesen.

Meistens hätten sich Gruppen von drei und mehr Personen unerlaubt im öffentlichen Raum aufgehalten. Auch Verstöße gegen kommunale Betretungsverbote wurden geahndet. So wurden beispielsweise am bei Ausflüglern beliebten, aber derzeit gesperrten Aileswasensee in Neckartailfingen am Freitagnachmittag 40 Platzverweise ausgesprochen.

Mit mehreren Streifenwagen rückte die Reutlinger Polizei in der Nacht zum Karfreitag gegen 2 Uhr im Reutlinger Stadtteil Orschel-Hagen an. Dort hatten Zeugen gemeldet, dass sich eine größere Gruppe junger Leute draußen trafen. Die meisten flohen laut Polizeibericht vor den Beamten. Zwei aggressive 20-Jährige aber hätten die Einsatzkräfte beleidigt und beschimpft. Außerdem leisteten sie Widerstand gegen die Feststellung ihrer Personalien. Einer der beiden bewarf die Polizeibeamten mit einer gefüllten PET-Getränkeflasche und schlug nach einer Beamtin. Die Beamten setzten Pfefferspray ein und nahmen ihn für den Rest der Nacht in Gewahrsam. Ein Beamter erlitt bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Die Polizei kündigte weitere Kontrollen an.

 

In eigener Sache:
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11 Uhr: Rauchen schadet der Gesundheit - das ist bekannt. Klar muss im Zuge der aktuellen Corona-Pandemie sein: Raucher mit tabakbedingten Erkrankungen sollten sich besonders vor einer Infektion mit dem Virus schützen. Und: Ein Rauch-Stopp lohnt auch kurzfristig noch, sagt Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

10.45 Uhr: In diesen Tagen gehen bei den Finanzämtern viele Steuererklärungen ein. Viele Menschen freuen sich, wenn sie Geld vom Staat zurückbekommen. Doch das kann dauern. Der Bund der Steuerzahler fordert nun, Einkommensteuererklärungen rascher zu bearbeiten, bei denen der Bürger mit einer Rückzahlung rechnen kann.

8.41 Uhr: Der Paketzusteller DHL ist derzeit überlastet: Es wird so viel bestellt, dass der Logistiker mit dem Transport nicht nachkommt. Schlimm allerdings, wenn das bestellte Schutzkleidung für Praxen betrifft, wie ein Fall aus Tübingen zeigt: Uwe Heldmaier führt gemeinsam mit einem Kollegen eine orthopädische Praxis in der Karlstraße. Seit Wochen wartet er auf eine Lieferung mit FFP2-Atemschutzmasken. Diese wurden am vergangenen Freitag verschickt und sollten am Tag darauf zugestellt werden. Da am Wochenende niemand in der Praxis gewesen sei, habe die Sendung nicht angenommen werden können, berichtet der Orthopäde.

Eine Benachrichtigung habe er nicht im Briefkasten gehabt. Stattdessen steht in der DHL-Sendungsverfolgung, die der Redaktion vorliegt: „Die Sendung konnte aufgrund höherer Gewalt (Sturm, Schnee, Hochwasser u.a.) nicht zugestellt werden.“ Das Unternehmen entschuldigte sich.

 

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8.19 Uhr: Die wochenlange Schulschließung hinterlässt bei manchen Schülern Wissenslücken. Das will die SPD im Land nicht hinnehmen: Die Landtagsfraktion fordert die grün-schwarze Landesregierung auf, ein zehn Millionen Euro umfassendes Nachhilfeprogramm für Schüler aufzulegen. Einen entsprechenden Parlamentsantrag hat die Fraktion am Dienstag verabschiedet.

7.47 Uhr: Der ehemalige Hochschulpfarrer Miachel Seibt hat in einem Gastbeitrag aufgeschrieben, was in zur gegenwärtigen Situation bewegt. „Mir ist wichtig, mich auf das Wesentliche auszurichten. Und auf das, was jetzt gerade im Entstehen ist. Die Welt ändert sich. Und die momentane Krise enthält riesengroße Chancen.“

7.40 Uhr: Die Youtube-Reihe „Marktplatz TV Tübingen“ holt seit knapp drei Wochen Marktplatz-Gespräche aus dem Schaufenster auf die Bildschirme. Der Marktplatz ist wegen der Ausgehbeschränkungen meist leer, doch füllt sich der Schaufensterkasten vor dem Weinhaus Beck seit Ende März regelmäßig mit Lokalprominenz, die bei Wasser oder Wein über ihr Geschäft oder ein Thema spricht, das sie umtreibt. Das Ganze wird aufgezeichnet und ist in der Reihe „Marktplatz TV Tübingen“ im Internet anzusehen.

 

Hilfsangebote:
Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen sollen sich während der Corona-Epidemie besonders gut von anderen isolieren. Um diese Menschen zuhause mit Lebensmitteln oder Medikamenten zu versorgen, gibt es im Kreis Tübingen viele öffentliche und private Hilfsangebote. Es gibt aber auch Meldungen über Betrüger, welche die Situation ausnutzen. Fast überall können sich Hilfesuchende deshalb direkt an ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung wenden, wo man den Überblick über lokale Nachbarschaftshilfen und seriöse Angebote von Organisationen und Institutionen hat. Wir haben die Infoseiten zusammengetragen.

 

7.10 Uhr: Guten Morgen. Auch über die Ostertage werden wir hier Nachrichten rund um die Corona-Epidemie aus der Region hier für Sie zusammentragen.

Heute beginnen wir mit den Auswirkungen auf den Sport: Der ehemalige Trainer der Rottenburger TVR-Volleyballer Hans-Peter Müller-Angstenberger hat neun Forderungen für den Sport aufgestellt. Der geplante Rückzug seines TVR aus der Volleyball-Bundesliga war für Hans Peter Müller-Angstenberger nur eine, wenn auch massive Auswirkung der Corona-Krise. 17 Jahre hatte er die TVR-Volleyballer trainiert, sie von der Regionalliga in die Bundesliga, sogar in den Europapokal geführt, ehe er vor dieser Runde zurücktrat. Was mittlerweile nicht nur im Volleyball-Oberhaus, sondern im gesamten Sport passiert, lässt ihn aber nicht kalt. er ist sich sicher: „Es wird keinen Zuschauersport dieses Jahr geben, solange kein wirksamer Impfstoff gefunden ist.“ Deshalb fordert er beispielsweise ein kostenlose Hallennutzung für die Vereine.

Karfreitag, 10. April

21.06 Uhr: Am heutigen Freitag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 1.180 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 23.478 an. Davon sind ungefähr 9178 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren.

Außerdem sind 50 weitere Todesfälle hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 614 an. Unter den Verstorbenen waren 384 Männer und 229 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 100 Jahren. 60 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

 

In eigener Sache:
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19.20 Uhr: Die hohe Abhängigkeit vom Automobilbau macht den Maschinenbau in Baden-Württemberg nach Einschätzung von Verbandschef Dietrich Birk besonders anfällig für die Folgen der Corona-Pandemie. Viele Unternehmen aus dem Zuliefererbereich hätten wegen der schlechten Branchenkonjunktur bereits im Frühjahr 2019 Kurzarbeit angemeldet, sagte der Geschäftsführer des Maschinenbauverbands VDMA dem „Südkurier“ (Samstagsausgabe). Für diese Firmen werde es jetzt eng, weil die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld derzeit auf ein Jahr begrenzt ist. Birk forderte deshalb von der Bundesregierung, die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes auf mindestens zwei Jahre zu verlängern. (dpa)

18.26 Uhr: Erneut kommen nur wenige neue Fälle im Kreis Tübingen hinzu. Das Gesundheitsamt vermeldet 1086 bestätigte Fälle – das sind 10 mehr als noch gestern (Verlaufsgrafik siehe unten). Einen weiteren Todesfall gab es demnach nicht.

18.12 Uhr: Das Seniorenzentrum Stäble in Remmingsheim hat zwei Todesfälle zu beklagen, die vermutlich im Zusammenhang mit der Corona-Infektion stehen. Dies teilte die Betreiberin des Pflegeheims, die Hospitalstiftung Rottenburg am heutigen Freitag mit. Beide Menschen sind am Mittwoch verstorben, eine Person im Krankenhaus und eine im Haus Stäble. Beide waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Insgesamt gab es nun flächendeckende Tests: Im Haus Stäble wohnen aktuell noch 26 Personen, 17 von ihnen sind nun positiv getestet, neun negativ. Der Gesundheitszustand hänge auch vom Allgemeinzustand der Bewohner ab. Auch das gesamte Team des Pflegeheims wurde nun systematisch getestet. Hier ergab sich nur ein weiterer positiv bestätigter Fall. Zuletzt waren 13 Mitarbeitende infiziert, jetzt sind es 14 von rund 50. Oberstes Gebot im Pflegeheim habe weiterhin die strikte Trennung von Bewohnern mit und ohne Corona-Infektion.

Mittlerweile wurde auch das Haus am Neckar, das die Hospitalstiftung ebenfalls betreibt, systematisch getestet. Die Testergebnisse liegen noch nicht vollständig vor. In den anderen drei Pflegeheimen der Hospitalstiftung gibt es keine Verdachtsfälle.

17.48 Uhr: Die Landeschefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Doro Moritz, fordert, dass die Schüler der Abschlussklassen in Baden-Württemberg spätestens Ende April wieder in den Unterricht einsteigen. „Eine weitere Verschiebung ist nicht akzeptabel - und daher sollten die Prüfungsklassen spätestens Ende April wieder den Unterricht aufnehmen, damit sie noch drei Wochen Vorbereitung haben, bis sie Prüfungen machen können. Ohne vorherigen Unterricht halte ich die Prüfungen nicht für vertretbar“, sagte Moritz im Interview der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ (Samstagsausgabe). (dpa)

17.45 Uhr: Unter strengen Auflagen dürfen von Samstag an weitere Profimannschaften und Berufsathleten in Baden-Württemberg wieder auf ihren Sportanlagen trainieren. Die Ausnahmeregelung in der Coronavirus-Krise wird damit ausgeweitet. Am vergangenen Dienstag war zunächst nur eine Verordnung für den Profifußball in Kraft getreten. (dpa)

17.40 Uhr: Die Sprechstundentermine der Reutlinger Kreiskliniken sind zur Einschränkung der Ausbreitung des Corona-Virus ausgesetzt. Um in dieser Zeit der „sozialen Distanzierung“ der Patienten trotzdem als zuverlässiger Ansprechpartner bei Seite zu stehen, werden im Klinikum am Steinenberg Reutlingen nach Ostern Videosprechstunden eingeführt. Die Zugangsdaten und Termine für diese Sprechstunden erhalten die Patienten auf telefonische Anfrage in den Sekretariaten der beteiligten Kliniken. Notfälle werden aber weiterhin in der Zentralen Notaufnahme gesehen und behandelt.

16.36 Uhr: Auch die Tübinger Feuerwehr hat sich etwas einfallen lassen, „um Euch die Ostertage und die Coronazeit etwas zu verkürzen“, wie sie auf Facebook schreibt. Nämlich: Bilder rund um die Feuerwehr zum Ausmalen. Eine Osterbeschäftigung für die Kleinen. Zum Download der Bilder geht es hier.

 

 

16.11 Uhr: Die Ärzte des Stuttgarter Klinikums sind derzeit besorgt, weil erwachsene Patienten mit Blinddarmentzündung oder Eltern von Kindern mit Magen-Darm-Infekten zu spät medizinische Hilfe suchen. Das Klinikum appellierte in einer Mitteilung vom Karfreitag, sich auch in der Corona-Krise bei Notfällen rechtzeitig zu melden. Eine schnelle und kompetente Versorgung sei beispielsweise gerade bei Symptomen eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts entscheidend. (dpa)

15.15 Uhr: Bisher (Stand: 9. April) wurden am Tübinger Uniklinikum knapp 180 Patienten mit Covid-19 behandelt, davon fast 60 auf der Intensivstation. Geheilt entlassen wurden nach UKT-Angaben über 80 Patienten, etwa 15 Patienten wurden in andere Einrichtungen verlegt. Gestorben sind in diesem Zeitraum 18 Patienten. Die Zahl ist nicht identisch mit den bekanntgegebenen Todesfällen des hiesigen Gesundheitsamtes (17), weil am UKT nicht nur Patienten aus dem Kreis Tübingen behandelt werden.

14.37 Uhr: Zusammenhalt ist in diesen Zeiten besonders wichtig. Da sind solche Aktionen vorbildlich und einfach nur schön: Markus Kunkel von den Mössinger Maulhelden bekochte das Ehepaar Diez am 60. Hochzeitstag in einem Tübinger Pflegeheim - umsonst. „Ein wahrer Held, es war einfach mega“, sagt die Tochter der Jubilare.

13.50 Uhr: Die Corona-Pandemie verläuft dynamisch, entsprechend müssen die Regelungen des Landes Baden-Württemberg immer wieder neu angepasst werden (siehe 11.15 Uhr). Diesmal sind die Zahnärzte betroffen und die FDP-Fraktion schäumt. „Die vierte Verordnung der Landesregierung bedeutet für Zahnärztinnen und Zahnärzte faktisch ab heute ein Berufsverbot in Baden-Württemberg“, erklärte FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke. (dpa)

13.27 Uhr: Mit dem Coronavirus infizierte Flüchtlinge aus Unterkünften in ganz Baden-Württemberg können von diesem Samstag an in Althütte in Quarantäne gehen. Das teilte das Regierungspräsidium Stuttgart am Karfreitag mit. Zunächst sollen am Samstag zwei Mütter mit ihren Kindern aus der Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen nach Althütte gebracht werden. „Auf die Inbetriebnahme wurde mit Hochdruck hingearbeitet, um so schnell wie möglich mit der Aufnahme von positiv auf SAS-CoV-2 getesteten Flüchtlinge beginnen zu können“, erklärte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, dessen Behörde die Einrichtung für das Land betreibt. (dpa)

12.49 Uhr: Dumm gelaufen: Am gestrigen Donnerstag hatte ein 19-Jähriger zu viel getrunken und war mit drei weiteren Insassen auf dem Weg von Wachendorf in Richtung Frommenhausen, bis sich das Auto auf die Seite legte. Das Auto ist schrott, der Führerschein weg und die vier Männer müssen sich zusätzlich wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung verantworten, wie die Polizei mitteilt.

12.42 Uhr: Der Kreis Reutlingen hat neue Zahlen veröffentlicht. Demnach gibt es 854 bestätigte Fälle (gestern: 831). Dabei bleibt es bei 16 Todesfällen. Insgesamt wurden im Kreis Reutlingen 4937 Abstriche genommen, 396 Erkrankte gelten inzwischen als genesen.

11.52 Uhr: Zur Entwicklung eines Corona-Schnelltests investiert das Land Baden-Württemberg sechs Millionen Euro. „Wir dürfen im Kampf gegen Corona keine Zeit verlieren. Das neue Testgerät wird die Erkennung von Infizierten maßgeblich beschleunigen und vereinfachen“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) laut einer Mitteilung vom Karfreitag in Stuttgart. (dpa)

 

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11.15 Uhr: Das Land Baden-Württemberg hat seine Maßnahmen zum Coronavirus ab sofort leicht angepasst. Weil das Robert-Koch-Institut aufgrund der enormen Fallzahlen überall keine Risikogebiete mehr ausweist, mussten alle Regelungen in der Corona-Verordnung mit entsprechenden Passagen angepasst werden. Das betrifft etwa die Notbetreuung für Kinder, die nach der Einreise aus einem Risikogebiet ausgeschlossen war. Personen, die nun aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen, müssen für 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben.

So wird etwa auch das Betretungsverbot in stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gelockert. Voraussetzung ist, dass dort von keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden kann. Zahnärztliche Behandlungen (Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Kieferorthopädie) sind außerdem nur noch bei akuten Erkrankungen oder im Notfall zulässig. Alle Regeln unter https://www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung.

10.49 Uhr: Gestern meldete das Tübinger Gesundheitsamt den 17. Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus: eine Person unter 50 Jahren ohne bekannte Vorerkrankungen. „Es ist die jüngste unter den bislang im Kreis verstorbenen Personen“, bestätigt Sprecherin Martina Guizetti auf TAGBLATT-Nachfrage. Der Mann befand sich demnach in ärztlicher Betreuung.

10.45 Uhr: Auch am Oster-Wochenende gelten weiterhin strenge Ausgangsregeln, die von der Polizei in der Region auch streng kontrolliert werden. Nicht verboten ist aber beispielsweise ein gemütlicher Lauf im Freien. Vorgemacht hat das am heutigen Morgen bereits der Pfäffinger Fußballprofi Thilo Kehrer von Paris St. Germain. Der deutsche Nationalspieler hält sich aktuell in seiner Heimat fit – das Coronavirus hat die Saison auch in der französischen Ligue 1 zum Erliegen gebracht. Das beweist ein Foto, das Kehrer über die sozialen Netzwerken teilte und ihn unterhalb der Wurmlinger Kapelle zeigt.

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starting the easter weekend like✌ #stayhealthy #GodIsGood

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10.32 Uhr: Die Coronakrise hat auch bei Jüngeren neue – und bewegtere – Verabredungsformen populär gemacht. „Statt ‚Lass uns mal einen Kaffee trinken‘ heißt es dann ‚Lass uns mal spazieren gehen‘“, sagt die Kulturwissenschaftlerin Gudrun M. König, die ihre Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Spaziergangs geschrieben hat. Sie promovierte und habilitierte an der Universität Tübingen. (dpa)

10.22 Uhr: Nach wochenlanger und überaus starker Nachfrage deutet sich ein Ende der maßlosen Mehl-Käufe im Einzelhandel an. „Ich habe das Gefühl, dass die Leute langsam zur Ruhe kommen“, sagte Christopher Rubin, der Vorsitzende des Baden-Württembergischen Müllerbundes. (dpa)

9.37 Uhr: Der Tourismus ist durch die Corona-Krise zum Stillstand gekommen. Nun plant die Branche die Zeit nach dem Zwangs-Aus. Und setzt auf die Treue der Urlauber. Der Südwest-Tourismus könnte, im Gegensatz zu Fernreisen, vergleichsweise schnell vom Neustart profitieren. (dpa)

8.51 Uhr: Auch in Einrichtungen der BruderhausDiakonie haben Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Landkreis Reutlingen mit flächendeckenden Coronavirus-Tests begonnen. So sind im Seniorenzentrum Gönningen von 46 Bewohnern gesamt elf Personen positiv getestet, drei von ihnen negativ. „Es geht den Erkrankten ihrem Alter und entsprechend ihrer Vorerkrankung relativ gut“, erläutert Marc Böhringer, Leiter für den Bereich Altenhilfe Region Reutlingen. „Wir erleben in unserer Einrichtung einen bislang glücklicherweise milden Verlauf.“

 

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Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen sollen sich während der Corona-Epidemie besonders gut von anderen isolieren. Um diese Menschen zuhause mit Lebensmitteln oder Medikamenten zu versorgen, gibt es im Kreis Tübingen viele öffentliche und private Hilfsangebote. Es gibt aber auch Meldungen über Betrüger, welche die Situation ausnutzen. Fast überall können sich Hilfesuchende deshalb direkt an ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung wenden, wo man den Überblick über lokale Nachbarschaftshilfen und seriöse Angebote von Organisationen und Institutionen hat. Wir haben die Infoseiten zusammengetragen.

 

8.05 Uhr: Seit Beginn der Corona-Soforthilfe sind bei der IHK Reutlingen fast 14.000 Anträge von Unternehmern aus den Kreisen Tübingen, Reutlingen und Zollernalb eingegangen. Mit dem Start des Bundesprogramms erwartet die IHK einen nächsten Schub. Die Corona-Krise belastet die regionale Wirtschaft, wie auch die jüngste Blitzumfrage der IHK zeigt. „Die Zahl der Anträge ist hoch, der Beratungsbedarf ebenfalls“, wird IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Epp zitiert. „Bei vielen Unternehmerinnen und Unternehmern ist der Geschäftsbetrieb komplett zusammengebrochen.“ Von den 14.000 Anträgen seien bereits 9000 geprüft und an die L-Bank zur Bewilligung weitergeleitet worden. Die Ablehnungsquote liege unter fünf Prozent. Die anderen Anträge gingen an die Antragsteller zurück, weil Angaben fehlten, die Antragsgründe nicht plausibel oder Anträge mehrfach hochgeladen waren.

7.41 Uhr: Im Tübinger Luise-Poloni-Heim wird regelmäßig zusammen gesungen. In Corona-Zeiten ist das schwierig, aber nicht unmöglich. Einmal in der Woche stellt jetzt der Musiker Minden sein Piano in den Hof des Altenheims und leitet das offene Singen an. TAGBLATT-Mitarbeiterin Andrea Bachmann hat sich die Musikstunde angehört.

7.32 Uhr: Auf Initiative der SPD-Fraktion hat der Tübinger Gemeinderat einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger gerichtet. „Wir als Mitglieder des Tübinger Gemeinderates bitten Sie deshalb: statt bei einem weltweiten Unternehmen online zu bestellen, wie Sie es vielleicht bisher gewohnt waren – nutzen Sie die neuen Möglichkeiten und unterstützen Sie die Tübinger Betriebe, wo immer es geht“, heißt es etwa in dem Schreiben.

7.18 Uhr: Dieser Karfreitag verläuft anders als in den Vorjahren. Gottesdienste in den Kirchen können nicht besucht werden. Über verschiedene Medien können die Gläubigen aber teilhaben. (dpa)

 

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7.10 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Auch über Ostern halten wir Sie durch unseren Live-Blog auf dem Laufenden. Zunächst der gewohnte Blick auf die Zahlen: Im Landkreis Tübingen gibt es 1076 bestätigte Erkrankte und 17 Todesfälle. Aktuell versorgt das Tübinger Uniklinikum nach eigenen Angaben 56 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, davon 27 auf der Intensivstation. Im Kreis Reutlingen sind es 831 Infizierte (16 Todesfälle). In Baden-Württemberg sind 22.298 Fälle gemeldet, im Bundesland gibt es 564 Todesopfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Das DRK Tübingen untersucht im Kreis Tübingen alle Pflegekräfte und Bewohner in Altenheimen auf Corona. Symbolbild: Ulrich Metz

Illustration des Coronavirus (2019-nCoV) des Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Die Fortsätze auf der Oberfläche des Virus erinnern an eine Corona. Bild: Wikimedia - CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM [Public domain]

Das derzeit grassierende neuartige Coronavirus gehört zur Familie der Coronaviridae, deren Vertreter bei Wirbeltieren verschiedene Erkrankungen hervorrufen. Manche Coronaviren können Artenbarrieren überwinden und mehrere Wirtspezies infizieren.

Beim Menschen sind momentan sieben Coronavirusspezies als Erreger von leichten Erkältungskrankheiten bis hin zu schweren akuten Atemwegssyndromen bekannt (Stand Februar 2020). Neben dem sich aktuell weltweit ausbreitenden Sars-Cov-2 ist auch der Erreger der Sars-Pandemie 2002/2003 Sars-Cov sowie der 2012 aufgetretene Erreger Mers-Cov von Bedeutung.

Sars steht für Severe Acute Respiratory Syndrome (Schweres Akutes Atemwegssyndrom), Mers bedeutet Middle East Respiratory Syndrome (Atemwegssyndrom des Mittleren Ostens).

Der Begriff Corona bezieht sich auf das Erscheinungsbild dieser Viren: Die Fortsätze auf der Virenhülle sehen unter dem Elektronenmikroskop wie ein Strahlenkranz aus, der einer Sonnenkorona ähnelt. Corona kommt aus dem Spanischen und bedeutet Krone.

Die durch das Sars-CoV-2 (Severe-Acute-Respiratory-Syndrome-Coronavirus-2) ausgelöste Erkrankung der Atemwege wurde Covid-19 genannt (Coronavirus-Disease-2019, deutsch: Coronavirus-Krankheit-2019).

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus Sars-Cov-2 gibt es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Fachliche Informationen zu der neuen Atemwegserkrankung Covid-19 (verursacht durch das Coronavirus Sars-Cov-2) stellt das Robert-Koch-Institut zur Verfügung.

Informationen zum Coronavirus, zu den Fallzahlen und zu den geltenden Verordnungen zur Eindämmung der Epidemie im Land gibt es beim Sozialministerium Baden-Württemberg.

Das Tübinger Landratsamt hat unter der Telefonnummer 07071/207-3600 eine Hotline eingerichtet (täglich, auch am Wochenende, 8 bis 18 Uhr).

Neben Einkaufshilfen vermittelt die Stadtverwaltung Tübingen Informationen zu sozialen Hilfsangeboten in Tübingen. Das Corona-Telefon ist immer montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet 07071/204-1010. Der Hilfsdienst ist auch per E-Mail erreichbar: corona.soziales@tuebingen.de. Viele Informationen und Kontaktdaten von Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen gibt es außerdem auf der städtischen Internetseite: www.tuebingen.de/corona-einkaufshilfe

Wer seine Hilfe in der Nachbarschaft anbieten möchte, kann das auch über das Formular tun, das wir - inspiriert vom Berliner Rundfunk - erstellt haben und hier als PDF zum Download anbieten: ausfüllen, ausdrucken und in der Nachbarschaft verteilen für die Menschen, die keinen Internetzugang haben.

Zum Dossier: Alle Corona Live-Blogs

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Erstellt:
10. April 2020, 07:17 Uhr
Aktualisiert:
10. April 2020, 07:17 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. April 2020, 07:17 Uhr

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