Der Tag in der Region

Blog | Antworten zum Tübinger Anwohnerparken: Alles muss neu beantragt werden

18.07.2022

Von isi/job

Symbolbild: fefufoto/stock.adobe.com

Symbolbild: fefufoto/stock.adobe.com

Mehr als 4000 Gäste: Das KuRT-Festival ist wieder angesagt

18.45 Uhr: Das KuRT-Festival ist zurück: Nachdem das Reutlinger Festival 2021 lediglich an einem Tag unter erschwerten Kontroll-Bedingungen abgelaufen war, lockte KuRT von Donnerstag bis Samstag mehr als 4300 Besucher in den Echaz-Hafen.

Tübingen: Radler stirbt nach Sturz – Polizei sucht Zeugen

16.50 Uhr: Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Sturz eines Radfahrers beim Aldi-Markt in der Herrenberger Straße in Tübingen gesehen haben.

Rechnungshof mahnt bei Gestüt Marbach zu Ausgabendisziplin

15.18 Uhr: Trotz Gaskrise und Pandemierisiken wollen die Ressorts von Grünen und CDU mehrere Milliarden Euro mehr ausgeben. Dafür setzt es eine Rüge vom Rechnungshof. Die Finanzprüfer stellen auch andere Lieblingsprojekte der Koalition infrage – darunter den Ausbau des das Haupt- und Landgestüts Marbach auf der Alb im Kreis Reutlingen.

Finanzierung des Pfaffensteigtunnels steht

14.14 Uhr: Die Projektpartner von „Stuttgart 21“ haben den Weg für den Bau des Pfaffensteigtunnels für die Gäubahn freigemacht. 270 Millionen aus dem Budget für den Umbau des Bahnknotens und den Bau des neuen Tiefbahnhofs sollen in die Erstellung der neuen Röhre zwischen Böblingen und dem Landesflughafen fließen, wie Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Montag in Stuttgart mitteilte.

Kind bei Unfall in Reutlingen verletzt

12.36 Uhr: Ersten Erkenntnissen nach leichte Verletzungen hat ein Kind bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend erlitten. Ein 55-Jähriger fuhr gegen 19.50 Uhr mit seinem VW Polo in Reutlingen auf der Kurze Straße. Dabei erkannte er, dass eine Vierjährige offenbar unvermittelt auf die Straße gerannt war und stoppte seinen Wagen, worauf das Mädchen gegen die Seite des Pkw prallte und stürzte. Der Rettungsdienst brachte das Kind mit seiner Mutter zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Niedrigwasser an 70 Prozent der Pegel im Südwesten

11.21 Uhr: Die langanhaltende Trockenheit wird an immer mehr Gewässern im Südwesten sichtbar. An 70 Prozent der Pegel liegen die Wasserstände unterhalb des niedrigsten Wasserstandes in einem durchschnittlichen Jahr, wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe am Montag mitteilte. Der jeweilige Vergleichswert gilt als „mittleres Niedrigwasser“.

Hintergrund ist nach Angaben der Fachleute, dass von Januar bis Juni in Baden-Württemberg nur rund 80 Prozent des Niederschlages fielen, der im langjährigen Mittel für diesen Zeitraum üblich ist - bei gleichzeitig überdurchschnittlichen Temperaturen. „Auch der Juli ist bisher zu trocken und zu warm“, heißt es bei der LUBW. Besonders in der Westhälfte und im Nordosten Baden-Württembergs seien im Juli bislang weniger als 25 Millimeter Regen gefallen. In einem durchschnittlichen Juli - der Vergleichszeitraum reicht von 1961 bis 1990 - sei landesweit im Mittel mit 90 Millimetern zu rechnen.

Es krabbelt was aus dem Sommerloch - die Sommertiere

10.53 Uhr: Sie lauern im Wald, im Badesee oder gar im Treppenhaus: Im Juni, Juli und August schaffen es regelmäßig außergewöhnliche Tiere in die Schlagzeilen. Ein kleiner Überblick.

2020: Die Bache vom Teufelssee mit ihren beiden Frischlingen. Archivbild: Horst Ossinger/dpa

2020: Die Bache vom Teufelssee mit ihren beiden Frischlingen. Archivbild: Horst Ossinger/dpa

„Das 9-Euro-Ticket macht krank“

10.09 Uhr: Die beiden Gewerkschaften EVG und GDL zeigen sich äußerst besorgt über die Situation der Deutschen Bahn. „Ich habe solche Zustände wie in diesem Sommer noch nie erlebt“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, der „Welt am Sonntag“. „Ich habe bei einem Zug von Rostock nach Hamburg gesehen, wie Menschen buchstäblich aus dem Zug gefallen sind, als die Türen geöffnet wurden“, berichtete er.

Brandgefahr im Wald: Forstamt mahnt zur Vorsicht

9.30 Uhr: Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1, gering, bis 5, sehr hoch) liegen in den nächsten Tagen die Werte bei Gefahrenstufe 4, das bedeutet: hohe Waldbrandgefahr. Die Waldbesitzer und Förster des Landratsamts Tübingen mahnen angesichts dieser Situation zu besonderer Vorsicht beim Umgang mit Feuer im Schönbuch und Rammert. Förster und Waldbesitzer bitten deshalb die Bürger darum, Waldbrände zu vermeiden, und geben unter anderem diese Tipps:

  • Feuermachen ist nur an den offiziellen fest eingerichteten Feuerstellen an ausgewiesenen Grillplätzen erlaubt.
  • Besondere Vorsicht ist bei starkem Wind geboten.
  • Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Gartengrillgeräten.
  • Das Feuer muss immer beaufsichtigt werden und soll vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.

Unser Nachbar Afghanistan – Reporter Emran Feroz und Wolfgang Bauer im Gespräch

9.14 Uhr: Die Reporter Emran Feroz und Wolfgang Bauer behalten einen Ex-Brennpunkt der Weltpolitik im Blick. Sich von Afghanistan abzuwenden, sei keine Alternative.

Reutlinger Galerienrundgang: Sommer, Sonne, Badelust

8.38 Uhr: Zwei künstlerische Schwergewichte stellt der Reutlinger Kunstverein unter der Überschrift „Von der Beobachtung“ gegenüber. Die 1988 geborene Pariserin Anna Solal verarbeitet in ihren Assemblagen, Wandobjekten und Installationen Überbleibsel des Kapitalismus: Dekonstruierter Wohlstandsschrott beim Kunstverein, Grieshaber satt im Spendhaus und Strandimpressionen bei Osiander. Ein Galerienrundgang.

Baden-Württemberg ist blitzreichstes Bundesland

7.24 Uhr: In keinem anderen Bundesland in Deutschland schlug der Blitz im vergangenen Jahr so oft ein wie in Baden-Württemberg. Auf Länderebene liegt der Südwesten mit einer Blitzdichte von 2,61 an der Spitze vor Bayern, das mit 2,18 Blitzen pro Quadratkilometer auf Rang zwei kommt. Im Jahr 2020 gab es in Baden-Württemberg 1,3 Einschläge pro Quadratkilometer, 2019 waren es nur 0,88 gewesen.

Bei einem Vergleich der Kreise liegt Baden-Württemberg auf Platz drei, wie aus den Messungen des Blitz-Informationsdienstes von Siemens hervorgeht. Blitzhochburg Deutschlands ist demnach der Landkreis Starnberg. Mit einer Blitzdichte von 7,6 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer liegt der oberbayerische Landkreis deutlich vor dem zweitplatzierten Augsburg (5,9) und dem Bodenseekreis (5,9) an der dritten Stelle.

Deutschlandweit stieg die Zahl der Blitze vergangenes Jahr um knapp ein Viertel auf etwa 491.000. Jeder elfte davon schlug am 29. Juni ein, dem blitzreichsten Tag in Deutschland. Damals hatten Unwetter in Teilen der Bundesrepublik für schwere Schäden gesorgt. Insgesamt schlugen mehr als die Hälfte aller Blitze im Juni ein.

Ortsgestaltung von Nehren: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“

7.11 Uhr: Nach sechs Jahren Planungs- und Bauzeit und zwei Jahren pandemiebedingtem Ausfall jeglicher Feierlichkeiten war es am Wochenende soweit. Die Gemeinde Nehren vereinte gleich zwei festliche Anlässe: Das Dorffest sollte auch die neu renovierte Ortsmitte würdigen. Und genau dort hatten 14 Nehrener Vereine und Institutionen ihre Stände aufgebaut, um dem riesengroßen Ansturm der Gäste kulinarisch nachzufeiern.

Das Fachwerkdorf im Streuobstparadies Nehren erscheint im neuen Glanz und feierte das zwei Tage lang. Gratulanten kamen aus Kommunal-, Kreis-, Landes- und Bundespolitik.

Nehrens Bürgermeister Egon Betz beim Fassanstich zur Eröffnung der neuen Ortsmitte. Bild: Michael Brandt

Nehrens Bürgermeister Egon Betz beim Fassanstich zur Eröffnung der neuen Ortsmitte. Bild: Michael Brandt

Energiesparen in Lustnau

6.57 Uhr: In bestehenden Quartieren stecken viele Potenziale, um Energie zu sparen und das Klima zu schützen. Um die Potenziale zu erkennen und optimal zu nutzen, haben die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Tübingen in Lustnau ein „integriertes Quartierskonzept“ erarbeitet. Die Ergebnisse werden am Freitag, 22. Juli, in der Turn- und Festhalle Lustnau, Neuhaldenstraße 12, vorgestellt.

Tübinger Anwohnerparken: Alles muss neu beantragt werden

6.30 Uhr: Die bisherigen vorläufigen Bewohnerparkausweise für 2022 bleiben bis Ende August gültig. Bis dahin haben Bürgerinnen und Bürger Zeit, das neue Dokument zu beantragen - denn die bisherigen schriftlichen Antragsdaten für den Parkausweis werden vernichtet. Was das nun für Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet.

Wenn dann das Flussbett des Neckars austrocknet

6.15 Uhr: „Im Sommer werde ich an den Lago Maggiore zum Camping fahren. Ich freue mich schon sehr. Wir haben eine Zeltplatz-Parzelle direkt an einem kleinen Fluss, sehr nah am campingplatzeigenen Swimming Pool, und der See, der ist ja auch nicht weit weg. „Super viele Möglichkeiten zum Schwimmen!“, jubiliert das Kind. „Super viele Möglichkeiten zum Schwimmen!“, jubiliere auch ich. Ein Blick in die Nachrichten ernüchtert aber: In Norditalien herrscht Notstand wegen der anhaltenden Dürre.“ Unsere Volontärin Miri Watson über die Dürre in Italien und was sie mit uns zu tun hat.

Gedenken an griechische Zwangsarbeiter

6.08 Uhr: Von der ehemaligen Flugzeughalle auf Reustener Gemarkung sind nur noch einige Betonpfeiler und ein paar Fundamentreste zu sehen. Hier kamen in den Jahren 1944 und 1945 die Zwangsarbeiter und KZ-Gefangenen auf ihrem täglichen Weg vom Hailfinger Flugfeld zum Reustener Steinbruch vorbei. Manchmal konnten sie hier auch rasten. Am Dienstag stellt die KZ-Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen ihre Gedenkwand in der ehemaligen Flugzeughalle vor.

Was die Leserinnen und Leser interessiert hat

6.03 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Wir beginnen mit dem Blick auf die besonders gefragten Artikel vom Wochenende:

  • Kein Baugebot mehr in Tübingen, doch jetzt kommt die Grundsteuer: Durch eine Steuer sollen Grundstückseigentümerzum Bauen bewegt werden.
  • Fragen und Antworten zum geplanten 50-Meter-Hallenbad in Tübingen: Ein 25-Meter-Bad mit Mehrzweckbecken in Tübingen ist bei den Ratsfraktionen als Minimum gesetzt. Eine knappe Mehrheit für noch mehr ist möglich.
  • Betrunkene Fahrerin baut Unfall auf A8: Eine Autofahrerin hat im Baustellenbereich auf der Autobahn 8 zwischen Esslingen und Wendlingen einen Unfall gebaut und damit einen zehn Kilometer langen Stau ausgelöst.

 

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Sie interessieren sich für Verbrechen, wie sie aufgeklärt und bestraft werden? Dann sind sie hier richtig: Auf tagblatt.de/amgericht haben wir unsere Berichterstattung zum Thema gesammelt - über laufende Ermittlungen der Polizei, über Prozesse an den Gerichten in Tübingen, Reutlingen und Rottenburg. Und wir liefern Hintergründe: Über die Arbeit der Polizei und der Strafverfolger der Justiz. Außerdem gibt es den Podcast „Am Gericht“, in dem TAGBLATT-Gerichtsreporter Jonas Bleeser und Online-Redakteur Lorenzo Zimmer über große und kleinere Kriminalfälle aus der Region sprechen. Hören Sie rein!

 

 

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Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

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Erstellt:
18.07.2022, 06:30 Uhr
Lesedauer: ca. 5min 41sec
zuletzt aktualisiert: 18.07.2022, 06:30 Uhr

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